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Intressanter Artikel zum Thema Sattel   

 
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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 05.04.2012, 19:20    Titel: Intressanter Artikel zum Thema Sattel   Antworten mit Zitat

Ich bin grade im wer-kenn-wen über einen Link gestolpert, den möchte ich euch nicht vorenthalten!

http://www.rangauhof.de/sattel-shop....t-funktionieren-kann.html

Ich werde mich auf alle Fälle noch weiter durch diese HP lesen!

Das coole ist: Der Verfasser dieses Artikels verkauft die Sättel, des Sattlermeisters, bei dem die Sattlerin die bei mir in der Straße wohnt gelernt hat!!! (argh, verzeiht meine Kommasetzungsunsicherheit...)
Kurz: Eine Sattlerin die wohl SO denkt und arbeitet ist DIREKT bei mir um die Ecke, in meiner Straße!
Ich kenne sie seit langem und hatte bisher Bedenken sie um Rat zu fragen, wären wir zu unterschiedlicher Ansichten könnte ich es mir ja mit den Nachbarn verderben...
Jetzt wo ich das lese werde ich sie auf alle Fälle einen Blick auf Mogli und den Rai-Sattel werfen lassen!

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"Ich will alles daran setzen und mein Bestes geben, damit diese Pferde in ihrem freundlichen Wesen gut über mich urteilen und damit Harmonie walte, getragen vom Einvernehmen zwischen zwei Lebewesen."
Reitmeister Nuno Oliveira
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Tierverrückte



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BeitragVerfasst am: 05.04.2012, 21:30    Titel:   Antworten mit Zitat

Sie schreibt einige gute Sachen auf dieser Seite. Was mich stört, ist dass sie schreibt, das Westernsättel das einzig Wahre sind. Ein Sattel muss passen und für die Zwecke richtig sein! Das heißt für mich auch, das ich einen Dressursattel zur Dressur nehme und nicht für stundenlange Wanderritte.
Ein Westernsattel ist genauso gut oder schlecht wie ein englischer Sattel. Wichtig ist das er passt und das tut er leider oft genug nicht, wie ich aus Erfahrung weiß...

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Antsche-Maus



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BeitragVerfasst am: 05.04.2012, 23:45    Titel:   Antworten mit Zitat

Ganz ehrlich...ich finde den Text ziemlich unqualifiziert und reißerisch... Sie schreibt in der Tat einige gute Sachen, aber vieles ist auch übertrieben oder schlichtweg Unfug, was sehr schade ist, da es die guten Sachen so sehr schmälert.

Genau wie Tierverrückte schon geschrieben hat, stört mich die Aussage, dass Westernsättel (oder Armeesättel etc.) das einzig Wahre sind. Zumal diese Sättel in vielen Fällen viel zu lang sind.

Ansonsten:

Die meisten Englischsättel sind nicht "allenfalls eine Speziallösung", sondern eben einfach genau das. Sportsättel, nicht mehr und nicht weniger. Schade dass das erst ganz am Ende erwähnt wird. Zumal es auch Western-Sportsättel gibt. Und by the way: Nicht jeder Sattelbaum hat ein Kopfeisen.

Und die Baumwolldecken habe durchaus ihre Berechtigung. So ist z.B. ein Dressursattel ganz anders aufgebaut als ein Westersattel. Wird hier hochwertiges Material (z.B. Wolle) verwendet, habe ich eine gute Polsterung schon im Sattel, die für relativ kurze Reiteinheiten absolut ausreichend ist. Durch die dünne Decke habe ich dann dennoch möglichst engen Kontakt zum Pferd. Ein Westernsattel ist von Grund auf anders. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen!

Und wie gesagt, das allerwichtigste ist zunächst einmal dass der Sattel dem Pferd passt. Da finde ich ürbigens auch den "Plan" der Dame mit dem beschriebenen Pferd/junger Reiterin absolut fatal. Gerade in einem so schlimmen Fall ist es für mich ein absolutes No-Go einfach einen Sattel von Bekannten zu leihen, solang es nur ein Westernsattel ist Abgedreht Auch ein Westersattel muss passen und kann genauso zu eng sein, wie jeder andere Sattel auch.

Naja, soweit meine Meinung. Schade, denn der Ansatz ist gar nicht schlecht....


PS: im übrigen finde ich, dass der Text sprachlich ganz schrecklich ist und nicht sehr professionell wirkt. Auch der moralische Zeigefinger könnte etwas sparsamer eingesetzt werden. Ich finde das kommt alles sehr aggressiv und überheblich rüber. Wirklich schade.

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Tierverrückte



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BeitragVerfasst am: 06.04.2012, 11:18    Titel:   Antworten mit Zitat

Sehr gut gesagt!
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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 06.04.2012, 14:38    Titel:   Antworten mit Zitat

Die Sprache stört mich auch total Mit den Augen rollen Ich war echt schon am überlegen wie man von Jemandem der so ungeschickt und verschachtelt schreibt ein Buch lesen soll... Kopfschüttel

Zitat:
Was mich stört, ist dass sie schreibt, das Westernsättel das einzig Wahre sind. Ein Sattel muss passen und für die Zwecke richtig sein! Das heißt für mich auch, das ich einen Dressursattel zur Dressur nehme und nicht für stundenlange Wanderritte.


Ich habe das so verstanden, dass die Sattelbäume von heute in die Rücken der Pferde drücken und man am ehesten bei den Westernsätteln welche findet die das nicht tun.
Ich hab da nicht rausgelesen, dass man nicht nach einem passenden Englischsattel schauen und damit Dressur (nicht längere Geländerritte!) reiten dürfte. Da müsste sie ja auch verlangen das man im Westernsattel springt Grübeln

Zitat:

Gerade in einem so schlimmen Fall ist es für mich ein absolutes No-Go einfach einen Sattel von Bekannten zu leihen, solang es nur ein Westernsattel ist Abgedreht Auch ein Westersattel muss passen und kann genauso zu eng sein, wie jeder andere Sattel auch.


Geschockt Jetzt muss ich ehrlich sagen: Sowas kenne ich garnicht von euch (also aus diesem Forum)... Die Aussage ist genau so oberflächlich abgeurteilt, wie viele Sätze über Rai-Reiter.
Wie z.B. die Aussage das Raipferde auf der VH latschen und Raireiter sich nicht für den körperlichen Zustand der Pferde intressiern, nur weil sie nicht von "Gymnastizierung" sprechen...
Das muss man glaube ich einfach nochmal lesen. Da steht nirgendwo das dieser Sattel nicht angepasst wurde! Und es ist auch nicht zu erwarten das er nicht angepasst wurde, da es auf der HP auch noch sehr viel um das richtige anpassen (vorallem von Westernsätteln, da sie ja meistens diese empfiehlt...) geht.
Vermutlich hatte das Mädel einfach Glück das ein Bekannter einen Sattel hatte der passt und da sie sicher auch nicht den dicksten Geldbeutel hat, war das für's erste doch eine gute Lösung.

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Antsche-Maus



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BeitragVerfasst am: 06.04.2012, 15:05    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich finde meine Aussage gar nicht oberflächlich. Ich gebe dir zwar Recht, dass sicher drauf geachtet wird, dass der Sattel auch passt. Aber leider wird das nicht erwähnt. Es wird einfach nicht davon gesprochen, dass auch ein Westernsattel optimal passen und von einem fachkundigen Menschen beurteilt werden muss. Das wichtigste (grad in dem beschriebenen Fall) ist, dass das Pferd sobald es wieder ans Reiten geht, einen PASSENDEN Sattel bekommt. Was für einen ist erstmal zweitranging. Und die Aussage in dem Text hört sich eben so an, als ob es das wichtigste ist, dass es einen Westernsattel bekommt.

Andere Menschen die das lesen denken sich dann vielleicht: "Ja super, hauptsache ich hab einen Westernsattel und dann ist alles gut". Das finde ich nicht so toll Verwirrt


(das bezieht sich jetzt natürlich nur auf denTExt, nicht auf die komplette HP)

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BeitragVerfasst am: 06.04.2012, 19:55    Titel:   Antworten mit Zitat

Ja aber der Text steht nunmal auf einer kompletten HP. Auf der HP geht es hauptsächlich um Sättel anpassen, klar durch das verlinken wird es aus dem Kontext der HP gerissen, okay... Aber ich glaub für einzelnt verlinkte Seiten muss man auch da keine Gewähr übernehmen als HP Betreiber...

Allerdings hat die Frau wirklich kein Geschickt für Sprache und sie schreibt schon recht "agressiv". Aber ich weiß nicht wie man das beurteilen kann/darf denn Fred wird z.B. auch Engstirnigkeit vorgeworfen, nur weil er eben über Jahre immer bestimmte Punkte erklären und rechtfertigen musste... Manchmal ist das eben so eine Sache...
Nur diese HP ist eben auch vom Textaufbau her nicht wirklich toll... Mit den Augen rollen Da kommen wichtige Infos ganz zum Schluss, oder alle durcheinander... Leicht tzu lesen oder gut ausgedrückt ist da kaum was.

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BeitragVerfasst am: 06.04.2012, 21:04    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich habe mich durch alle ihre Texte etwas durchgelesen und für mich kam eindeutig das Resumee raus: nur passende Westernsättel sind gut für den Rücken und auch für die Rehabilitation kranker Rücken. Das ist für mich einfach falsch!

Fred ist da für mich nicht engstirnig, denn er sagt ganz klar, dass auch Dressur etc. okay ist, solange es fair vom Pferd gefordert wird und der Reiter das Gebiss etc. vorsichtig und verantwortungsvoll einsetzt. Er sagt, dass er für das Gelände- und Freizeitreiten das Rai-Reiten optimal findet.

Ich finde Antsche-Maus Aussaage nicht oberflächlich. Das ist nun mal die Aussage die bei diesem Artikel raus kommt.

Was die Dame auf der HP nicht erwähnt ist, dass es bei Veränderungen beim Pferd wesentlich schwieriger ist einen Westernsattel anzupassen, als einen anderen. Da kann man nicht mal schnell die Kissen umnähen oder den Wirbelkanal verändern. Ebenso ist die Fork doch fester verankert und lässt dich nicht durch eine weitere austauschen.
Das ist für mich natürlich kein Argument gegen einen Westernsattel (da ich mich auch fast nur in Westernmodellen richtig wohl fühl), aber das sollte man einfach erwähnen.

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Antsche-Maus



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BeitragVerfasst am: 07.04.2012, 10:09    Titel:   Antworten mit Zitat

Nein, Gewähr übernehmen muss man als HP-Betreiber nicht. Solang es nicht als verfassungsfeindlich wird, kann man auf seiner HP schreiben was man möchte. Ich finde allerdings, dass man beim Thema Pferd (da es ja um Lebewesen geht), etwas mehr darauf achten sollte, was beim lesen (auch einzelner Texte) beim Leser ankommt und welche Wirkung es hat.

Ich persönlich finde Freds Texte auch überhaupt nicht engstirnig. Ich komme ja selbst reiterlich aus der klassischen Ecke und bin zwar nicht immer zu 100% seiner Meinung, aber ich hab mich bis jetzt bei keinem Text (z.B. in der Infopost) und bei keinem seiner Bücher angegriffen gefühlt. Ich fand es immer angenehm zu lesen und auch Punke wo ich vielleicht anders denke haben mich zum Nachdenken angeregt.


Was mich an dem Text auch noch stört (eigentlich sogar einer der größten Punkte): Es ist schlichtweg Unsinn, dass das "englische System" nicht funktioniert. Es funktioniert ganz wunderbar, wenn die Sättel passen und für das verwendet werden, wofür sie gedacht sind. Ich könnte jetzt auch behaupten, dass das "Western-System" nicht funktioniert, weil es meinem Pferd überm Sprung zu wenig Bewegungsfreiheit bietet, mir keinen Halt gibt usw.
Man sollte seinen Sattel eben einfach danach auswählen, was man Hauptsächlich machen möchte. Und wenn man z.B. öfter mal Springen möchte, wäre es Unsinn einen Westernsattel zu kaufen, nur weil man 1 mal im Jahr einen Tagesritt macht. Und gut für den Pferdrücken wäre das sicher auch nicht.

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