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Ellie   
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Wiesi



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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 13:38    Titel: Ellie   Antworten mit Zitat

Hallo Leute!

Muss euch was berichten:

Eine Bekannte hatte sich vor 1 Jahr eine 7 jährige Quarterstute (ohne Papiere) gekauft, sie bei einem Westerntrainer professionell ausbilden lassen und in einen Trainingsstall umgestellt von unserem Offenstall aus.

Die ersten Probleme gab es bei der Ausbildung vor ca einem 3/4 Jahr. Ellie hatte unerklärliche Verletzungen an den Fesseln vorne und wurde von da ab beim Reiten und in der Box bandagiert. Vor ca einem halben Jahr hab ich Ellie in dem Trainingsstall (wo sie jetzt noch steht) besucht und hab sie nicht wiedererkannt. Ich dachte:" Was ist das für ein altes, hässliches Pony dort in der Ecke?" Mir wurde gesagt: "Das ist Eliie!". Mich hätte fast der Schlag getroffen. Sie sah aus wie 25! Der müde Blick, der Kopf hängend, kein Interesse an irgendwas. Aber Muskeln!!! Ich dachte, was das wohl für ein Knubbel ist? Das waren alles Muskeln. Übelst!
Dazu muss man noch sagen, dass die Besitzerin einen Bereiter engagiert hat, der bereits mehrmals auf Westernturnieren wegen Fehlverhalten gegenüber den Pferden disqualifiziert wurde. Ausserdem verdrischt die Besitzerin Ellie wenn irgendwas nicht so funktioniert wie es soll. Letztlich wollte Ellie im Wald irgendwo nicht vorbei, da ist sie abgestiegen, hat sie verdroschen und ist wieder aufgestiegen. Toll echt!

Auf jeden Fall, seit einiger Zeit fällt Ellie wie aus heiterem Himmel auf dem Paddock einfach um. Der 1 Tierarzt wurde nach einigem Zögern gerufen, aber erst nachdem das so massiv geworden war, dass es öfters am Tag passierte. Sie sagte, da lohnt sich alle Diagnostik nicht, fütter Bohnenkaffee - das gibt es öfters. Nachdem es nicht besser geworden war, wurde ein besserer Tierarzt gerufen, der umfangreiche Diagnostik betreiben wollte. Inzwischen sind auch die Fesseln wieder aufgeplatzt - bestimmt sie ganze Zeit schon vom hinfallen. Die Blutergebnisse stehen noch aus. Es gibt 3 Möglichkeiten, wobei der Tierarzt auf eine ganz besonders tippt: Ellie hat aller wahrscheinlichkeit nach die Schlafkrankheit: Narkolepsie. Psychopharmaka könnte helfen (ca 200 Euro im Monat). Allerdings soll die Krankheit wohl nur in Ruhe auftreten, beim Reiten nicht. Sie kann also anscheinend weiter geritten werden. Möglich wäre noch Borelliose oder die Bornasche Krankheit. Alles sehr aufwändig zu behandeln und fraglich obs wieder wird.

Jetzt hat die Besitzerin gesagt, sie nervt das total, sie hätten schon genug Geld reingesteckt und wenn das Blutergebnis kommt und das ist eins der drei Sachen kommt sie zum Schlachter. Sie schaut sich auch schon nach einem neuen Pferd um.

Dazu ist noch zu sagen, dass ihr Rhodesian Ridgeback epileptische Anfälle hat und unberechenbar ist, ein Hund wurde ihr vom Vorbesitzer wieder weggenommen, weil ihre "Erziehungsmethoden" nicht dem entsprachen, was er für seinen Hund wollte, und ihr Pferd vor Ellie hatte sie mit einem angebrochenen Fuss so lange geritten, bis der Fuss gebrochen war - er kam dann auch schnurstracks zum Schlachter.

Was tun??????

Ich hoffe ihr habt viele Ideen!

LG

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Sharilyn



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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 14:05    Titel:   Antworten mit Zitat

das ist ja furchtbar! kann man so ein Pferd nicht wenigstens auf den Gnadenhof geben dass es noch ein ruhiges Leben haben kann? Kopfschüttel

wie alt ist denn das Pferd?
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Wiesi



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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 14:54    Titel:   Antworten mit Zitat

7 Jahre alt!

Vielleicht wäre auch schon ein ruhigeres Leben und ein besserer Umgang für sie so gut, dass sich das Ganze bessern würde...

Gnadenhof dauert der Besitzerin zu lang, sie hat gesagt, wir würden sie ja kennen. Wenn sie ein neues Pferd hat, dann muss es schnell gehen, da macht sie nicht lang rum. Und was das für Ellie heisst, ist ja klar...

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Criniera




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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 15:06    Titel:   Antworten mit Zitat

Zu Narkoplesie habe ich im Internet eine interessante Seite gefunden:

http://www.pferdenet.at/Krankheiten/narkolepsie.htm

Der folgende Satz daraus könnte nach deiner Beschreibung durchaus auf dieses Pferd zutreffen:
Vorsicht: Die selben Symptome können auch bei Pferden auftreten, die keine Zeit zum Ruhen haben und ständig unter Streß leiden. Daher ist eine tierärztliche Abklärung unumgänglich!

Ein Pferd, das so behandelt wird, steht sicher ständig unter Stress.
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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 16:31    Titel:   Antworten mit Zitat

Schnief
Das sowas aber auch nie aufhört! Warum ist diese Frau den so blöd ihr Pferd bei jemandem ausbilden zu lassen der für misshandlung bekannt ist? KopfMauer Wahrscheinlich weil sies selber macht!...
Stell Elli doch mal vor! Hast du ein Foto? Oder besser eins von früher und eins von heute?
Vielleicht nimmt Sie ja jemand... Ich würde ja, aber bei mir hat Sies nicht viel besser wir ham null Geld für ein (krankes) Pferd!
Mich würde es kein bisschen Wundern wenn es Stress wäre!!! Aber falls Sie wirklich so schlimm krank ist müsste man sich fragen ob Sie auf der Koppel noch ein schönes Leben haben kann (Sie hat ja ihr leben eigentlich noch vor sich!) oder ob man sie besser erlösen sollte...
Ich hab grad nachgelesen bei Narkolepsie muss Sie jedenfalls nicht getötet werden!
Wenn man die Besitzer rechtzeitig abhalten kann.... *grummel*

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"Ich will alles daran setzen und mein Bestes geben, damit diese Pferde in ihrem freundlichen Wesen gut über mich urteilen und damit Harmonie walte, getragen vom Einvernehmen zwischen zwei Lebewesen."
Reitmeister Nuno Oliveira
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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 16:57    Titel:   Antworten mit Zitat

Symptomatik Bornasche Krankheit Borna Disease:
Absondern von der Herde, Verhaltensveränderungen (bei Schafen z.T. Aggressivität gegenüber Hütehunden), herabgesetzte Teilnahme an der Umgebung, gesenkte Kopfhaltung, Leerkauen oder "Pfeifenrauchen" (d.h., es wird ein Bissen nicht zu Ende gekaut und abgeschluckt, sondern hängt teilweise aus der Maulspalte heraus), z.T. gesteigerter Bewegungsdrang (auch mit Kreisbewegungen), Hyperästhesie, Zittern, Inkoordination. Im Endstadium Festliegen mit Ruderbewegungen. Erkrankungsdauer 1-20 Tage.

Hab ich grad gefunden und das klingt weniger nach Ellis Sympthomen, oder?
Genau wie das was ich über Borreliose gefunden hab.


Mögliche Symptome ohne Anspruch auf Vollständigkei:

* Mögliche Symptome ohne Anspruch auf Vollständigkeit
*
* Muskelverspannungen
* Wechselnde Lahmheiten
* Div. Hautveränderungen
* Div.Augenerkrankungen
* Abmagerungen
* Kolikartige Erscheinungen und Koliken
* Infektanfälligkeit
* Entzündungsanfälligkeit der Haut
* Erhöhte Allergiebereitschaft
* Headshaking
* Ataxien
* Huflederhautentzündungen/Hufrehe
* Verhaltensänderungen wie z.B. Lethargie,Agressivität,Überreaktionen u.mehr
* Div.Organerkrankungen

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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 17:10    Titel:   Antworten mit Zitat

Was mal eine überlegung wert wäre ist die Frage ob man ein Pferd das unter SCHWERER Narkolepsie leidet noch Raireiten könnte (ohne das es zur Qual wird).
Ich hab gelesen das man ein Pferd das diese Erkrankung in der leichten Form hat noch Reiten kann! Da es eine Erkrankung ist bei der das Pferd ohne Schaden zu nehmen im Ruhezustand im stehen "einnickt" und dann aufschreckt bevor es umfällt. Dies passiert bei der leichten Form nicht beim Reiten.
Bei der schweren Form soll man die sportliche Nutzung des Pferdes vermeiden da es in Streßsituationen in Ohnmacht fällt! Und es stand auch drin das man diese Pferde daher nicht reiten könne. Nun gehn die aber mit sicherheit von dem "normalen" reiten aus und ich wäre mir absollut nicht sicher ob ein Pferd mit dieser Erkrankung nicht im Raireiten und der Geborgenheit seines Leittiers Mensch noch schöne Ausritte genießen könnte!
Aber das ist mit sicherheit eine schwere Entscheidung und man bräuchte den rat eines GUTEN TA! Da trägt man dann als Besitzer bzw. Reiter sehr viel Verantwortung und es kommt sicher auch auf die Nervenstärke des Pferdes an was Streßsituationen sind...

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Charissima
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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 19:20    Titel:   Antworten mit Zitat

Ein schlimme Geschichte, was sind das nur für Menschen.

Vielleicht könnte man sich an den www.tierschutz-siebengebirge.de wenden. In der letzten Info-Post stand, dass dieser Verein in einem Netzwerk tätig ist, welches aktiv im Pferdeschutz und in der Pferdevermittlung arbeitet.

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Lisa



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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 20:36    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich würde so gerne helfen. Traurig
Aber ich wüsste nicht, wie ich das anstellen sollte. Wendet euch wirklich an den dortigen Tierschutzverein - das sind normalerweise diejenigen, die doch etwas tun können, wenn man als Einzelperson machtlos scheint! Als ich beim Tierheim geholfen habe, haben wir z.B. auch 13 Katzen aus schlechter Haltung befreit - und denen ging es längstens nicht so schlecht wie Ellie!
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Antonia



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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 20:41    Titel:   Antworten mit Zitat

also ich würde mich evtl. auch an einen Tierschutzverein wenden und um Hilfe, Rat bitten. Vielleicht würden sie das Pferd aufnehmen und wieder aufpäppeln soweit das möglich ist (manche Pferde entwickeln sich schon wunderbar, wenn man sie einfach mal ein halbes Jahr Pferd sein lässt mit Koppelgang, Pferde-Freunde etc. und einfach mal Ruhe hat).
Klar kommts darauf an um welche Krankheit es sich genau handelt, damit man weiß was das Pferd noch mitmacht. Ob es eben noch reitbar ist oder sich nur noch als Beistellpferd eignet usw.. Wenn man da genaueres weiß, kann man natürl. auch nach nem neuen Besitzer suchen (Anzeige aufgeben etc...). Falls es die jetzige Besi so eiglig hat , erklärt sich vielleicht auch jemand übergangsweise bereit das Pferd solange zu übernehmen bis ein neuer Platz fürs Pferd gefunden ist...?!
wie auch immer, drücke dem armen Pferdchen die Daumen, dass das ganze noch ein gutes Ende nimmt. Hoho

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Patrizia
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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 20:49    Titel:   Antworten mit Zitat

Was gibt es nur für Menschen? Die Dame hat sich eindeutig das falsche Hobby ausgesucht....

Wenn Narkolepsie eine so schwerwiegende Krankheit wäre, dann wäre mein Pferd auch schon längst beim Metzger, denn meine Tinkerstute hat Narkolepsie! Komischerweise hat sie das aber erst seit sie mal eine verschleppte Bronchitis hatte und wir es erst bemerkten, als sie zusammenbrach-leider, aber sie hatte sonst keinerlei Anzeichen außer, dass sie immer schlapp war, aber das sagt man einem Tinker ja sowieso nach.
Vielleicht kann auch das der Grund sein. Meiner Stute blieb die Luft weg, da alles total verschleimt war und sie einfach umgefallen ist.
Mit der Narkolepsie kommen wir sehr gut zurecht. Shidana knickt nur ein, wenn sie am dösen ist und fällt dann aber nicht ganz um sondern verfängt sich immer noch kurz davor. Das ist wohl die leichtere Form, denn beim Reiten haben wir keine Probleme...

So wie ich die Dame einschätze wird sie sich auch nicht auf die leichte Form einlassen, das Pferd muss halt zu 100% funktionieren. So etwas darf es doch einfach nicht geben. Bin mal gespannt, wie es ausgeht. Die Idee mit dem Tierschutz finde ich gut, aber dann leidet das nächste Pferd.....

Viele Grüße
Patrizia
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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 22:16    Titel:   Antworten mit Zitat

Es wird wohl schwierig gegen das leiden des nächsten Pferdes etwas zu unternehmen so lange diese Frau und/oder der Trainer nix gesetzlich verbotenes tun!
Das nächste Pferd wird sicher, wie Elli geritten und gefüttert so das es nur noch aus Muskeln besteht und wohl kaum noch Lebenswillen hat aber das ist wohl leider so nicht strafbar... Unser Tierschutzgesetz ist eben immer noch in vielen Fällen keine große Hilfe.
Vielleicht geschieht ja zumindest das Wunder das diese schreckliche Frau nie mehr ein Tier haben will...

Aber Elli zu retten da seh ich Hoffnung! Ich würde jedenfalls was von meinem letzen gesparten dazu beitragen wenns hilft! Wieviel müsste ich dann sehn wenns soweit ist, notfalls geh ich auch mit der Spardose meine Freunde und Bekannten abklappern!
Aber einen Platz hab ich nicht für Elli! Da könnte ich mich zwar umhören und Nottfalls vielleicht auch irgendwie was auftreiben aber ich glaub da haben andere einfach bessere Kontakte und Chancen!
Ich denke auch der örtliche Tierschutz ist die erste Anlaufstelle!
Es wird doch jemanden geben der zumindest vorrübergehend einen Platz für ein Pferd organisiern kann??? Und dann einfach ma RUHE für die Arme!

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BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 00:08    Titel:   Antworten mit Zitat

Bei uns im Ort gibt es einen Criollo-Züchter, der seine Herden ganzjährig robust (Weiden mit Unterständen) hält und auch Einstellpferde nimmt. Und jemanden, der zwei Stütchen auf die selbe Art draußen großzieht. Aber, ob einer der beiden Elli einen Platz bieten würde weiss ich nicht. Es ist ja auch für diese Leute eventuell gar nicht böse gemeint eine Frage dessen, was sie sich noch leisten können.

Und bevor man sie da wegholt, müsste man wissen, was sie noch schaffen kann... mitten im Winter von der Box auf die Weide ist vermutlich auch nicht gerade das Beste.

Trotzdem: Was ich sagen will - wenn es dazu kommt, dass für Ellie dringend (übergangsweise) ein Platz gesucht wird, könnte ich mich auch mal umhören!

"Vorsicht: Die selben Symptome können auch bei Pferden auftreten, die keine Zeit zum Ruhen haben und ständig unter Streß leiden. Daher ist eine tierärztliche Abklärung unumgänglich!"
Ich finde auch, dass das zu Ellies Situation, wie sie beschrieben wird, passen würde. Vielleicht hat sie einfach zu viel Angst, um sich zu Entspannen und zu Schlafen und kippt daher einfach irgendwann so vor lauter Müdigkeit um. Traurig
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Wiesi



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BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 12:39    Titel:   Antworten mit Zitat

Das mit dem Stress hatte ich auch gelesen und ich bin froh dass ihr so denkt wie ich:

Ellie in einen Offenstall, ein kundiger Rai-Reiter, der sie am Anfang mal komplett in Ruhe lässt, dann bissle spazieren und später relaxed Rai-Reiten, ganz ohne Stress.

Da könnte ich mir echt vorstellen, dass Ellie noch durchaus "brauchbar Grübeln " ist...

Geldspenden werden, denke ich, nicht helfen. Trotzdem danke!

Nur, jetzt mal ehrlich:
Wer könnte damit leben, dass sein Pferd in kurzen Abständen einfach auf dem Paddock umkippt und dadurch auch diverse Verletzungen von sich trägt? Jeden Tag aufs Neue? Die Angst dass (auch wenn der Tierarzt gesagt hat, beim Reiten passiert nix) das Pferd vielleicht mal im Galopp stürzt?

Ich persönlich könnte mir auch nicht vorstellen im Moment Ellie noch zu reiten (wobei der Trainer fleissig reitet KopfMauer ), aber ich würde ihr zumindest versuchen ein schönes Plätzchen zu finden - was ja bestimmt nicht unmöglich ist.

Und- ihr habt leider recht: Das nächste Pferd wird auch dran glauben müssen. Sie wollte sich bei einer anderen Bekannten eine 1,5 jahre alte Araberstute anschauen, die zum Verkauf steht. Gott-sei-Dank war die Besitzerin informiert und hat gesagt sie sei nicht zu verkaufen Zwinkern

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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 14:30    Titel:   Antworten mit Zitat

Wiesi hast du ne Ahnung wann der TA kommt und kannst du die Diagnose rausbekommen bzw. mitbekommen?
Und vorallem hab ich das Gefühl das es SCHNELLER Hilfe bedarf! Den diese Frau ruft sicher niemanden an und fragt "Wollen Sie mein Pferd retten? Sonnst kommt es zum Schlachter..." Da gehts ab nach Italien und was das bei der Krankeiheit bedeutet... da will ich nicht weiter ins Detail gehn! (oder auch was das schon ohne Krankheit bedeutet)
Da muss am besten jemand mit Hänger parat stehn wenn die Besie die Ergebnisse hat.
"Welche Krankeit?" Wenn diese Krankheit ein Tötungsgrund ist der Frau ins Gewissen reden das Sie die Stute im Stall einschläfern lässt oder in der Nähe schlachten. (Ich bin heut Nacht noch auf Hirntumor gekommen... Traurig aber der Arzt ja zum Glück bis her nicht! )
Wenn die Krankeiheit kein tötungsgrund ist (z.B. Narkolepsie) Geld aus der Tasche ziehn, Schlachtpreis bar auf die Hand bezahlen und Elli grad mit in Sicherheit nehmen! Hoffentlich ist Sie transportfähig... wohl eher nicht!
Und ob Geldspenden nix nützen ist fraglich! Der wer möchte den Schlachtpreis und Unterkunft für Elli bezahlen? Findet sich da so schnell einer? Son Schlachtpreis liegt doch zwischen 600 und 1200 Euro bei nem Großpferd nehm ich ma an? Ich schätze eher 700-900€ in Ellis fall, obwohl Sie hat Muskeln (*kotz* darüber nachzudenken ist schon wiederlich! Also Ihr macht meinem Gewissen hier im Forum als "noch Fleischfresser" ganz schön zu schaffen, auch ohne viel zu sagen...) Jedenfalls würde ich das Geld irgenwie aufbringen wenn ich dann aber zumindest besuchsrecht und vorkaufsrecht hab wenn Sie woanders dann "umsonnst" hin kommt! Und meinen Mann und meine Eltern (die werden meckern! rede ich einfach platt! Meine Eltern schulden eh noch was in Punkto Verantwortung für ein krankes Tier *grummel*)
Mach da ma was! BITTE! Du bist vor Ort!
LG

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