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Das leidige Anbinden   

 
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DragonFly





Anmeldungsdatum: 31.01.2010
Beiträge: 28

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BeitragVerfasst am: 29.01.2014, 13:46    Titel: Das leidige Anbinden   Antworten mit Zitat

Hallo,

ich würde meinem Pferd auf Ausritten gerne das Angebunden-sein beibringen. Habe das in Amerika bewundert, wie ruhig die Pferde allesamt am Anbindebalken standen.
Leider ist meine absolut kein Anbinde-Typ. Sie schubbert sich leidenschaftlich gern an sämtlichen Wänden, Bäumen oder Zäunen, egal mit welchem Kopfstück (auch im Paddock ohne Halfter). Das führt beim Anbinden entweder dazu, dass sie sich im Strick verheddert (falls zu lang), oder sich fast damit aufhängt (falls zu kurz). Noch kürzer will ich den Strick eigentlich nicht binden, das ist ja schon gemein.
Wenn ich neben ihr stehen bleibe, mag das noch gehen, aber ich möchte mich gerne auch mal fünf Meter entfernen können oder mal in die andere Richtung blicken, ohne gleich in Sorge zu sein.

Habt ihr ne Idee, wie ich ihr zum Einen das Geschubbere abgewöhnen kann (ich sage schon immer "nein", aber sie versucht's halt immer wieder) und andererseits das ungefährliche Anbinden?
Sie ist von Haus aus eher der ungeduldige Typ und zappelt gern rum, ruhiges Dösen liegt also nicht in ihrer Natur. Wir schimpfen schon, wenn sie beim Putzen rumwandert und stellen sie zurück, aber sie gibt einfach nicht auf.

Gruß, DragonFly
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Loulu



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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 16.07.2008
Beiträge: 45
Wohnort: Badersleben
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BeitragVerfasst am: 18.02.2014, 08:51    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Dragonfly,
ich bin mir sicher, sie kann es lernen!
Denke daran, dass auch Hunde mal angebunden vor einem Geschäft warten müssen. Du musst auf jeden Fall geduldig bleiben. Seid ihr denn allein oder kann sie mit einem weiteren Pferd angebunden werden?
Putzt du sonst ohne anzubinden?
Verlass sie nicht, wenn sie so unruhig ist - ist es denn Unruhe?? oder langeweile?
Da sehen wir schon, es ist nicht so leicht eine Lösung parat zu haben.
vielleicht überprüfst du auch zunächst das Fell -denn wenn sie sich immer schubbert auch ohne Halfter, im Paddock ... schau mal nach
freue mich auf mehr Infos
LG Loulu

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Geh nicht dahin,wo der Weg dich hinführt.Geh dahin,wo es keinen Weg gibt und hinterlasse eine Spur.
v.Ralph w. Emmerson
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DragonFly





Anmeldungsdatum: 31.01.2010
Beiträge: 28

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BeitragVerfasst am: 19.02.2014, 16:07    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi Loulu,

meist steht sie alleine, wenn sie angebunden ist (Gelände/Putzplatz). Wäre vielleicht eine Idee, es auf einem Ausritt gemeinsam mit einem anderen Pferd zu versuchen. Ist eh erstaunlich schwierig, eine Anbindegelegenheit zu finden, die ihrem Verhalten gewachsen ist (keine Bäume zum Verheddern, keine lockeren Stangen zum Rausreißen, keine waagrechte Stange zum Kopf drunter festkeilen...)

Zum Putzen: Wenn ich sie mal drinnen im Stallgebäude putze, dann i.d.R. ohne Festbinden. Draußen auf dem Putzplatz allerdings fast immer mit Anbinden, seit sie im vorigen Sommer die Freiheit öfter ausnutzte, um in meiner Gegenwart vom Putzplatz zu verschwinden. (Andere Baustelle, hehe... - das wollen wir auch wieder üben. Wie, weiß ich aber noch nicht.)
Ich denke, es ist nicht Unruhe, sondern Langeweile, was sie so zappelig macht. Sie ist kein ängstlicher Typ.

Fell ist in Ordnung, höchstens mal Fellwechsel, aber sie schubbert ja durchs ganze Jahr hindurch. Habe allerdings festgestellt, dass sie im Nasenbereich ungern geputzt werden will, nicht mal mit der Schmusebürste. Ganaschen oder Stirn putzen stört sie nicht. Vielleicht ein Resultat aus der Zäumung? Unsere Lieblingszäumung ist das Sidepull, wir nehmen aber auch des Öfteren das Bitless Bridle oder manchmal das Bändele/ das Gebiss. Vielleicht umwickele ich das Sidepull (weiches geflochtenes Leder) mal mit einem Lammfellschoner.
Sie wackelt aber auch rum, wenn sie ihr Müsli frisst. Verteilt es im ganzen Umkreis, egal ob nass oder trocken. Zähne wurden schon gemacht.
Einfach 'ne schlechte Angewohnheit? Sie wird übrigens neun, am Alter liegt's also nicht. War schon immer hibbelig beim Putzen.
Den Befehl "Steh" kann sie aber, das üben wir ab und an auf dem Platz. Und hin und wieder döst sie sogar beim Putzen - wenn's keine Ablenkung gibt. Dat Pferd braucht Scheuklappen und Ohrenschützer Kichern
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Loulu



Alter: 40
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 16.07.2008
Beiträge: 45
Wohnort: Badersleben
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BeitragVerfasst am: 19.02.2014, 16:30    Titel:   Antworten mit Zitat

oh je so schlimm? Kopf drunter und so?

mach mal was schönes was ihr gefällt- den Hals oder Rücken massieren wenn sie so was mag kann total entspannend wirken - auch für dich!!

oder das Futter aus dem Eimer wenn sie angebunden ist
und dann würde ich sie damit BELOHNEN sie wieder ab zu binden
also immer erst mit kurzen Zeiten arbeiten und nicht überfordern sondern lieber beschäftigen
denke immer daran wie wichtig das mal sein kann es gibt verrückte Notfälle wo die Pferde "lieb" sein müssen!!!! ich meine wo du dich mal abwenden musst
aber immer schön geduldig und entschlossen bleiben!
und wenn du lange Zeit geübt hast mit netten Dingen die ihr gefallen dann machst du es wie die Hundeflüsterer gehst irgendwann ein zwei schritte weg vielleicht rückwärts damit du sie beobachten kannst UND DANN am besten zu ihr zurück und ab binden noch bevor etwas passiert dann kannst du nämlich loben und musst nicht schimpfen! -ok?
je nachdem wie oft du sie siehst kann das einige WOCHEN dauern! Aber bleib dran und sie wird dich erfreuen und sich selber freuen wie schön das sein kann

Liebe Grüße Loulu

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v.Ralph w. Emmerson
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DragonFly





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Beiträge: 28

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BeitragVerfasst am: 12.05.2014, 22:06    Titel:   Antworten mit Zitat

Hach ja, ich bin bei diesem Thema viel zu faul geworden und dazu übergegangen, sie wieder unangebunden zu putzen (das zu üben, war auch sehr nötig). Jetzt muss ich das wirklich mal wieder forcieren.
Schade, dass es im Gelände so wenige wirklich sichere Anbindeplätze gibt. Wo bindet ihr denn unterwegs gerne an? Bäume, Zäune, Laternen... wenn ich mir das so überlege, sehe ich meine Stute in Gedanken überall, dass sie sich anhaut, würgt, verheddert, den angebundenen Gegenpart herausreißt und damit am Horizont entlang galoppiert... ohne mich...
Sie ist sonst so eine liebe, aber ruhig angebunden stehen ist echt nicht ihre Stärke, dazu ist sie viel zu verfressen und schubber-wütig.

Wie sind eure Erfahrungen mit dem Anbinden im freien Gelände?
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Wiesi



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BeitragVerfasst am: 13.05.2014, 09:51    Titel:   Antworten mit Zitat

Also mir wäre das viel zu gefährlich!

Ich habe jetzt schon seit über 20 Jahren Pferde, aber im Gelände angebunden hab ich in der ganzen Zeit ein einziges Mal. Das war bei einem Wanderritt zum Picknick. Es waren mehrere Pferde und alle waren müde, da war auch Pati damals brav obwohl ich sie im Normalfall auch nicht angebunden habe weil sie manchmal angebunden in Panik geraten ist. Also wenn irgendwas ist halten wir die Pferde gegenseitig oder setzen uns mit den Pferden am Strick auf eine Bank und lassen nebenher fressen oder so.

Pati hat es in ihren 26 Jahren nicht gelernt angebunden zu stehen. Nachdem sie ein paar Mal in Panik hingefallen ist hab ich sie nicht mehr angebunden, nur den Strick einmal durch den Anbindering und das Seil verzwirbelt, festgehalten oder nach unten hängen lassen. Mit der Zeit war es dann auch gar nicht mehr nötig sie anzubinden.

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