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Kennt Ihr Heinz Welz? Bzw. was haltet Ihr davon?   

 
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Sternle



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BeitragVerfasst am: 13.07.2007, 07:58    Titel: Kennt Ihr Heinz Welz? Bzw. was haltet Ihr davon?   Antworten mit Zitat

Hallo,

ich bin auf Heinz Welz gestoßen - nachdem ich mit Sternle doch Zirkuslektionen übe und die Karin Tillisch auch Bücher von Heinz Welz empfiehlt, hab ich mir ein Buch gekauft und arbeite mich gerade durch.
Habt Ihr von Welz schon mal was gehört, bzw. auch schon ausprobiert? Es ist ja eine Mischung aus verschiedenen "Pferdeflüsterern" - und ich finde es gut und vorallem nett und verständlich geschrieben.
Ich freue mich über Eure Meinungen
Viele Grüße
Katja
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Kerstin



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BeitragVerfasst am: 13.07.2007, 08:51    Titel:   Antworten mit Zitat

hallo!

ich arbeite mit meinen jungs auch zum teil nach heinz welz. hab ihn auch schon mal auf einem kurs erleben dürfen. das war klasse. ich hab nur noch gestaunt über das was ich alles gelernt hab über die körpersprache von mir bzw. von meinem pferdis. und welche wunder "ehrliches" streicheln wirkt ist auch super.
was ich so gut finde an ihm, er ist auch für gebissloses reiten. weil er sagt, reiten mit gebiss stellt sozusagen ein raubtierverhalten dar, die dringen ja auch in ihre beute ein....

er findet auch das sofortige wegschicken des pferdes wie es roberts praktiziert nicht so berauschend. er stellt dem pferd erst seine "respektfragen" und schickt es dann weg, allerdings nicht als raubtier (wie MR). denn, und der meinung bin ich auch, kein pferd der welt kann so schnell zwischen raubtier und "freund" umschalten.

kurz Hoho Hoho

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Der Weg ist das Ziel!
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Tami




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BeitragVerfasst am: 14.07.2007, 08:51    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo

wen Du Dich für Zirkuslektionen interessierst, kann ich dir nur Uwe Jourdain, Peter Pfister und Bea Borelle empfehlen.
Uwe und Peter geben Kurse in Deutschland, schau mal ins www Wink
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Elisa



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BeitragVerfasst am: 29.09.2007, 16:05    Titel:   Antworten mit Zitat

Fred Rai mag ihn wohl nicht.
Sie sind sich einmal begegnet, und da hat Fred Rai ihn gefragt warum er mit Sporen reitet, und da hat er wohl geantwortet: Damit das Pferd sich daran gewöhnt, und es nicht mehr als schlimm empfindet Kopfschüttel

Elisa
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Luci



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BeitragVerfasst am: 29.09.2007, 21:01    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Damit das Pferd sich daran gewöhnt, und es nicht mehr als schlimm empfindet


Abgedreht an schmerz gewöhnt man sich nicht und warum SOLL man auch???

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Charissima
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BeitragVerfasst am: 29.09.2007, 21:25    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich denke, auch an Schmerz gewöhnt man sich bis zu einem gewissen Grad, leider. Viele kranke Menschen, darunter meine Mutter, werden dies bestätigen.

Die Aussage selbst finde ich aber echt heftig und eines echten Horseman unwürdig.

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Wer die Menschen kennt, lernt die Pferde lieben.
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 30.09.2007, 17:47    Titel:   Antworten mit Zitat

In der Aussage von Heinz Welz steht nicht, dass sich das Pferd an Schmerzen gewöhnen soll. Es ist auch nicht belegt welche Art von Sporen es waren. Also sollte man ihn dafür nicht gleich verurteilen. Es liegt ja immer an dem Anwender des Materials, ob er damit Gewalt ausübt. Da Welz aus der PNH-Ecke kommt, kann ich mir schmerzhaftes Einwirken mit den Sporen nicht vorstellen. Es sind aber diese mechanischen Hilfsmittel die, wie das Gebiss, bei vielen Horseman ihre Akzeptanz und Berechtigung haben, aber leider von ihren Schülern nicht beherrscht werden. Da fehlt es dann doch oft an der Kenntnis über der die Psyche der Pferde.

Ich selber meine es geht natürlich auch ohne Sporen und finde es wichtig, das man in seiner Hilfengebung entsprechend feinfühlig und konsequent ist, dass das Pferd schon viel früher merkt, was der Reiter will. Dafür ist der Sattel und die Fender ja auch ausgelegt. Man hat damit einen viel engeren Kontakt zum Pferd.

Meiner Rafaela bräuchte ich mit Sporen nicht zu kommen. Ich glaube ihre Reaktion wäre gewaltig. Nein immer schön geduldig und Eins nach dem Anderen.

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Erst wenn der Reiter begreift, wie das Pferd den Menschen wahrnimmt,
entsteht ein tiefes Vertrauensverhältnis!
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Kerstin



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BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 08:58    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Damit das Pferd sich daran gewöhnt, und es nicht mehr als schlimm empfindet


ich denke damit meint HW dass das pferd die ungewohnte berührung nicht mehr fürchtet und evtl. erschrickt wenn es mit den sporen berührt wird.

das gleiche gilt ja auch fürs gebiss. HW trainiert seine pferde auch mit gebiss. damit sie überall nachgiebig sind auch im maul. denn es gibt - im falle eines verkaufs - ja auch reiter die eingefleischte gebissreiter sind. deshalb sollte das pferd auch ein gebiss kennen. und entsprechend fein reagieren.

das alles heißt ja nicht dass er seine pferde damit blutig reitet....die pferde sollen einfach das ungewohnte gefühl gewöhnen und entsprechend darauf reagieren.

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Sternle



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BeitragVerfasst am: 02.10.2007, 08:04    Titel:   Antworten mit Zitat

ich konnte jetzt zwar bisher noch keinen Text endecken, in dem etwas von Sporen oder Schmerz aushalten steht und habe auch für meine Auffassung nichts ähnliches lesen können.
Ganz im Gegenteil - ich hab mich doch jetzt schon seit längerem damit beschäftigt und ständig ausprobiert, natürlich auch Dinge falsch gemacht, aber dann bei richtiger Körperspache sofort den Belohnung durch die Antwort meines Pferdes bekommen.
Ich finde man kann Welz und Rai ganz gut kombinieren - ich habe übrigends auch keine Extremreaktionen bei den Volten am Boden mehr erlebt, seitdem ich Sternle langsam, also Schritt für Schritt darauf vorbereitet habe. Ich denke nun, daß diese Reaktion damals einfach eine Antwort auf die falsche Körpersprache war. Durch diese Arbeit mit Welz habe ich mich jetzt auch ans Halsringreiten gewagt und bisher hat s auch schon recht gut geklappt - frei nach dem Motto: Kleine Schritte - schneller Erfolg!
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Antonia



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BeitragVerfasst am: 02.10.2007, 09:41    Titel:   Antworten mit Zitat

@Sternle:
Ich denke, dass fast jeder bekannte Horsemen, wie jetzt Welz, GaiWa Ni, Monty Roberts und wie sie alle heißen, immer ein paar gute Ideen, Ansätze haben. Wenn man sich ein bissel auskennt kann man sich ja diese "Rosinen" rauspicken, wenn man sie für gut befindet und damit mit seinem Pferd weiterkommt. Deswegen muss man ja nicht alles komplett so übernehmen.

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Koni
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BeitragVerfasst am: 07.12.2007, 08:27    Titel: Auch da scheint mir der Sinn verschlossen zu bleiben.   Antworten mit Zitat

Egal welcher Prophet da am Reiterhimmel erscheint, ist es für mich doch eines sehr verwunderlich : Wieso ein Mensch gewaltfreies reiten predigt und doch gleichzeitig die Hilfsmittel die zum gewaltsamen reiten dazugehören mit sich führt?? Glaubt dieser Mensch überhaupt an das was er sagt??
Wenn ich keine Sporen benötige, brauche ich auch keine mitzuführen. Oder?
Wenn ich ein Pferd gewaltfrei ausbilde und das Pferd verkaufen möchte, dann verkaufe ich es doch an jemanden der hinter dieser Art des raiten's steht und nicht an jemnaden der das Pferd dann mit Sporen und Gebissstück konfrontiert.
Bei der Ausage beißt sich das Pferd in den Schwanz. Ich bereite doch das Pferd nicht auf den eventuellen schlimmsten Fall vor.
Selbst wenn Heinz Welz mit den Sporen und dem Gebissstück umgehen kann, und es aber nicht benötigt wird, warum besitzt er diese Instrumente.
Und wieder setzt bei mir ein Kopfschütteln ein. Ich kapiers halt nicht!
Liebe Grüße Koni

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e-mail: Konrad.Benitz@t-online.de
Festnetz: 07744 929760
Handy: 0171 9521276
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Charissima
Forenbetreiber



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BeitragVerfasst am: 07.12.2007, 08:35    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Einen guten Horseman erkennt man nicht an den Hilfsmitteln, die er benutzt, sondern an denen, die er nicht benutzt.


Dieser Ausspruch stammt von Pat Parelli, dessen Hilfsmittel ich auch nicht alle gut heiße, aber die Aussage finde ich sehr treffend, besonders für uns Rai-Reiter.

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