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Absteigen bei Unsicherheit oder nicht?   

 
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Tender




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BeitragVerfasst am: 03.02.2012, 19:24    Titel: Absteigen bei Unsicherheit oder nicht?   Antworten mit Zitat

Letzens war ich mit Freunden ausreiten und als wir an einer Koppel vorbei ritten
und uns 5 Pferde entgegengerannt kamen bin ich ganz selbstverständlich und ruhig
abgestiegen, weil mein Pferd unsicher wurde.

Habe ihn 50 m geführt, wieder aufgestiegen und gelobt, das mache ich eigentlich
immer so wenn ich denke das es meinem Pferd gut tut wenn ich neben ihm bin.

Nun waren alle anderen ganz überrascht warum ich es denn nicht "aussitze", er würde
ja nur lernen das ich absitze wenns brenzlig wird und er könnte es irgentwann mal
ausnutzen: Nach dem Motto: Wenn ich mich aufrege steigt sie ab.


Ich persönlich steige aber lieber ab und rieskiere nicht das mein Pferd erschrickt,
durchgeht und ich womöglich noch im Zügel hänge.
Dann doch lieber runter und Sicherheit am Boden bieten, ich denke so beweise ich
doch auch Führungsqualität gegenüber meinem Pferd.
Zudem mache ich das auch nicht bei jedem Ohrenzucken sondern nur wenn ich
merke er ist absolut angespannt und aufgeregt ist (was auch selten vorkommt)


Was meint ihr dazu?
Drauf bleiben oder absteigen?



lg

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Pimpinella



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BeitragVerfasst am: 03.02.2012, 20:06    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich würdem, so wie du es machst, wenn es gar nicht geht auch absteigen und ihn vorbei führen. Einfach weil es ihm mehr Sicherheit gibt, wenn du vorrausgehst und er sieht, das nichts passiert. Zwinkern
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Charissima
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BeitragVerfasst am: 03.02.2012, 20:08    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich steige auch immer ab, wenn ich meine, dass es besser ist. Bisher habe ich nicht bemerkt, dass mein Pferd das ausnutzt. Ich bezweifle auch, ob es so logisch denken kann, vor allem wenn es so angespannt ist, wie du ja auch geschrieben hast. Es ist ja auch nicht so, dass ich dann gar nichts mehr mache. Die Situation kann man ja am Boden klären, um dann später wieder aufzusteigen.
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Wer die Menschen kennt, lernt die Pferde lieben.
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Tender




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BeitragVerfasst am: 03.02.2012, 21:45    Titel:   Antworten mit Zitat

Genau so sehe ich das auch, ich denke einfach das sich viele Reiter
zu schade sind abzusteigen- man möchte ja stark wirken und sein Pferd
kontrollieren können- so das Motto.

Aber auch hier ist die Schwäche mal wieder die Stärke und Stärke schwach.
Ich denke auch nicht das mein Pferd den Zusammenhang so negativ auffasst,
zudem kommt es bei uns vielleicht 1-2 Mal im Jahr vor, dank meines überaus
faulen und mutigen Ponys ^^

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Tierverrückte



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BeitragVerfasst am: 03.02.2012, 22:38    Titel:   Antworten mit Zitat

Meine Ganda ist eigentlich ein relative Lebensversicherung für mich im Gelände. Wenn sie aber doch mal panisch wird (was so 1-3 Mal im Jahr vorkommen kann) und ich merke, dass sie quasi geistig *aussteigt*, dann habe ich kein Problem damit abzusteigen.

Die Situation entsteht aber eigentlich nur, wenn sie Wildschweine riecht und dann wird es auch vom Boden aus lustig *g*, da sie dann sogar seitwärts traben kann Wink alt .

Ich habe aber kein Problem abzusteigen, auch bei anderen Pferden nicht, wenn es die Situation erfordert!

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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 06.02.2012, 11:02    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich bin auch für absteigen!

Klar kann man ein Pferd das etwas unsicher ist auch geduldig und sanft an etwas gruseligem vom Rücken aus vorbeischicken, keine Frage! Es gibt Situationen da würde ich das bevorzugen, aber dann nicht bei einem total angespannten Pferd!

Ich bin heut noch etwas sauer auf mich, dass ich neulich nicht abgestiegen bin bzw. mich nicht beeilt hab unsre Pferde zwischen mein Pony und die fremden Reiter zu bringen, weil ich meinte das so mit ihm klären zu müssen Mit den Augen rollen Kopfschüttel . Da ritt ich Samy, der ist bekannt dafür das er völlig abdreht wenn fremde Pferde von hinten kommen! So doof bin ich ganz sicher kein 2. mal, er wird einfach vollkommen unsicher und es ist völlig okay ihm dann so viel Sicherheit wie möglich zu geben, sonst lernt der das auch nie denn es hat nichts mit Ungehorsam zu tun!....

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"Ich will alles daran setzen und mein Bestes geben, damit diese Pferde in ihrem freundlichen Wesen gut über mich urteilen und damit Harmonie walte, getragen vom Einvernehmen zwischen zwei Lebewesen."
Reitmeister Nuno Oliveira
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Hókahe




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BeitragVerfasst am: 06.02.2012, 16:51    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich würde auch absteigen. Das haben meine Tochter und ich erst in unserer letzten Rai-Reitstunde gelernt. Es gibt dem Pferd mehr Sicherheit, wenn es sieht, sein Leittier geht vorweg und es ist gar nicht schlimm.
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 06.02.2012, 20:14    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich plädiere dafür beim Reiten immer mal Abzusteigen. In der Halle bietet sich dazu Gelegenheit wenn das Pferd geäppelt hat. Man macht sofort Sauber, und das Absteigen wird eine unspektakuläre Angelegenheit.

Mach es einfach normal.

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Loulu



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BeitragVerfasst am: 22.02.2012, 22:41    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich bin auch auf jeden Fall dabei, abzusteigen und ich werde oft belächelt! sogar von meiner Tochter!!
eine Zeit lang hab ich mir mit meiner Claudia das Pferd geteilt, dann ist sowieso einer gelaufen, aber wenn es brenzlig wurde (z. B. hasst Lady rasende Trecker und Rinder) dann sag ich "Ich steige ab" und schon steh ich neben Ihr
da gab es dann die Situation wo ich sogar von meiner Tochter belächelt wurde, mämlich eines Tages als wir eine Radtour machten, ein Trecker kommt und sie mir zu ruft:
na, Mama steigst du ab? -Fahrrad!!-

anderer Seits ist es schon oft vorgekommen, dass ich dann auch die einzige bin die absteigen kann! mitten im Gelände! nämlich weil die anderen Hilfe brauchten. Sie steigen nicht ab weil sie nicht wieder drauf kommen, weil ihre Pferde nicht stillstehen und wer hat jetzt wohl das größere Armutszeugnis?
Außerdem bin ich bekannt für Spaziergänge mit dem Pferd dann nehm´ ich gar kein Sattel mit und ich liebe es Glücklich mit Lady zu laufen
Sprüche kommen immer das macht nichts, da kann ich mitlachen

also immer schön bequeme Schuhe an und ruhig absteigen

Liebe Grüße Loulu

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Onyx



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BeitragVerfasst am: 27.02.2012, 21:23    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich werds mir nun auch angewöhnen vor brenzligen Situationen abzusteigen und meinen inneren Schweinehund zu überwinden! Gab schon ein paar Situationen wo ich im Nachhinein vielleicht doch besser abgestiegen wäre, z.B. als meine Chantal zum ersten mal eine Staußenherde gesehen hat und das gar nicht so cool fand.

Aber es stimmt schon dass andere da gerne mal nen blöden Spruch loslassen oder fragen ob man runtergefallen sei, aber das kommt so selten vor und selbst wenn kann man ja sage ndass man auch gerne mit dem Pferd spazieren geht, genauso wie ein Radfahrer zwischendurch mal sein Fahrrad zur Erholung schiebt Wink alt

Also : Pro Absteigen! Applaus
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 27.02.2012, 21:32    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich empfehle auch ohne einen besonderen Anlass im Gelände mal abzusteigen und eine kurze Fresspause zu machen.
Die kann sehr, sehr kurz sein, da die Equiden kein augeprägtes Zeitgefühl habe, was die Dauer angeht.
Und schon hat das Absteigen vor einer kritischen Situation, wenn man nicht zu lange wartet, eine positive Bedeutung.

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Loulu



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BeitragVerfasst am: 28.02.2012, 20:43    Titel:   Antworten mit Zitat

Ja das ist cool, Hoho

dann haben wir sie ausgetrixt!!

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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 28.02.2012, 22:04    Titel:   Antworten mit Zitat

Das ist kein Tricksen, das ist einfach nur Vertrauensbildung und schaffen von Normalität.
Absteigen soll etwas Normales sein und nicht nur Panik oder Ende der Stunde.
Kommunizieren statt konditionieren.

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Tender




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BeitragVerfasst am: 29.02.2012, 00:37    Titel:   Antworten mit Zitat

Ja, genau so ist es eben, für mich ist das normal was für andere undenkbar ist-
ich steige andauernd ab..wenn er eine Übung toll macht springe ich ab und knie mich neben
ihn um eine Pause zu geben.
Wenn ich abäppeln will auch, oder oder oder...

Wenn es normal ist macht sich weder Pferd noch Mensch einen Kopf darum, so ist es jedenfalls bei uns.

lg

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