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Wiesi



Alter: 44
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BeitragVerfasst am: 04.08.2008, 15:39    Titel:   Antworten mit Zitat

Charissima:

Du hast aber schon gelesen, dass Deine OP-Kostenversicherung nur den 1-fachen und 2-fachen Satz bezahlt?! Bei uns die Pferdeklinik (Hab da auch schon gearbeitet, deshalb weiss ich das) rechnet immer den 3-fachen Satz ab. Das sind dann noch trotzdem ordentlich Kosten, die bei was Grösserem kommen können!!! Gibts nichts (lieber!) mit Selbstbeteiligung und Absicherung des 3-fachen Satzes?!?

Wobei, für mich würde das nicht in Frage kommen. Ich habe ein bestimmtes Kostenlimit bisher bei jedem Pferd (für mich selber und in dem Fall wenn ich nicht da bin) angegeben, je nach (tatsächlichem!) Wert des Tieres. Sorry, aber übersteigt die OP den Wert des Pferdes und/oder die Chancen stehen unter 70% dass alles so wird wie vorher, kommt das Pferd weg. Traurig aber wahr. Bin kein Mensch der sich da in den finanziellen Ruin stürzt und dann noch ein totes Pferd zu beklagen hat! Da hat nämlich nachher auch keiner was davon.

Waldfee stand letztlich auch in der Pferdeklinik. Sie hatte eine Verletzung durch ein herausstehendes Metallstück im Stall. Es sah so aus als wäre die Sehnenscheide in Mitleidenschaft gezogen. Das wäre Waldfees Todesurteil gewesen obwohl das ganz sicher hätte gerichtet werden können, da Ina das so gesehen hätte wie ich auch. Waldfee hatte Glück, es war nur eine Fleischwunde und die Versicherung des Reitbetriebes trägt die Kosten für den 1-wöchigen Klinikaufenthalt. Nochmal Glück gehabt - sonst hätte es jetzt ein Pferd weniger auf der Welt...

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Loulu



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BeitragVerfasst am: 04.08.2008, 22:05    Titel: @-TAMI   Antworten mit Zitat

TAMI:
Für die Ponys ein Sparbuch - das klingt gut! Cool

an alle !
Ja , ich bin mal wegen unserem Hund darauf angesprochen worden -
die Dame war völlig entsetzt "ja hast du gar keine OP.- Versicherungfür die Kleine ?"
Aber damals haben wir uns gegen eine Vers. entschieden. Bin der Meinung, daß man öfter einfach nur beim TA. ist (u. der das hinkriegt) als dass wirklich opperiert werden muß....

andererseits ist es auch wahr : wenn die Situation eine Entscheidung erfordert dann will man´s nicht noch lange durchrechnen...

Freue mich, dass ihr so fleißig geschrieben habt Super !

ich werde noch eine Weile überlegen, habe ja auch den Kaufvertrag noch nicht-einmal unterschrieben!!

Mensch Wiesi, das sind harte Worte aber so kenn ich das áuch von meinen Eltern...
bin selbst sehr viel emotionaler - ich weiß aber auch, daß das einen schnell um den Verstand bringen könnte !

Liebe Grüße Loulu!

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Geh nicht dahin,wo der Weg dich hinführt.Geh dahin,wo es keinen Weg gibt und hinterlasse eine Spur.
v.Ralph w. Emmerson
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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 05.08.2008, 11:54    Titel:   Antworten mit Zitat

Hm der "Wert" eines Tieres ist so eine Sache...
Die Hündin meiner Freundin ist ein Mix und hat grad ma 250€ vom Bauern gekostet.
Vor letztes Jahr hat Sie einen Stock so ungünstig in den Hals bekommen das Splitter sich vom Hals inneren nach aussen gedrückt haben, es hat sich ein Eiterei gebildet. Die TA hats hin bekommen, die Besie wollte nie mehr Stöckchen werfen, fast genau ein Jahr hat Sie es durchgehalten: Dann hat Stina so gebettelt das Sie schwach wurde, die Besi sah sich den Stock genau an (der unglücksstock war morsch gewesen) und warf ein einzieges mal... Tzack wieder falsch erwischt und wieder Blut aus dem Maul! Ganz schnell zum TA, wieder ein "Ei" am Hals, Wochen lange Behandlung, dann eine Vertretung beim TA und die völlig entsetzt: "Das hätte längst heil sein müssen, das muss operiert werden!"
Dann die Wahl, entweder für 100€ beim TA und FALLS was passiert ist kein Sauerstoffgerät da und der Hund stirbt, oder in der Klinik für 300€... Ich erinnere der Hund hat 250€ gekostet, ist etwa 7 Jahre alt gewesen zu dem Zeitpunkt, ansonnsten gesund und sehr munter (auch mit der Verletzung) könnte noch gut 8 Jahre leben und ist geliebtes Familienmitglied...
Sie hat Ihn für 300€ in der Klinik operieren lassen und insgesamt ca. 700€ gezahlt (ohne Benzin gerechnet) für Ihre Dummheit mit dem Stock! Der Hund aber ist völlig gesund geworden. Viel Geld hat diese Familie wirklich nicht, das dieses Geld grade in dem Monat da war, war ein großer glücklicher "Zufall".
Welchen Wert hat ein Tier? Klar 200€ plus Fahrtkosten zur Klinik hätte man hier sicher sparen können, aber den KAUFPREIS hätte es bei weitem überstiegen! Ich bin heil froh das Stina lebt und gesund ist! DIESE Verletzung hätte ein einschläfern nicht gerechtfertigt!

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"Ich will alles daran setzen und mein Bestes geben, damit diese Pferde in ihrem freundlichen Wesen gut über mich urteilen und damit Harmonie walte, getragen vom Einvernehmen zwischen zwei Lebewesen."
Reitmeister Nuno Oliveira
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Wiesi



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BeitragVerfasst am: 05.08.2008, 12:41    Titel:   Antworten mit Zitat

@WhiteCat:

Das sind Summen über die kann man lachen!!! Meinem Hund würde ich auch mehr Behandlungskosten zukommen lassen als sein Kaufpreis. Wobei Bär 1300 Euro gekostet hat und damit nicht billig war. Da sind wir wieder beim Unterschied zwischen Billigpferd und Supercrack. Hatten wir schon mal. Für ein Pferd mit 20000 Euro Wert zahlt man gerner Tierarztkosten im Wert von (sagen wir mal KolikOP) ca 4000 Euro, als für ein Pferd das 800 Euro gekostet hat. Für Indi würde ich das Geld sicher nicht ausgeben. Da bekomm ich 2 Pferde dafür... Für Bär würde ich ohne mit dwer Wimper zu zucken 2000 Euro ausgeben, ist alles eine Frage des ideellen Wertes. Für Boomer hätt ich wahrscheinlich noch meinen Freund verkauft. Für Hund, bei mir, okay- für Pferd nicht. Wobei das auch Grenzen hat. Kommt auch aufs Alter des Hundes drauf an. Und herzlos bin ich nicht - falls mir das jemand vorwerfen sollte, aber - wo hört die Tierliebe auf, und fängt die Liebe zum Geld an???

Ich denke man muss echt versuchen dass real zu sehen! Ich hatte z. B. mal 5 Rennmäuse, davon hatte eine Neue einen Virus eingeschleift. Eine Rennmaus kann man im Zoogeschäft für 7,50Euro bekommen. Jetzt war also besagte Rennmaus krank und hat alle Anderen angesteckt. Sie bekamen (von einem Vertretungstierarzt) alle pro Maus eine Spritze Antibiotikum spendiert a`20 Euro!!! Das waren 100 Euro für 5 Mäuse. Da man Antibiotikum 3x spritzen muss und mir das auch so gesagt wurde(!) hätte ich nochmal mit meinen Mäusen kommen müssen, jeweils 20 Euro pro Spritze - das wären am Ende 300 Euro gewesen für 5 Mäuse innerhalb von 1 Woche! Was hättet ihr getan??? Macht man das oder nicht? Wer hätte das getan von euch?????

Ich habe die Mäuse gerettet! Allerdings kostengünstig. Ich hab meine Tierärztin heulend im Urlaub angerufen und ihr erzählt dass ich keine 300 Euro für drei Mäuse ausgebe, sie aber sterben wenn sie das Antibiotikum nicht bekommen. Sie hat ihren Mann der daheim war instruirt mir das Antibiotikum aufzuziehen und hat mir 2,95 Euro für alle Mäuse berechnet! Eine ist gestorben, die Anderen haben überlebt. Ich hab sie selber gespritzt.

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Charissima
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BeitragVerfasst am: 05.08.2008, 14:45    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Du hast aber schon gelesen, dass Deine OP-Kostenversicherung nur den 1-fachen und 2-fachen Satz bezahlt?!

Ja, ist schon klar. Habe gerade mal interessehalber in der nächsten Klinik angerufen. Dort nehmen sie den 1- bis 2,5-fachen Satz, je nach Schwierigkeit und benötigten Geräten. Das haut also ungefähr schon hin.

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Wer die Menschen kennt, lernt die Pferde lieben.
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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 05.08.2008, 14:48    Titel:   Antworten mit Zitat

Wiesi hat Folgendes geschrieben:
@WhiteCat:
Das sind Summen über die kann man lachen!!! Meinem Hund würde ich auch mehr Behandlungskosten zukommen lassen als sein Kaufpreis. .


Vielleicht kannst DU das!!! Aber bitte bedenke mal das es auch Leute gibt die nicht mal Geld ham um sich an Essen immer das leisten zu können was Sie grad gern hätten!
Meine Freundin hat zwei Kinder und mittlerweile geht Sie auch arbeiten, Ihr Mann ist Maurer (eigentlich nicht schlecht bezahlt) aber trotzdem hatten die vor ein paar Jahren eine Phase in der nicht mal Schuhe für die Kinder drin waren und es Wochen lang fast nur Nudeln, Brot und andres billige Essen gab! Für die sind 700€ auch heute noch ein Vermögen! Und unter normalen Umständen hätten Sie das Geld ganz einfach nicht gehabt!!!
Nur war da grad Geld von Ihrem Bruder zurück gezahlt worden, sonst weis ich nicht wies ausgegangen wäre! (Naja wohl mit nem Darlehn von mir Verwirrt )

Meine Schwiegermutter z.B. hat auch nen Hund aber für 700€ kauft Sie ein Auto, der Hund wird notfalls selbst verarztet und zwar manchmal ziemlich abenteuerlich, bis jetzt hat er das sehr gut überstanden, SOLLTE da was ernsthaftes kommen muss Sie mit Ihrem Sohn hungern oder der Hund hat Pech!
Ich finds ziemlich heftig das du hier so einfach mit Zahlen um dich wirfst die andere nicht mal im aller größten Notfall aufbringen können! Bei DIR mag das gehn, du arbeitest und bist "alleinstehend" (Freund verdient sicher eignes Geld) aber das kannst du nicht so darstellen als wäre es für andere auch zum drüber lachen!

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Elisa



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BeitragVerfasst am: 05.08.2008, 15:11    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich glaube das muß jeder sebst entscheiden wieviel und was er für seine Tiere ausgiebt.Wenn man das Geld nicht hat, kann man das Tier eben nicht retten.
Aber ich finde nichts verwerfliches daran, daß jemand der genug Geld hat, das dann auch für seine Tiere ausgiebt.
Nur würde ich persönlich keinen Unterschied machen,wiehoch der Kaufpreis war.
Entweder habe ich das Geld meinem Tier zu helfen, oder ich habe es eben nicht.
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Sharilyn



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BeitragVerfasst am: 05.08.2008, 16:31    Titel:   Antworten mit Zitat

ich seh es wie Elisa... wenn solange ich das Geld habe, helfe ich meinem Tier... in den Abgrund stürze ich mich deshalb nicht.... als meine beiden so lange mit dem Husten zu kämpfen hatten, habe das vierfache des Kaufpreises der beiden ausgegeben. das wurde schon happig, und hätte auch nicht sehr viel länger erfolglos bleiben dürfen... jetzt geht's ihnen wieder gut, und ich habe jede Menge Geld weniger... egal, es war zum benötigten Zeitpunkt da, und ich hab's gerne für sie ausgegeben.

für mich ist auch der Unterschied "hund oder Pferd" nicht ganz nachvollziehbar, denn ich hab eine ziemlich enge Bindung zu meinen, und sie sind Familie... aber ab einem Gewissen PUnkt muss man auch da realistisch sein, und sagen "nein, jetzt geht's für mich einfach nicht mehr"

Ich hab auch mal für meine Ratte 50 DM ausgegeben weil sie eine Milbenspritze bekommen musste. ich hätte auch nochmal gehen sollen und habe das nicht getan. die Ratte hat 12 DM gekostet. sie wurde dann mit weitaus billigerem Puder behandelt und wurde trotzdem stolze 4 Jahre alt... nochmal 50 DM hätte ich damals ebenfalls einfahc nicht gehabt vom Taschengeld...

das muss einfach jeder für sich entscheiden, und ich finde auch Wiesis Meinung völlig ok... bei ihr haben's die Tiere gut, und wenn es zuviel ist, dann geht es eben nicht mehr...
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Wiesi



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BeitragVerfasst am: 05.08.2008, 19:42    Titel:   Antworten mit Zitat

@WhiteCat:
Ich wollte damit nur sagen, dass ein Hund normalerweise um einiges weniger Kosten verursacht als ein Pferd, egal wie krank er ist - da sind die Relationen anders.

@Charissima:
Gut dass Du nachgefragt hast, das ist ja dann okay. Bei uns verlangen sie soviel weil sie eine der wenigen Kliniken sind die eine Computerthomografie am Pferd durchführen können. Die Geräte sind sehr teuer und das wird bei den Patienten wieder reingeholt.

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Duke der Tinker



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BeitragVerfasst am: 08.08.2008, 19:48    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo,
ich habe bei der Uelzener - Versicherung eine Kombipolice abgeschlossen.
Die beinhaltet die Pferdehaftpflicht , die Reiterunfallversicherung (in meinem Fall alle Reiter meines Pferdes), die OP- Kostenversicherung und die Lebensversicherung für mein Pferd.. Die kostet im
halben Jahr Zirka 100 Euro..
DAS REITEN OHNE GEBISS SOWIE OHNE SATTEL SIND MITVERSICHERT ... Steht
auch in der Police. Zwinkern
Wer Mitglied beim VFD ist,bekommt diese Versicherung günstiger....
Hoffe,ich konnte Euch bei der Suche nach einer guten Versicherung helfen.

Liebe Grüße,

Heike Winken

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So lange der Mensch denkt das Pferde keine Gefühle haben,muß das Pferd fühlen das der Mensch nicht denkt !
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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 08.08.2008, 20:06    Titel:   Antworten mit Zitat

Pony oder Pferd?
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JoergW99625



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BeitragVerfasst am: 14.08.2008, 13:48    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi alle,

auch auf die Gefahr hin, evtl. schon gesagtes zu Wiederholen. Wir haben für unsere beiden Pferde Haftplichtversicherungen abgeschlossen, die gebissloses Reiten explizit einschließen. Ich weiß auch, dass es mittlerweile mehrere Versicherungen gibt, die das so anbieten. Eine (ohne Wertung) davon ist die Gothaer Versicherung.

Was die Rechtslage angeht scheint das etwas unübersichtlicher zu sein. Die ist nämlich nicht eindeutig.
@Holger: habt Ihr dazu in Dasing was neues erfahren können?

In den einschlägigen Gesetzen (StVO, Reit- und/oder Waldgesetze der einzelnen Länder) stehen da immer sehr verwaschene Formulierungen der Art "es muss ausreichend Einwirkung gegeben sein". Sollte es mal wirklich zu einem schlimmen (Un-)Fall kommen sieht die Praxis wohl meist so aus, dass das Gericht einen Gutachter beruft. Der dürfte wohl fast immer aus der FN kommen (denn die haben ja die Kompetenz gepachtet). Wie das aussieht kann man sich ausmalen.

Ich möchte damit niemand bange machen - ganz im Gegenteil. Wir raiten auch täglich über öffentliche Straßen, gehen durch Städte etc. Dennoch wäre eine verbindliche Regelung oder wenigstens ein hinreichend aussagefähiger Präzedenzfall sehr, sehr wünschenswert. Wer also mehr dazu weiß - bitte teilt es hier mit.

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herzliche Grüße,
Jörg
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 14.08.2008, 20:05    Titel:   Antworten mit Zitat

Geli hat diesen Beitrag an anderer Stelle geschrieben. Aber er past auch gut hier her.
Geli hat Folgendes geschrieben:
Caprivi hat Folgendes geschrieben:

Vieleicht gelingt es ja sogar eine Versicherung dazu zu bringen Rai-Reiten als versicherungswürdig zu akzeptieren. Das könnte aber dann auch bedeuten, dass man eine Mindestausbildung nachweisen müsste, z.B. das Raitabzeichen in Bronze, oder vergleichbar den Level 1 bei Parelli oder Giesecke.


Ich hab eine Haftpflichtversicherung bei der Uelzener abgeschlossen (bzw. grad erst beantragt). Dort wird man als Rai-Reiter (bzw. VfD-Mitglied) komplett mit allem drum und dran versichert (einschließlich Reiten mit Bändele bzw. auch nur mit Halsring auf öffentlichem Straßenland!), UND man kriegt auch noch 40 % Rabatt gegenüber anderen Reitern. Als Nachweis genügt die Mitgliedschaft bei der Bundesvereinigung. Details aus dem Versicherungsvertrag kann ich gern nachreichen, sobald ich ihn übersandt bekommen habe.

Ich weiß nicht, ob es andere Versicherungen gibt, die ebenso das gebißlose Reiten versichern. Jedenfalls würde die Uelzener es sicher nicht tun (und schon gar nicht mit Rabatt!!) wenn die Erfahrung mit Versicherungsfällen nicht zeigen würde, dass unsere Reitweise SICHERER ist, als die anderen...

Im übrigen würde ich diesen Versicherungsvertrag auch als Nachweis dafür heranziehen, dass unsere gebisslose Reitweise sehr wohl geeignet dazu ist, "ausreichend auf sein Pferd einzuwirken", wie die Straßenverkehrsordnung es fordert...
(wurde hier ---> http://www.rai-reiter-forum.de/viewtopic.php?t=1271 diskutiert )

LG Geli


Ich möchte mich jetzt an die Ülzener Versicherung wenden und das grundsätzlich für Rai-Raiter klären.
Das wäre ein toller Anfang.

Mit Fred Habe ich kurz darüber gesprochen. Es gibt keine gesetliche Regelung zum gebisslosen Reiten oder führen. Die Schadensersatzfrage unterliegt immer einer Einzelfallprüfung.
Die "Streitfrage" wird gerade auf der HP von der Zeitschrift "Mein Pferd" behandelt. Ist nicht viel los, aber es ist doch interessant.

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Erst wenn der Reiter begreift, wie das Pferd den Menschen wahrnimmt,
entsteht ein tiefes Vertrauensverhältnis!
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JoergW99625



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BeitragVerfasst am: 15.08.2008, 10:37    Titel:   Antworten mit Zitat

Danke Holger,

es bleibt also leider erst mal so wie immer - auf hoher See und vor Gericht.... :-/

Deine Idee mit der Uelzner finde ich richtig gut. Vielleicht ist das ja der Faden, am dem sich das alles aufdröseln lässt. Hilfreich wäre es wohl für jeden von uns. Es ist schon manchmal ganz schön heftig, was auf den einzelnen Höfen so alles erzwungen wird - unter dem Vorwand der nicht mehr vorhandenen Versicherung.

Drücke Dir die Daumen und bin gespannt auf Deinen Kontakt mit der Uelzner ....

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herzliche Grüße,
Jörg
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Charissima
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BeitragVerfasst am: 15.08.2008, 13:54    Titel:   Antworten mit Zitat

In fast allen Bereichen ist es ja so, dass es Gesetze gibt, aber im Einzelfall dennoch oft gerichtlich entschieden werden muss. Recht haben und Recht bekommen ist da nicht immer das gleiche.

Vor Gericht wird dann ein Sachverständiger hinzugezogen, der - wie unschwer zu vermuten - meistens FN-geprägt ist, und darin liegt das Problem. Hier wäre es nun wichtig, einen eigenen Sachverständigen finden, der unsere Position zu erklären weiß. Das könnte sogar Fred Rai selbst in seiner Funktion als Dozent an der Universität Stuttgart sein. So habe ich das jedenfalls verstanden, als wir bei Fred waren.

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