Bundesvereinigung für Rai-Reiten Forum für Rai-Reiter
und andere Pferdefreunde
Dieses Forum ist eine private Initiative
und keine offizielle Seite der Bundesvereinigung für Rai-Reiten
Wettbewerb "Foto des Monats"
Wettbewerb Foto des Monats Abstimmung
  Ergebnis Vormonat
;
AnleitungAnleitung    Registrieren, um das Forum in vollem Umfang zu nutzenRegistrieren, um das Forum in vollem Umfang zu nutzen 
Einloggen, um private Nachrichten zu lesen    LoginLogin 
Rai-ReitschulenRai-Reitschulen    LandkarteLandkarte   Statistik  

Süddeutsche Karlmay-Festspiele

"Wir drehen uns im Kreis!"   
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Rai-Reiter-Forum - Übersicht -> Natural Horsemanship
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Donny



Alter: 19
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.09.2012
Beiträge: 15

Offline

BeitragVerfasst am: 11.02.2013, 23:11    Titel:   Antworten mit Zitat

Ja,das hatte ich mir auch schon überlegt und danke das du dir Sorgen machst Lächeln
Find ich sehr schön zu lesen Lächeln
nur es muss doch einen sicheren Weg geben,mit einem Pferd BA zu machen?!? naja,ich überlege mir jetzt erstmal verschiedene Möglichkeiten,werde dann wahrscheinlich auch nur trainieren,wenn eine andere Person dabei ist und irgendwie wird das alles hoffentlich!
Vielen lieben Dank,dass ihr euch Gedanken über meine Probleme gemacht habt und mir Tipps gegeben habt,worauf ich achten soll und was ich besser machen kann Bussi

viele liebe Grüße donny Glücklich
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Vera



Alter: 53
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 16.01.2010
Beiträge: 203
Wohnort: Flensburg
Entfernung: 0 km
Offline

BeitragVerfasst am: 11.02.2013, 23:40    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo,

das mit der Trainerin kann ich nur empfehlen und zwar aus eigener Erfahrung!

Viel Erfolg und ich hoffe, dir geht die Freude nicht verloren.

_________________
Grüße aus dem hohen Norden!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Donny



Alter: 19
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.09.2012
Beiträge: 15

Offline

BeitragVerfasst am: 12.02.2013, 10:48    Titel:   Antworten mit Zitat

Danke Glücklich
und ich glaube ich,genau jetzt weil es nicht ganz einfach ist,weitermachen werde und es macht jaa trotzdem Spaß auch nur gaanz kleine Erfolge zu sehen Hoho Karotte
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Phänomen




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 12.09.2012
Beiträge: 41

Offline

BeitragVerfasst am: 13.02.2013, 15:55    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo,

ich denke, was den Umgang zu Pferd unterscheidet, ist auch das zu erreichende Ziel.

Bei Parelli ist es eine harmomische Partnerschaft.

Bei Hempfling ist es zum Beispiel so, dass sein (persöhnliches) Ziel die Freiwilligkeit des Pferdes ist.

Ich denke, dass das angestrebte Ziel und die Philosophie die dahinter steht, den Weg zum Ziel sehr beeinflusst.

Einige Menschen wollen dieses Ziel zum Beispiel ganz ohne Strick, Halfter und so weiter erreichen, wobei die nächsten Menschen auf Knotenhalfter und Co. schwören.


Was denkt ihr?

Glg,
Phänomen

_________________
* Freiarbeit *

Mein Blog
- PhilosoPferd -
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Donny



Alter: 19
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.09.2012
Beiträge: 15

Offline

BeitragVerfasst am: 13.02.2013, 18:41    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi Phänomen Glücklich
wie geht´s?
Ja,so ein Ziel wie bei Parelli oder Hempfling finde ich gut und wichtig!so etwas sollte man immer im Hinterkopf behalten!!!!Ich persöhnlich finde nur,mann sollte sich jetzt nicht zb. so ein ziel setzen,dass man heute umbedingt mit dem Pferd ohne Halfter im trab überr die wiese läuft,und auch wenn das Pferd keine lust hat und es keinen Sinn an dem Tag hat,man trotzdem das Ziel erreichen will.soetwas finde ich blöd,weil es nicht mehr ums Pferd geht,sondern um das Ziel.Wofür man überhaupt mit einem Pferd arbeitet,sollte einen schon klar sein,und um irgendwann dieses Ziel zu erreichen,muss man ja grob einen Plan haben,wie man arbeitet,mann sollte aber nicht für jede Sekunde etwas planen und wenn das Pferd länger braucht,dann passt garnichts mehr.Es sollte ok sein,dass das Pferd MAL nein sagenn darf und man an dem Tag eben nicht arbeiten kann und dem Ziel mal nicht näher kommt,aber grob sollte man schon ein Ziel vor den Augen haben.

Glg Donny
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
WhiteCat



Alter: 32
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 23.08.2007
Beiträge: 2516
Wohnort: Hessen
Entfernung: 0 km
Offline

BeitragVerfasst am: 14.02.2013, 00:31    Titel:   Antworten mit Zitat

http://pr-reitpraxis.blogspot.co.at/
_________________
"Ich will alles daran setzen und mein Bestes geben, damit diese Pferde in ihrem freundlichen Wesen gut über mich urteilen und damit Harmonie walte, getragen vom Einvernehmen zwischen zwei Lebewesen."
Reitmeister Nuno Oliveira
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Donny



Alter: 19
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.09.2012
Beiträge: 15

Offline

BeitragVerfasst am: 14.02.2013, 10:01    Titel:   Antworten mit Zitat

Dnake für den Link! habe mir mal den ersten Abschnitt durchgelesen und es scheint sehr interressant zu sein !
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Antsche-Maus



Alter: 31
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 02.01.2011
Beiträge: 1010
Wohnort: Emsdetten
Entfernung: 0 km
Offline

BeitragVerfasst am: 14.02.2013, 13:01    Titel:   Antworten mit Zitat

@Phänomen: Ich sehe ehrlich gesagt, zwischen verschiedenen Reitweisen und Methoden gar nicht mehr so einen großen Unterschied. Freiwilligkeit und harmonisches Miteinander sollten kein Ziel, sondern eine Vorraussetzung für die gemeinsame Arbeit sein. Und eigentlich stehen diese Punkte (zumindest theoretisch) auch bei allen Reitweisen im Vordergrund. Natürlich gibt es Unterschiede: unterschiedliche Hilfen, Übungen, Ausrüstung. Aber für mich ist das letztendlich alles Hardware. Wirklich wichtig ist die Grundeinstellung zum Tier, die sollte einfach stimmen.

Problematisch wird es immer dann, wenn die Ziele, die man sich setzt, zu hoch gegriffen sind oder zu schnell erreicht werden wollen. Und das gibt es leider in jeder Reitweise und in jeder Ausbildungsstufe.

_________________
No tool is a sleeping pillow for poor riding skills - Bent Branderup

Der Haflinger ist kein Pferd wie jedes andere - er ist ein Traum, geformt aus Schnee und Wüstenwind
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
WhiteCat



Alter: 32
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 23.08.2007
Beiträge: 2516
Wohnort: Hessen
Entfernung: 0 km
Offline

BeitragVerfasst am: 14.02.2013, 17:56    Titel:   Antworten mit Zitat

Antsche-Maus hat Folgendes geschrieben:
Freiwilligkeit und harmonisches Miteinander sollten kein Ziel, sondern eine Vorraussetzung für die gemeinsame Arbeit sein. Und eigentlich stehen diese Punkte (zumindest theoretisch) auch bei allen Reitweisen im Vordergrund. Natürlich gibt es Unterschiede: unterschiedliche Hilfen, Übungen, Ausrüstung. Aber für mich ist das letztendlich alles Hardware. Wirklich wichtig ist die Grundeinstellung zum Tier, die sollte einfach stimmen.

Super ! richtig, im Grunde kann man in keiner Ausbildungsmethode oder Reitweise (die für uns überhaupt diskussionswürdig ist Zwinkern ) völlig falsch liegen, wenn man auf sein Pferd achtet!
Unterschiede sehe ich zwar, vorallem darin mit welcher Gewichtung welche Punkte gelehrt werden, aber ich denke das hängt auch sehr vom einzelnen Trainer/Ausbilder/RL ab.
Grade wenn man z.B. mal in die eigentlichen Lehren der FN reinschaut, wird man positiv überrascht sein.
Mittlerweile denke ich, es wird sogar in jeder "Methode" schwierig Freiwilligkeit und Harmony zu erhalten, wenn man sich zu sehr darin verbeisst. Dann kann man garnicht mehr sehen, wenn das Pferd vielleicht grade was anderes braucht, oder man selbst das garnicht kann was man da will.

Zitat:
Problematisch wird es immer dann, wenn die Ziele, die man sich setzt, zu hoch gegriffen sind oder zu schnell erreicht werden wollen. Und das gibt es leider in jeder Reitweise und in jeder Ausbildungsstufe.

Da gibt es wohl nur einen Weg: Kleinere Schritte und sich über kleine Erfolge ordentlich freuen! In diesem Sinne: Hoho

_________________
"Ich will alles daran setzen und mein Bestes geben, damit diese Pferde in ihrem freundlichen Wesen gut über mich urteilen und damit Harmonie walte, getragen vom Einvernehmen zwischen zwei Lebewesen."
Reitmeister Nuno Oliveira
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Criniera




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 14.01.2007
Beiträge: 891
Wohnort: Jedenspeigen, NÖ
Entfernung: 0 km
Offline

BeitragVerfasst am: 14.02.2013, 20:06    Titel:   Antworten mit Zitat

Muss es überhaupt immer ein Ziel geben und mit den Pferden gearbeitet werden? Genau das will ich überhaupt nicht. Mir reicht es, dass sie vorwärts, rückwärts, links und rechts können - und das im gewünschten Tempo.

Die Beziehung kommt durch die Zeit, die ich jeden Tag mit den Pferden verbringe. Sie mögen es, wenn jemand da ist. Mehr als eineinhalb Stunden sind es jeden Tag, nur um Stall und Koppel sauber zu halten. In der Zeit dürfen sie sich aussuchen, ob sie mich verfolgen wollen. Oft geht eines mit oder stellt sich daneben. Wo ist für das Pferd der Unterschied, ob ich mit ihm übe, dass es etwas machen soll oder ob es nebenbei lernt, dass es nicht im Weg stehen soll und auf ein kleines Zeichen (ein Wort, Zunge schnalzen oder Zeigen mit dem Finger) ausweicht.

Giuly steht mit Vergnügen im großen Stall. Wenn es Heu gibt, soll sie aber in ihren gehen. Anfangs musste ich hingehen und sie von hinten schieben, dann stupsen, dann nur noch etwas sagen oder mit der Zungen schnalzen. Diese Woche ist mir aufgefallen, dass sie Stall wechselt, wenn ich nur "Giulia" sage und außerhalb der Koppel stehe. Es hat sich einfach ergeben, dass ich sie so nenne, wenn ich etwas von ihr will und sie weiß inzwischen genau, was ich will. Zwischendurch wird mit allen, die Lust haben, geschmust und sie werden gekratzt, wo sie es gerne mögen. Geredet wird sowieso dabei immmer

Und wenn wir reiten oder mit ihnen spazierengehen wollen, dann machen wir das - ganz ohne Übungen und Ziele. Andere gehen laufen, wandern oder radfahren und die Abwechslung dabei bietet die Natur. Das reicht mir auch beim Reiten. Wenn wenig Zeit ist und wir ein paar Runden auf der Koppel drehen, gibt es als Unterhaltung was gerade da ist, vom Regenschirm bis zur Fahne und noch den Pullover auf den Pferdkopf.

Das ist einfach der Unterschied zum Reitstall, wo sich die Zeit mit den Pferden nicht von allein ergibt, sondern man sich etwas dafür überlegen muss.

Liebe Grüße
Susanne
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Antsche-Maus



Alter: 31
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 02.01.2011
Beiträge: 1010
Wohnort: Emsdetten
Entfernung: 0 km
Offline

BeitragVerfasst am: 14.02.2013, 21:27    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich finde es ist nicht zwingend nötig, Ziele mit dem Pferd zu haben. Aber ich persönlich habe gern welche. Dieses Jahr möchte ich zum Beispiel an ein Paar Breitensport Turnieren teilnehmen und einen kleinen Wanderritt machen. Und zumindest auf zweiteres sollte man auch etwas hinarbeiten. Wenn mir neben dem Versorgen der Pferde, ab und an etwas reiten, ein wenig Bodenarbeit etc. reicht, muss ich nicht ständig mit dem Pferd arbeiten. Verlange ich aber mehr von ihm, ist es meine Pflicht, es dafür ausreichend vorzubereiten.
_________________
No tool is a sleeping pillow for poor riding skills - Bent Branderup

Der Haflinger ist kein Pferd wie jedes andere - er ist ein Traum, geformt aus Schnee und Wüstenwind
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Tierverrückte



Alter: 33
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 2495
Wohnort: Freiburg
Entfernung: 0 km
Offline

BeitragVerfasst am: 14.02.2013, 23:29    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich finde es schon gut das Pferd zu beschäftigen, da sie einfach im Stall wenig gefordert werden (geistig). Obwohl ich mit Ganda keine definierten Ziele habe (außer Spaß zu haben und das wir alles was wir machen, so harmonisch wie nur möglich machen können), merke ich doch, dass ihr *Hirnarbeit* gut tut. Seitwärtsgänge, kleine Kunststücke etc. Das tut ihrer Gesundheit gut (biegen etc. ) und sie muss mitdenken. Spaß macht es ihr auch, so empfinde ich es jedenfalls und sie kommt immer gerne mit zur Arbeit. Manchmal kommt sie auch zum Tor und wartet regelrecht auf mich.

Ich mache die Erfahrung, dass die Pferde die bei uns im Stall nicht *gearbeitet* werden, dann oft grantig werden, weil sie sich langweilen (auch im Offenstall).

Und ich schaue auch, dass ich sie regelmäßig bewege, was ihren Gelenken gut tut. Gerade unsere Hauspferde stehen doch viel (auch im Offenstall). Gerade da ich auch mal gerne länger Ausreiten gehe, sehe ich es als meine Pflicht sie darauf vorzubereiten.

_________________
Life is not about waiting for the storm to pass, it´s about learning to dance in the rain.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Phänomen




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 12.09.2012
Beiträge: 41

Offline

BeitragVerfasst am: 15.02.2013, 10:54    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich meine Ziele im Sinne des Pferdes, keine Turniere, sondern, dass mein Pferd emotional, geistig und körperlich glücklich und zufrieden ist - das sehe ich als mein höchstes Ziel an.
Aber unter den Faktoeren Sapß und Spiel und gewalt und- zwanglos.

_________________
* Freiarbeit *

Mein Blog
- PhilosoPferd -
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Antsche-Maus



Alter: 31
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 02.01.2011
Beiträge: 1010
Wohnort: Emsdetten
Entfernung: 0 km
Offline

BeitragVerfasst am: 15.02.2013, 11:50    Titel:   Antworten mit Zitat

Das hab ich schon verstanden und deshalb auch geschrieben, dass das für mich kein Ziel, sondern absolute Bedingung für die Arbeit mit dem Pferd sind. Aber selbst, wenn man diese Punkte als Ziel sieht, sind sie doch das Ziel jeder Reitweise und Methode. Da sehe ich einfach keinen Unterschied.

Wenn ich so darüber nachdenke, fällt mir aber noch was anderes ein: Muss ich mein Pferd unbedingt für alles was ich machen möchte begeistern? Als ich mit NHS angefangen hab, hatte Antsche allgemein wenig Freude. Lag zum einen an ihrer jahrelangen Haltung, mit Sicherheit aber auch an eintöniger Hallenarbeit usw. Es war schön zu sehen, wie sie durch Abwechslung, Lob und artgerechte Haltung auf ihre alten Tage nochmal richtig aufgeblüht ist. Nach wie vor gibt es aber manche Spiele, die ihr wenig Spaß machen, trotz Lob, Futter usw. Im Unterricht fielen dann öfter mal so Aussagen wie "da MUSS sie noch mehr Freude/Elan/Motivation haben". Inzwischen frage ich mich: MUSS sie das? Ist es nicht eigentlich absurd, dem Tier und auch sich selbst den Zwang aufzuerlegen Spaß haben zu müssen? Kann ich nicht einfach akzeptieren, dass mein Tier auf manche Sachen keine Lust hat?

_________________
No tool is a sleeping pillow for poor riding skills - Bent Branderup

Der Haflinger ist kein Pferd wie jedes andere - er ist ein Traum, geformt aus Schnee und Wüstenwind
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Criniera




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 14.01.2007
Beiträge: 891
Wohnort: Jedenspeigen, NÖ
Entfernung: 0 km
Offline

BeitragVerfasst am: 15.02.2013, 13:28    Titel:   Antworten mit Zitat

Anfangs dachte ich auch, es "müsste" mit den Pferden extra etwas gemacht bzw. geritten werden. Die Tierärztin hat damals gemeint, dass sie auch mit weniger glücklich und zufrieden sind. Und das scheint zu stimmen. Den täglichen Kontakt lieben sie ganz offensichtlich. Aber auch ohne regelmäßige "Arbeit" kann man sich nach Lust und Laune draufsetzen und sie benehmen sich, als ob sie in der Zwischenzeit heimlich einen Kurs gemacht hätten. Klar, dass die Zeit für Ausritte entsprchend auf die Kondition abgestimmt wird und wir das nach längeren Pausen wieder gemütlich angehen.

Wir ersparen den Pferden "spaßbremsende" Situationen, die sie in der Natur hätten. Der Wolf hat nie vorher gefragt, ob eine Herde "Spaß" an einer Verfolgungsjagd hat und ihm dann zur Belohnung das schwächste Tier überlässt. Und jetzt müsen sie eben unseretwegen manchmal laufen, ohne dass gefragt wird, ob sie grade in Stimmung sind. Komischerweise sind sie das aber in der Regel sogar. Also wozu so viel nachdenken?

Liebe Grüße
Susanne
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Rai-Reiter-Forum - Übersicht -> Natural Horsemanship Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5  Weiter
Seite 4 von 5
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen

Impressum