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Gawani Pony Boy   
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Alex



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BeitragVerfasst am: 30.11.2006, 19:30    Titel:   Antworten mit Zitat

Was haltet ihr denn so von GaWaNi Pony Boy?Ich habe sein Buch "Horse, Follow, Closely" und finde es sehr gut. Habe auch mal in sein Buch "Step by step. Indianisches Pferdetraining" reingeschnuppert, es hat mir allerdings nicht viel gebracht weil ich kein RoundPen habe...
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Alex:-)
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Luci



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BeitragVerfasst am: 30.11.2006, 20:18    Titel:   Antworten mit Zitat

@ alex: kannst du kurz erklären, um was es da geht?
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Alex



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BeitragVerfasst am: 30.11.2006, 21:15    Titel:   Antworten mit Zitat

@Luci:
Also ich denk der Untertitel sagt schon ein bisschen was: "Indianisches Pferdetraining-Gendanken und Übungen"
Klappentext: "Eins sein mit dem Pferd ist der Traum vieler Reiter. Für die Indianer war er realität. GaWaNi Pony Boy, von den Cherokee abstammend, lebt die Tradition und Kultur seiner indianischen Vorfahren. sein Verständnis des miteinander von Mensch und Pferd ist mehr als die indianische Variante eines Pferdeflüsterers. Es sit die Konsequenz einer ganzheitlichen Weltanschauung eines Lebens im Einklang mit der Natur. GaWaNi Pony Boy beschreibt ein Leben, in dem das Pferd als Reittier, unverzichtbarer Jagdhelfer und vor allem kamerad, geistesbruder und Lehrer war."
Allerdings reitet er auch mit Gebiß. Ind em Buch sind seine genannten hilfsmittel: Gebiß,Zügel, Peitsche (allerdings eine kurze Lederpeitsche-->switch), die Vorwegnahme und Lob.
Buchaufteilung: -Einführung-->Geschichte des Pferdes und ein bisschen zur Psyche.
-indianische "Weisheiten"
-wie schon gesagt die Hilfsmittel für das Beziehungstraining
-und letzlich: Übungen zum Beziehungstraining.

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BeitragVerfasst am: 30.11.2006, 21:52    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo
Dieses Thema, das ich sehr interessant finde, habe ich von Andrea Kutsch getrennt.

Es gibt auch eine Website:
http://www.ponyboy.com/
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Antonia



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BeitragVerfasst am: 01.12.2006, 21:43    Titel:   Antworten mit Zitat

Also, ich habe auch sein Buch "Indianisches Pferdetraining" gelesen und ich finde seine Ansichten und Erklärungen (gerade zum natürl. Verhalten eines Pferdes etc..) absolut super und logisch und es deckt sich eigentl. auch so im Großen und Ganzen mit dem Rai-Reiten.
Was ich aber eben sehr aufwendig finde sind die Trainings-Methoden und Übungen.

Die ganze Grundausbildung macht GaWa Ni wirkl. nur im Round Pen; einzelne Übungen sind da z.B.:
-Vorwärts bewegen-Richtung ändern-Nach innen wenden- Anhalten
-Druck nachgeben usw., usw. und als Strafe sozusagen wird das Pferd immer zum Runden laufen geschickt etc...
Finde das im Großen und Ganzen sehr aufwendig und stressig und teilweise irgendwie auch unnötig, weil es eben auch einfacher geht, Dominanz zu erlangen bzw. dem Pferd gewisse Dinge beizubringen.
(Da fehlt mir auch ein bissel die positive Bestärkung und Belohnung fürs Pferd, wenn es was richtig macht- wie beim raiten eben z.B. das Hoho. Lächeln )
Ansonsten finde ich GayWa Ni aber einen großen Horseman, der übrigens u.a. auch mit einem dünnen Lederhalfter reitet, das genauso aussieht wie das Bändele nur eben aus Leder.
Seine Ansicht aber, dass man ein Pferd ebenso mit hackamore und auch gebiss reiten sollte, kann ich natürl. nicht so ganz nachvollziehen Mit den Augen rollen ,...

LG,
Antonia

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Alex



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BeitragVerfasst am: 16.08.2008, 22:22    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
und als Strafe sozusagen wird das Pferd immer zum Runden laufen geschickt etc...
Finde das im Großen und Ganzen sehr aufwendig und stressig und teilweise irgendwie auch unnötig, weil es eben auch einfacher geht, Dominanz zu erlangen bzw. dem Pferd gewisse Dinge beizubringen.
(Da fehlt mir auch ein bissel die positive Bestärkung und Belohnung fürs Pferd, wenn es was richtig macht- wie beim raiten eben z.B. das Hoho.)

Da ich ja am WE bei einem Kurs von Chriss Kremer, einem PonyBoy regional Advisor war, habe ich einen tieferen einblick in die Arbeit nach GaWaNi PonyBoy bekommen.
Bei diesem Roundpen-Training geht es nicht nur darum dem Pferd etwas beizubringen oder die Dominanz zu erlangen, sondern auch darum eine beziehung zwischen Pferd und reiter aufzubauen. Was bie den dominanzübungen nach Rai ja nicht das Ziel ist.
Dort wird, wie auch bei Rai, mit belohnung und nicht bestrafung ausgebildet. Anders gesehen wird dort das Prinzip: "Druck erzeugt Gegendruck". Bei Rai heißt es ja in Impulsen arbeiten um keinen Gegendruck zu erzeugen. Dort wird z.B. beim führen, wenn das Pferd stehenbleibt, der druck weiter aufgebaut bis das Pferd sich bewegt. Und zwar weil das Pferd sonst gewinnen würde, würde man den druck wieder nachlassen. Außerdem arbeiten sie auch nach dem Prinzip von Komfort und Diskomfort (wie auch beim Rai-Reiten). Das heißt wenn das Pferd etwas richtig/gut gemacht hat wird es belohnt, das beudeutet dort (im Round-Pen) man dreht sich vom Pferd weg (nimmt den Druck, bzw. die energie vom Pferd) und geht an die gegenüberliegende Begrenzung des Roundpens, umso besser das Pferd etwas gemacht hat, umso länger hat es Pause. Wenn z.B. eine Übung auf einmal funktioniert hat, an der man monatelang gearbeitet hat, kann es schon mal sein das man eine halbe stunde dort steht. Hat das Pferd nicht das gemacht was man möchte (vorrausgesetzt es hat schon gelernt, was man von ihm erwartet) muss das Pferd im Trab 2-3 sogenannte Druckrunden laufen.
Bei dem Roundpen-Training wird alles langsam aufeinander aufgebaut. Was ich auch sehr positiv finde ist, dass anfangs selbst bei Dingen, die einem so einfach und selbstverständlich erscheinen, wie eine Vorwärtsbewegung schon bei einer Vorwärtstendenz (nicht einmal Bewegung) gelobt wird.

P.S.: Mein Beitrag soll völlig wertungsfrei sein. Ich denke jeder sollte sich darüber seine eigene Meinung bilden...
Guts Nächtle

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Geli




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BeitragVerfasst am: 17.08.2008, 12:28    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi Alex,

das hört sich für mich gut an und erscheint mir auch logisch, vor allem das im Round Pen.

Was ich nicht ganz verstanden habe: Du sagst, beim Führen wird notfalls der Druck immer weiter aufgebaut, bis das Pferd sich bewegt. Das heißt also, immer stärker am Führstrick ziehen, ohne nachzulassen? Im Zweifel krieg ich damit aber doch das Pferd evtl auch keinen Zentimeter bewegt - und dann hat es doch gewonnen??

Grübeln

LG Angelika

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Alex



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BeitragVerfasst am: 17.08.2008, 13:06    Titel:   Antworten mit Zitat

Ja das ist auch so ein Punkt, wo ich nichts so recht weiß ob das wirklich das richtige ist. Theoretisch stimmt das schon: schließlich baut dort ja alles darauf auf, dass das Pferd dem Druck weichen lernt, also auch beim führen. Ich denke einige Pferde würden sicherlich auch irgendwann "aufgeben" weil sie wissen das wenn sie gehen, der Druck sofort verschwindet. Allerdings bezweifle ich, dass das bei allen Pferden klappt...
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 17.08.2008, 16:16    Titel:   Antworten mit Zitat

Nach meiner bescheidenen Erfahrung klappt es mit allen Pferden, es sei denn sie sind krank.

Allerdings bedarf es viel Geduld und Einfühlungsvermögen und die Bereitschaft die Pferde als Individuum ernst zu nehmen. Es gibt einfach nicht die eine Lösung. Jedes Tier muss individuell abgeholt werden.

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Geli




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BeitragVerfasst am: 17.08.2008, 17:04    Titel:   Antworten mit Zitat

Caprivi hat Folgendes geschrieben:
Nach meiner bescheidenen Erfahrung klappt es mit allen Pferden, es sei denn sie sind krank.

Ich denke, Alex meinte das, was ich angesprochen hatte: dass es nach der Druck-Verstärk-Methode von Ponyboy eigentlich nicht bei jedem Pferd klappen dürfte... denn wenn meine Druckaufbau-Kapazität ausgeschöpft ist und das Pferd sich noch nicht bewegt hat, dann klappts halt NICHT, weil das Pferd dann gewonnen hat.

Oder wo liegt da der Denkfehler?

WIR machen das beim Führen doch mit Impulsen bzw. nötigensfalls mit dem Abbiegen, Zickzack usw., da ist mehr Druck im Sinne von stärker ziehen ja nicht nötig.
Einfach nur Druck beständig erhöhen würde bei mir jedenfalls ganz sicher nicht funktionieren. Da muss noch was andres mit ins Spiel kommen, denk ich.

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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 17.08.2008, 17:24    Titel:   Antworten mit Zitat

Parelli sagt, es habe noch nie länger als zwei Tage gedauert bis ein Pferd dem Druck nachgibt.

Will sagen, es ist dann eine Sache der Koordination.

Ist der Druck höher als Du ihn aushalten kannst, dann musst Du etwas ändern, entweder am Timing oder der Technik.

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BeitragVerfasst am: 17.08.2008, 19:29    Titel:   Antworten mit Zitat

Ja ich meinte das mit dem Druckaufbau beim führen.
Zitat:
Ist der Druck höher als Du ihn aushalten kannst, dann musst Du etwas ändern, entweder am Timing oder der Technik.

Grübeln Aber angenommen dein Pferd bleibt beim führen einfach stehen, obwohl du es nciht willst. dann soll man nach GaWaNi nicht in Impulsen arbeiten, sondern man muss so lange ziehen und den Druck immer mehr verstärken bis das Pferd losläuft, dann wird natürlich sofort locker gelassen. Was soll man denn dann an Timing oder Technik ändern? Ein Pferd ist nunmal stärker als ein Mensch...

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BeitragVerfasst am: 17.08.2008, 19:51    Titel:   Antworten mit Zitat

Die Vorgabe von GawaniPonyBoy halte ich für zu starr.
Nach Parelli gibt es keine Regel, außer das es keine Regel gibt. Hier muss man es auf das Individuum individuell abstimmen.

Wenn das Pferd dem Zug nicht weicht, und Du nicht zuviel Druck machst gegen den es sich stemmt dann sollst Du den Druck so lange aufrecht halten bis es reagiert. Und da kommt jetzt die Krux, nähmlich den Versuch des Pferdes zu erkennen und es schon dafür zu belohnen. Verpasst man diesen Moment, dann wird das Pferd irritiert denn es weiss nicht mehr was es tun soll. Das kann dann auch zu einem Wehrverhalten führen.

Hinweise auf diesen Problembereich findest Du in den Büchern von Mark Rashid, er nennt es , erkenne den Versuch.

Die Änderung in der Technik bedeutet z.B. eine Steigerung durch rhythmischen Druck hinzuzufügen.

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Antonia



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BeitragVerfasst am: 18.08.2008, 08:39    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Änderung in der Technik bedeutet z.B. eine Steigerung durch rhythmischen Druck hinzuzufügen

ja, aber da wären wir ja wieder bei den "Impulsen". Grübeln
Also ich kenne Pferde, die auf Dauer-Druck nicht positiv reagieren würden. Die würden da eher vorne hochgehen, als sich nur einen Schritt vorwärts zu bewegen (diese Problematik sieht man ja auch häufig bei Pferden, die AUF KEINEN FALL Nein Nein in den Hänger gehen möchten).
Druck erzeugt nunmal leicht Gegendruck und da ist, meiner Meinung nach sowieso auch oft "weniger mehr".
Da finde ich die Rai-Methode (es z.B. auch einfach unangenehm am Pferdekopf zu machen, nach hinten weggehen, mit Impulsen arbeiten etc.) auch wesentlich flexibler.
Möglicherweise meint GaiWaNi das vielleicht auch nicht so, sondern dass ein Pferd einfach allgemein lernen muss auf Druck zu weichen. Um das zu lernen, muss man natürlich auch mal Druck aufbauen, aber ob er damit meint, dass man sich einfach mal "ans Pferd hängt", kann ich mir nicht so recht vorstellen...

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Charissima
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BeitragVerfasst am: 18.08.2008, 08:48    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Möglicherweise meint GaiWaNi das vielleicht auch nicht so, sondern dass ein Pferd einfach allgemein lernen muss auf Druck zu weichen.

Das denke ich auch, so ist das jedenfalls nach Parelli und wir machen das auch teilweise mit unseren Pferden. Es ist schon angenehm, wenn ein Pferd das kann und man es beispielsweise mit Handauflegen im Genick bitten kann, den Kopf zu senken. Das muss man, wie schon beschrieben, ganz langsam aufbauen und keinesfalls einen Zweikampf draus machen. Das wird sicherlich auch GaWaNi nicht tun.

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