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Reitbeteiligung   
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Lisa Peters



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BeitragVerfasst am: 29.12.2007, 14:39    Titel: Rai-Reitbeteiligung   Antworten mit Zitat

Irgendwie hab ich das Gefühl, hier wird nur darüber geredet, ob jemand jetzt recht hat oder nicht, ist doch immer Ansichtssache.
Aber über eure Ansichten möchte ich jedenfalls nicht diskutieren, möchte eigentlich nur klar machen, worum es mir geht.
Ich zwinge ja niemanden eine RB bei mir einzugehen.

Ich reite auch schon sehr lange und hab auch schon einige RB`s gehabt.
Das wird doch je nach Möglichkeit und Region anders gehandhabt.

Wir haben ein tolles Pferd und einen tollen Stall.
Und:
eine RB bei uns bekommt schon mehr für ihr Geld als woanders. Das ist doch wirklich so.

Wir haben Vollverpflegung in einer artgerecht gehaltenen Herde, 2 Reithallen, Weidedienst.
Das Pferd ist glücklich.
Hat sein spezielles Futter, was es ausgeglichen und ruhig sein lässt.

Wir können bei jedem Wetter Reiten und Putzen oder Pflegen, weil es einen überdachten Platz dafür gibt.
Es ist tolles Ausreitgelände vorhanden.

Es ist sozusagen fast mitten in der Stadt, mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, das macht auch seinen Preis aus, ich könnte ja nicht nach Timbuktu gehen, da kostet es unter Umständen weniger;-)

Die Reitbeteiligung kann doch das Pferd so quasi als eigenes betrachten, eventuell kann sie von mir aus jeden Tag kommen und Reiten. Ein Pferd ist doch nicht ausgelastet mit einer Stunde Reiten am Tag. Aber wer kommt denn in der Realität schon jeden Tag?

Trotz aller Diskussionen hier um den Betrag dafür, hin oder her, ich sehe es jedenfalls als gerecht an die Kosten zu teilen und das werde ich auch tun, ich teile ja mein Pferd dann auch voll und ganz und nicht nur zum Teil.

Falls keiner das möchte, ist doch in Ordnung. Dann möchte ich halt auch nicht;-)

Bei uns liegen die Kosten für eine Wurmkur ca. bei 20-30 Euro, das kommt 4 x im Jahr.
Wenn der Tierarzt mal kommt zum Nachsehen und ein Mittelchen verschreibt gleich mal ca. 90 Euro.
Hufpflege alle 6 Wochen 45 Euro.
Zusätzliche Futtermittel, wie Möhren im Winter und Mais (als Ersatz für Gerste, weil die Pferde dann ruhiger sind, das kennst ihr sicher schon aus dem Theorieuntericht vom Rai Reiten), ca. 300 /Jahr,
Versicherungen für Pferd und Reiter 230 pro Jahr.
Weidedienst pro Jahr 150 Euro, da wird das Pferd nach Möglichkeit noch auf die Weide gestellt.

Ich frage mich, ob andere das nicht zahlen müssen? Aber sicher ist das von Region zu Region unterschiedlich. Nicht nur das Niveau der Wohnungen hier in Stuttgart ist hoch.
Oder lassen einige den Pferden das nicht zukommen, oder versichern die Pferde nicht?

Mir gefällt wie mein Pferd jetzt lebt. Und sollte ich das irgendwie nicht mehr aufbringen können, dann sehe ich halt weiter. Außerdem verzichte ich ja dafür auf ein Auto oder sonstige Sachen, die mich sowieso nicht interessieren.

Ja, das mal nur so zum überlegen.

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Lisa Peters von pferde.24-hs.de Ich freue mich auf einen Eintrag ins Gästebuch auf meiner Seite.
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Wiesi



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BeitragVerfasst am: 29.12.2007, 15:26    Titel:   Antworten mit Zitat

Also bei uns (Göppingen):

Stallmiete (1x pro Woche komplett alle Pferde misten, die im Offenstall stehen) 130 Euro
Wasser pro Pferd und Monat 5 Euro
Koppel ist direkt dran - keine Kosten, fast das ganze Jahr auf
Kleiner Reitplatz - nur bei guten Bodenverhältnissen benutzbar - kostenfrei
Wurmkur 2x pro Jahr (1 billige für 12 Euro, eine teure für ca 25 Euro)
Hufschmied alle 8-10 Wochen vom Hufsschmied nicht Hufpfleger 25 Euro
dafür aber Hufschuhe 2 Paar 240 Euro (wie lange sie halten weiss ich noch nicht)
Pferdehaftpflicht ca 120 pro Jahr
Reitbeteiligungsunfallversicherung müssen die Reitbeteiligungen selber abschliessen - keine Kosten für mich
das Pferd wird auch artgerecht gehalten, wir haben einen Bauwagen als Reiterstüble, einen Waschplatz, 2 Notboxen, einen Baucontainer als Sattelkammer und ein Superreitgelände
Ach so Kraftfutter fütter ich nur nach dem reiten 2 Handvoll, da Indi Heu zur freien Verfügung hat und sowieso dick ist der Sack hält ein halbes Jahr
Mineralfutter im Winter ca 4 Euro die Packung (hält 2 Monate)
Wir sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, aber schön auf dem Land wo auch die Hunde frei laufen dürfen
Ich bin mit meinem Stall super zufrieden und brauche nicht mehr Luxus. Dem Pferd könnte es nicht besser gehen und ich brauch nicht mehr Luxus...

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Tierverrückte



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BeitragVerfasst am: 30.12.2007, 13:31    Titel:   Antworten mit Zitat

Es geht mir nicht darum *Recht* zu haben! Ich finde es einfach nur Schade, dass man evtl. keine RB haben kann zu guten Bedingungen wegen dem Geld. Das ist mein Punkt, mehr nicht. Viele haben nun mal *nur* eine RB weil sie wenig bzw. einfach nicht genug Geld für eine eigenes Pferd haben.
Es ist ja jedem selbst überlassen, wieviel er verlangt oder dann zahlt.

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Luci



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BeitragVerfasst am: 07.01.2008, 12:50    Titel:   Antworten mit Zitat

bin auch der meinung ne rb soll sich angemessen beteiligen. du kannst als verkäufer auch nicht sagen: "die die kein geld haben, kriegen halt alles umsonst" Grübeln . reiten ist nunmal ein teures hobby, und man hat ne wahnsinnige verantwortung gegenüber dem tier, und deshalb würde ich es nie "gratis" verliehen. ich tus noch nicht mal für geld, weil einfach zu viel kaputtgehen kann. außerdem besteht die gefahr, dass die rb, die nichts zahlt, es vielleicht auch weniger schätzt. wenn du selbst das pferd mitfinanzierst fühlst du dich doch viel verantwortlicher dafür.
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Wiesi



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BeitragVerfasst am: 07.01.2008, 13:51    Titel:   Antworten mit Zitat

@Luci:
Bin vollkommen Deiner Meinung. Eigentlich sollte man die Tierarztkosten auch im Anteil auf die Reitbeteiligung abwälzen. Denn wenn die Reitbeteiligung am Tierarzt mitzahlt überlegt sie sich es vielleicht zwei mal ob sie das verschwitzte Pferd ohne Abschwitzdecke in den Stall stellt, die Hufe aus Zeitgründen "vergisst" auszukratzen, über den Asphalt trabt und über den Schotter galoppiert usw...

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Alex



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BeitragVerfasst am: 07.01.2008, 22:11    Titel:   Antworten mit Zitat

hier denken scheinbar ziemlich viele ziemlich schlecht über RB. Schade.
Habt ihr denn nur schlechte Erfahrungen gemacht?

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Wir leben alle unter dem gleichen Himmel,
aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

Alex:-)
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Criniera




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BeitragVerfasst am: 08.01.2008, 00:31    Titel:   Antworten mit Zitat

Wenn man alle Kosten gerecht aufteilt, müsste man theoretisch das halbe Pferd verkaufen. Oder soll jemand viel Geld investieren und nichts zu reden und zu entscheiden haben? So dumm wird kaum jemand sein, das zu tun. Wer entscheidet, welche Behandlung der Tierarzt macht, wie die Hufe geschnitten werden, wann entwurmt und geimpft wird, wird's wohl auch bezahlen müssen.
Es bezahlt ja auch keiner die Hälfte eines Hauses, wenn er nicht im Grundbuch steht.
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Chrissy



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BeitragVerfasst am: 08.01.2008, 13:13    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi ihr...
Ich erzähl mal wie es bei mir war/ist.
Ich habe meine Süße seit 2 Jahren 7 Tage die Woche für mich ganz alleine (der Besitzer reitet nicht, hat mal gezüchtet und einen Pensionsstall). Zuächst habe ich gar nichts bezahlt. Da war sie auch noch nicht ausgebildet. Seit April/Mai 2007 zahle ich 80,00 plus Hufpflegerin. Seit August habe ich sie gemietet und zahle alles als ob sie mein Pferd wäre.
Warum? Nicht weil ich muss, sondern weil ich mir damit meine exklusiven Rechte sichere. Ich hätte auch weiter nichts zahlen können. Mit dem grossen Risiko das sie verkauft wird (war ansich schon abgemachte Sache) oder jemand anderes sich einmischt. So habe ich sie ganz für mich alleine und sie gehört quasi mir, es existiert ein Vertrag, sie kann nicht verkauft werden. Ist finde ich auch ok.
Wieso ich sie nicht kaufe? Weil mein Job nicht sicher ist und ich schulden habe. im Moment komme ich super klar, aber ich kaufe kein Pferd wenn meine Situation nicht sicher ist.
Eine Reitbeteiligung an ihr würde für mich übrigens nicht in Frage kommen. Ich habe sie selber ausgebildet (bzw. bin noch dabei) und reite auf meine eigene Art (sie Vorstellung). Ich mag auch einfach nicht teilen. Wenn das Geld knapp wird würde ich sie eher umstellen und wenn ich keine Zeit hab ist sie halt auf der Wiese.

Ich hatte mal eine RB da habe ich 50 Euro für 2x die Woche bezahlt und dann eine wo ich nichts bezahlt habe. Die stand in Eigenregie und ich habe bis zu 4 Pferde und andere Tiere mitversorgt (Besitzerin war schwanger).
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Mona



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BeitragVerfasst am: 08.01.2008, 15:31    Titel:   Antworten mit Zitat

Jeder definiert Reitbeteiligung eben anderst..........ich hatte mal ein mädchen das eine RB für ihr pferd gesucht hat......sie wollte das ich von allem die hälfte zahle (ich habe also das halbe pferd zur verfügung), in theorie hörte sich das toll an aber dann gings schon los , aber du darfst nicht auf turniere weil ich nicht will das sie das so oft macht und du darfst aber nur 2 mal pro woche kommen ect..... für mich ist eine RB an anteil an einem pferd, man kommt an festgelegten tagen in der woche und zahlt seinen beitrag im monat und kümmert sich eben an den tagen entsprechend um das Pferd/pony!
aber jeder sieht das anderst xD
Lg

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Es fühlt sich an, als wäre es das Normalste der Welt, als wäre sie schon immer da gewesen, und doch überkommt mich jedes Mal aufs neue ein Glücksgefühl wenn ich sie sehe.
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Wiesi



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BeitragVerfasst am: 08.01.2008, 19:16    Titel:   Antworten mit Zitat

@Alex:

Leider sind 99 % der Reitbeteiligungen nicht der Hit. Sorry, aber meine Erfahrung. Hatte in 17 Jahren Pferdehaltung vielleicht 5 gute Reitbeteiligungen von keine Ahnung wie vielen. Deshalb sollen die ordentlich was zahlen. Bei denen wo super sind lasse ich gerne verhandeln aber der Rest kann ruhig in die Taasche greifen... Sorry, meine Meinung.

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Criniera




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BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 00:15    Titel:   Antworten mit Zitat

Das ist wahrscheinlich der Grund für die Unterschiedlichen Meinungen - wer nicht super ist, käme meinem Pferd für alles Geld der Welt nicht in die Nähe. Und die anderen kann ich nicht nur ausnehmen, sondern schulde ihnen auch Anerkennung.
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Antonia



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BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 01:25    Titel:   Antworten mit Zitat

Mmmh, irgendwie kann ich beide Seiten verstehen. Auf der einen Seite die der Reitbeteiligung, weil ich selbst eine bin und seid Jahren darunter leide mehr Pflichten als Rechte zu haben (im Sinne von Mitsprache, Entscheidungen, die das Pferd, den Umgang, Pflege etc. betreffen) Traurig . Ich würde wirkl. alles für das Wohlergehen "meines" Pferdchens tun und das wird möglicherweise auch das ein oder andere mal ausgenutzt... Grübeln

Aber andererseits weiß ich auch, wie schwer es ist einen guten Pferdemenschen, der es wirkl. ernst meint, als Reitbeteiligung zu finden. Da habe ich auch schon die tollsten Dinge miterlebt mit sogenannten Reitbeteiligungen, die sonst was mit dem Pferd angestellt haben Mit den Augen rollen Kann mir gut vorstellen, dass man nach ein paar solcher Erfahrungen jemanden will der es ernst mit dem Pferd meint und die ganze Sache auch wichtig nimmt und verantworungsvoll damit umgeht, da hilfts vielleicht wirkl., wenn man Geld verlangt, dass die Leute das auch schätzen.
Ich persönlich würde, wie gesagt, auch niemanden auf mein eigenes pferd lassen, aber ich bin da vielleicht auch etwas traumatisiert, da ich bisher immer "teilen" musste, egal wie ich (oder das Pferd) das fand... Neutral

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Criniera




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BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 23:12    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Antonia!

Eigentlich lasse ich grundsätzlich auch niemanden auf mein Pferd - abgesehen von Mirella und Silvio. Wenn doch, dann sind das Ausnahmen - eventuell eine Freundin von Mirella - nur jemanden, den ich besonders gerne mag und der mein Pferd mag. Normalerweise können die kaum reiten und können auch nichts verderben.
Außerdem ist immer jemand von uns dabei. Dazu habe ich noch die Gewissheit, dass Melina mit jedem, der die Beine nur eine Spur zu fest anlegt, sehr flott abzischt. Andererseits dürfen (wenn wir dabei sind) reihenweise Kinder oben sitzen, ohne dass sie Unfug macht.

Nancy ging noch ganz kurz im Schulbetrieb, weil wir sie erst zum nächsten Ersten gekauft haben. Ich hab's nicht gerne gesehen, wenn ganz liebe Mädchen oben saßen, gar nicht zu reden von denen, die ich nicht kannte.

Nicht dass ich denke, dass ich besser reiten könnte, als andere. Aber wir haben unsere Kommunikation und ich merke, wie Melina gelaunt ist und spüre manches, was einen anderen überraschen würde, schon vorher. Sie wiehert nach mir, wenn sie mich reden hört. Wie sollte ich ihr dann zum Reiten jemand anderen schicken. Auf meine Kinder lasse ich ja auch keine Vertretung los - obwohl die sich wehren könnten oder mich anrufen wenn's nicht passt. Aber was soll ein Tier tun?

Eine Reitbeteiligung würde ich wahrscheinlich in den ersten Tagen zum Teufel jagen, egal wie gut sie ist, weil sie mir nichts recht machen könnte.

Liebe Grüße
Susanne
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Antonia



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BeitragVerfasst am: 10.01.2008, 00:10    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Eine Reitbeteiligung würde ich wahrscheinlich in den ersten Tagen zum Teufel jagen, egal wie gut sie ist, weil sie mir nichts recht machen könnte.


Hihi Kichern , ja ich glaube ich bin da ganz ähnlich. Ist vielleicht ja auch ne Charaktersache, aber ich gebe zu, ich habe auch ein Problem damit, wenn jemand anderes auf "meinem" Pferd sitzt. Verlegen
Möglicherweise spielt es natürl. auch ne Rolle, dass eine ganz bestimmte Verbindung zw. einem selbst und dem pferd besteht.
"Mein" Pferd z.B. zeigt meiner Meinung nach auch, dass es ungern andere auf seinem Rücken hat (hängt natürl. auch mit schlechten Erfahrungen zusammen)
Sicher nicht aus dem Grund, weil ich so ein toller Reiter bin Kichern , sondern weil es eine Zuneigung/ Vertrauen etc. zu mir empfindet.
Schönes Beispiel: Meine Raitlehrerin war ja mal bei mir am Stall und gab mir ne Reitstunde auf Chico. Am Anfang sollte ich zunächst etwas Bodenübungen mit ihm machen und sie wollte mir kurz etwas mit Chico demonstrieren. Er hat sich fast nicht von mir wegführen lassen, ist immer wieder zu mir in die Mitte des Reitplatzes gekommen und hat dauernd zu mir geschaut (so dass er voll in meine Raitlehrein reingelaufen ist, was ihm dann von ihr ne kleine Dominanz-Übung eingebracht hat Überrascht).
Auch beim reiten hat er sich bei ihr, die ja um tausend Längen besser reitet als ich, wunderbar im Gleichgewicht des Pferdes sitzt usw. , erstmal etwas agestellt (Rücken weggedrückt, versucht sich Hilfen zu entziehen und noch so andere Dinge getestet, die er bei mir noch nie getan hat).
Naja, andererseits ...wenn ich damit nicht so ein Problem hätte, könnte ich mir vielleicht sogar ein eigenes Pferd leisten, weil ich es quasi durch eine Reitbeteiligung mitfinanzieren könnte. So ist es eben teuer, wenn man ein Pferd ganz für sich alleine will... Neutral

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Tierverrückte



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BeitragVerfasst am: 11.01.2008, 19:18    Titel:   Antworten mit Zitat

Für mich ist es wichtige, dass meine RB mit dem Herzen bei der Sache ist. Meine RB ist Anfängerin mit kaum Grundlagen, aber sie ist bereit zu lernen und möchte auch noch nicht reiten (im Moment sitzt eh keiner auf Ganda außer mir; bzw. im Moment wird sie gar nicht geritten). Sie überstürtzt nichts und fängt nun mit den Grundlagen an. Klar ist es einfacher, wenn eine RB schon sicherer im Umgang ist und Erfahrungen hat. Aber meiner liegt nun mal viel an Ganda und sie kennt sie auch schon lange. Sie ist auch eine sehr gute Freundin von mir.

Sonst bin ich auch sehr wählerisch. Also andere lasse ich drauf, wenn ich führe, aber selber reiten werden bei mir auch nur wenige dürfen.

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