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Kann man mit geraden Zügeln reiten?   
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Madeleine



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BeitragVerfasst am: 06.11.2011, 17:22    Titel: Kann man mit geraden Zügeln reiten?   Antworten mit Zitat

Hallo,

mir ist noch etwas eingefallen. Ist es eigentlich möglich die Hände so ruhig zu halten, dass man mit geraden, aber nicht verspannten Zügeln reiten kann? Oder zuppelt man da dem Pferd am Maul herum? Mit geraden Zügeln sollte man dem Pferd die Hilfen schneller geben können, oder? Beim Geländereiten sollte das nicht so wichtig sein, aber ich glaube beim Barockreiten, wo es auch auf die Ästhetik ankommt schon, oder? Wenn man die Hände aber nicht so ruhig halten kann, dann lasse ich es bleiben, darüber brauchen wir sicherlich nicht zu diskutieren Lächeln .

MfG,
Madeleine
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Antsche-Maus



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BeitragVerfasst am: 06.11.2011, 19:56    Titel:   Antworten mit Zitat

Was meinst du mit geraden Zügeln? Also ich nehme mal an, permanenten Kontakt zwischen Hand und Maul/Nasenbein?! Sicher ist es möglich die Hände so ruhig zu halten, dass du dem Pferd nicht weh tust oder es störst. Dafür musst du aber erstmal lernen ruhig und ausbalanciert zu sitzen.

Kandarengebisse haben übrigens den Vorteil durch den Hebel ganz kleine unruhige Handbewegungen nicht zu übertragen, da durch den Hebel ein längerer Weg entsteht auf dem praktisch Energie verloren geht. Bei gröberen Bewegungen die den langen Weg "gehen" ist die Kraftumsetzung dafür natürlich umso höher. Also besser Finger weg davon...
Denn das soll jetzt natürlich nicht bedeuten, dass Anfänger am besten auf Kandare reiten, aber das ist denke ich klar Zwinkern

Das ganze hat übrigens nichts, oder fast nichts, mit Ästhetik zu tun, sondern damit, dass ein Pferd in der barocken Reitweise entsprechend gymnastiziert und versammelt wird, um die erwünschten Leistungen überhaupt bringen zu können. Klar, soll auch schön anzusehen sein, aber das ist eher die Folge vom Rest, wenn reiterlich einfach alles stimmt Zwinkern

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Madeleine



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BeitragVerfasst am: 06.11.2011, 21:13    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Was meinst du mit geraden Zügeln? Also ich nehme mal an, permanenten Kontakt zwischen Hand und Maul/Nasenbein?!

Nein, ich meine, dass die Zügel zwar gerade sind allerdings ohne dass irgendein Zug zum Maul oder Nasenbein des Pferdes entsteht.
Zitat:

Sicher ist es möglich die Hände so ruhig zu halten, dass du dem Pferd nicht weh tust oder es störst. Dafür musst du aber erstmal lernen ruhig und ausbalanciert zu sitzen.

Gut, dass wollte ich wissen, danke Glücklich .
Zitat:

Kandarengebisse haben übrigens den Vorteil durch den Hebel ganz kleine unruhige Handbewegungen nicht zu übertragen, da durch den Hebel ein längerer Weg entsteht auf dem praktisch Energie verloren geht. Bei gröberen Bewegungen die den langen Weg "gehen" ist die Kraftumsetzung dafür natürlich umso höher. Also besser Finger weg davon...

Ich bin jetzt ehrlich gesagt etwas irritiert, dass du hier etwas über den Umgang mit Kandaren erzählst Verwirrt . Ein Pferd sollte sowieso nicht mit Kandare geritten werden, schon allein deswegen weil es dann einen Fremdkörper im Maul hat ...
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Antsche-Maus



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BeitragVerfasst am: 06.11.2011, 21:31    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Nein, ich meine, dass die Zügel zwar gerade sind allerdings ohne dass irgendein Zug zum Maul oder Nasenbein des Pferdes entsteht.


Das meinte ich auch. Nach klassischen Grundsätzen ist diese Verbindung so fein, dass man einen Bindfaden dazwischen spannen könnte, reißt er, ist die Verbindung schon zu "feste".

Zitat:

Ich bin jetzt ehrlich gesagt etwas irritiert, dass du hier etwas über den Umgang mit Kandaren erzählst Verwirrt . Ein Pferd sollte sowieso nicht mit Kandare geritten werden, schon allein deswegen weil es dann einen Fremdkörper im Maul hat ...


Du hast davon eigentlich angefangen:
Zitat:
Oder zuppelt man da dem Pferd am Maul herum?
Zwinkern Außerdem gibt es auch gebisslose Kandaren. Die nicht grad netter sind als ihre Verwandten...

Nein, aber im Ernst. Zum einen bin ich mein Pferd ja lang ganz normal FN-mäßig geritten und somit auch irgendwann mal auf Kandare. Inzwischen verfolgen wir den (echten) klassischen Ausbildungsweg und der führt nunmal vom Kappzaum über die Trense (oder eine Kombi von beidem) bishin zur Kandare, blank und einhändig geritten. Wir haben, eigentlich untypisch, aber wie ich finde sehr sinnvoll, vorher mit Natural Horsemanship angefangen, also mit Knotenhalfter.

Ab einem gewissen Ausbildungsgrad kann ein Gebiss durchaus sinnvoll sein, ob es unbedingt notwendig ist, steht auf einem anderen Blatt und ist denke ich auch von Tier zu Tier unterschiedlich. Und auch abhängig davon was man will. Fürs Geländereiten zum beispiel ist es absolut unnötig. Aber nicht jedes Pferd empfindet ein Gebiss als unangenehm. Ob es wirklich schädlich sein kann, darüber streiten sich noch die Gelehrten Zwinkern Ich für meinen Teil war auch nicht begeistert, als meine Trainerin das erste mal meinte wir wären an einem Punkt wo wir es wieder "mit" versuchen könnten. Aber gut, wir haben es ausprobiert, mein Pferd nimmt es absolut freiwillig ins Maul und läuft super enspannt. Daher ist es für mich ok.

Zu dieser Thematik gibt es hier auch mehrere Themen. Kannst ja mal gucken Zwinkern Zu mir und meiner Maus parsönlich hab ich vor einem guten halben Jahr auch ein tagebuch hier angefangen, da steht auch einiges zu dem Thema drin und dazu wie wir so arbeiten Lächeln

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Madeleine



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BeitragVerfasst am: 06.11.2011, 21:52    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Aber gut, wir haben es ausprobiert, mein Pferd nimmt es absolut freiwillig ins Maul und läuft super enspannt. Daher ist es für mich ok.

Du meinst, du schiebst deinen Daumen in den Mundwinkel, wo das Pferd keine Zähne hat, so dass das Maul aufgeht und du das Gebiss (gewaltsam) reinschieben kannst? Sorry, ich will dich hier sicher nicht anmachen, zumal ich auch noch neu im Forum bin. Aber wenn ein Pferd mit Gebiss geritten wird, dann sollte man da sicher nicht von Freiwilligkeit seitens des Pferdes sprechen ...
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Antsche-Maus



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BeitragVerfasst am: 06.11.2011, 22:12    Titel:   Antworten mit Zitat

Ja genau, das meine ich. Und wenn die Dame nicht spurt, schlag ich ihr mit der Gerte auf die Nase. Genau dehalb bin ich auch in diesem Forum angemeldet. Grundgütiger, du hast vielleicht Vorstellungen Kopfschüttel Abgedreht

Ich halte meinem Pferd die Trense vor die Nase und es nimmt von allein das Gebiss ins Maul. Ohne das ich irgendetwas dazu tun muss. Das ganze funktioniert logischerweise nur, wenn man danach auch aufpasst was man mit den Zügel anstellt. So funktioniert das übrigens bei fast allen Pferden bei uns im Stall. Unsere Pferde verbinden das Gebiss nicht mit Schmerz, sondern mit "toll, wir machen was und ich werde gelobt und bekomme Leckerchen".

Im Übrigen kannst du auch mit diversen gebisslosen Zäumen erheblichen Zwang auf das Pferd ausüben.

Auch Fred Rai hat übrigens nichts gegen den Einsatz diverser Hilfsmittel solang diese nicht quälend sondern nur fordernd eingesetzt werden. Vielleicht solltest du mal eins seiner Bücher lesen bevor du hier die Leute anmachst und mit Halbwissen um dich wirfst Teufel

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Antsche-Maus



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BeitragVerfasst am: 06.11.2011, 23:46    Titel:   Antworten mit Zitat

Sorry, wenn ich grad hier etwas zynisch reagiert hab. Aber es ärgert mich einfach, wenn man in eine Schublade gesteckt wird, oder mir hier übers Internet Dinge unterstellt werden die einfach die Unwahrheit sind. Wenn ich von "freiwillig" spreche, meine ich auch genau das, nicht mehr und nicht weniger. Du sagst, du willst mich nicht anmachen...dann mach es doch auch nicht Zwinkern Wir sind hier selten alle einer Meinung, nicht beim Thema Gebiss und auch nicht bei anderen Dingen, dafür ist ein Forum ja auch da. Wenn du wissen möchtest, wie ich mein Pferd auftrense, dann frag mich bitte einfach danach, bevor du mir unterschwellig unterstellst, dass ich im mit dem Daumen im Maul rumdrücke und ihm gewaltsam das Gebiss ins Maul schiebe. Wenn du das als Antwort bekommst, kannst du mich immer noch anmeckern Zwinkern Aber so geht hier niemand mit seinem Tier um, egal ob Rai-Reiter oder nicht. Das ist nämlich das was uns alle verbindet, der faire Umgang, ohne Zwang und Gewalt mit dem Partner Pferd. Und das ist in allen Reitweisen und sowohl mit Trense als auch ohne möglich. Es gibt nie nur einen Weg.

Also, nimms mir bitte nicht krumm, tut mir leid Gruppe Aber ich liebe mein Pferd und gewaltfreier Umgang ist mir sehr wichtig. Deshalb ärgern mich solche Unterstellungen einfach kollossal.

Deshalb nochmal: Mein Pferd nimmt das Gebiss tatsächlich komplett ohne mein Zutun ins Maul. Ich kann mir vorstellen, dass du das in dem Stall wo du Longenstunden genommen hast anders gezeigt bekommen hast. Das habe ich früher auch. Aber: Es geht auch anders Zwinkern

also, nicht böse sein Zwinkern

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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 07.11.2011, 21:58    Titel:   Antworten mit Zitat

Madeleine hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Aber gut, wir haben es ausprobiert, mein Pferd nimmt es absolut freiwillig ins Maul und läuft super enspannt. Daher ist es für mich ok.

Du meinst, du schiebst deinen Daumen in den Mundwinkel, wo das Pferd keine Zähne hat, so dass das Maul aufgeht und du das Gebiss (gewaltsam) reinschieben kannst? Sorry, ich will dich hier sicher nicht anmachen, zumal ich auch noch neu im Forum bin. Aber wenn ein Pferd mit Gebiss geritten wird, dann sollte man da sicher nicht von Freiwilligkeit seitens des Pferdes sprechen ...


Madelein, hier schießt Du deutlich über das Ziel hinaus.
Du kennst Antsche-Maus überhaupt nicht und schreibst trotzdem so etwas Mieses.
Das entspricht nicht dem Umgangston hier im Forum und wird hier auch nicht Umgangston werden!!

Gebisse sind grundsätzlich nur so schlecht wie die Menschen die sie falsch einsetzen.
Antsche-Maus nimmt tatsächlich ihr Gebiss aus der Hand, ohne das getrickst werden muss.

So etwas machen viele Pferde, die das Gebiss nicht als Schmerzbringer kennengelernt haben. Soweit kann man es tollerieren.

Meine persönliche Überzeugung ist es, dass man die Pferde grundsätzlich über die gebisslose Zäumung ausbildet. Und erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium kann man auf Gebisse umsteigen um z.B die Hohe Schule zu reiten. In der Freizeitreiterei kann man darauf aber gut verzichten.

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Erst wenn der Reiter begreift, wie das Pferd den Menschen wahrnimmt,
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Madeleine



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BeitragVerfasst am: 08.11.2011, 09:13    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
So etwas machen viele Pferde, die das Gebiss nicht als Schmerzbringer kennengelernt haben.

Das war mir nicht bekannt.

Ist es nicht aber auch so, dass sich viele Pferde prinzipiell gegen ein Gebiss wehren, weil sie es nicht mögen einen Fremdkörper im Maul zu haben? Und was soll man dann machen? Um das Pferd dann trotzdem unter Kontrolle zu haben, muss man dann vermutlich doch am Gebiss ziehen, oder?

@ Antsche-Maus: Okey, dann werde ich zukünftig fragen, wenn ich mir nicht ganz sicher bin. Sorry für meine Unterstellung.

Und ja, in dem Stall wo ich war, hat sich das Pferd tatsächlich gegen das Gebiss gewehrt als wir in der Halle waren ...
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Charissima
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BeitragVerfasst am: 08.11.2011, 09:34    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Um das Pferd dann trotzdem unter Kontrolle zu haben, muss man dann vermutlich doch am Gebiss ziehen, oder?

Nein, das muss man nicht. Ein Gebiss sollte nie zur Kontrolle, sondern immer nur zur Verfeinerung verwendet werden.
Um Kontrolle zu bekommen, muss man anders vorgehen. So wie beim Rai-Reiten und beim Natural Horsemanship macht man sich das Wissen um die Psyche des Pferde zunutze und wird so zu dessen Leittier, unter dem es sich geborgen fühlt und das es respektiert.

Leider gibt es viele Pferde, etwa 70% sind so, die sich auch mit Gewalt und Schmerzeinwirkung unter Kontrolle bringen lassen und die Menschen nutzen das aus, entweder aus Unwissenheit oder aus einem Anspruchsdenken heraus.
Hier im Forum macht das aber keiner. Bitte berücksichtige dies in deinen Beiträgen und sei vorsichtig mit Unterstellungen.

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Antsche-Maus



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BeitragVerfasst am: 08.11.2011, 13:19    Titel:   Antworten mit Zitat

@madeleine: Schon gut, Entschuldigung angenommen Zwinkern Aber denk in Zukunft bitte erstmal nach oder frag, bevor du sowas schreibst Zwinkern

Ganz genau. Wenn man das Pferd nicht unter Kontrolle hat, sollte man am besten erstmal Bodenarbeit machen um wieder die Verhältnisse zu klären. Der Zügel sollte auch nicht als Bremse dienen, das macht man hauptsächlich über Gewicht und Kreuz. Ich persönlich finde, dass nicht nur Pferde, sondern auch Menschen ohne Gebiss ausgebildet werden sollten. Schulpferde an der Longe sollten ein weiches Sidepull oder ähnliches tragen, womit der Schüler dem Pferd auch dann nicht weh tun kann, wenn mal seine Hand unruhig ist, oder er doch mal zieht. Leider wird das fast nie so gemacht.

Zum Thema Fremdkörper: Böse Zungen könnten jetzt behaupten, dass das Pferd ja auch den Fremdkörper auf seinem Rücken toleriert und das ist grad wenn es sich um einen Anfänger handelt nicht immer angenehm Zwinkern Aber im Ernst, wie ich schon geschrieben habe, kommt das ganz aufs Pferd selbst und auch auf die Umstände an, unter denen es das Gebiss kennenlernt. Außerdem muss das Gebiss perfekt zum Pferdemaul passen. Leider denken immer noch viele Menschen, dass ein sehr dickes Gebiss besonders weich ist und deshalb bekommen grad Schulpferde häufig solche dicken Knochen ins Maul. Dafür ist aber oft gar kein Platz, das Gebiss drückt dann auf Zunge und Laden und meist kann das Pferd sein Maul gar nicht schließen, was es aber muss, weil ja ein Reithalfter drum geschnallt wird. Da ist es dann vorprogrammiert, dass es dem Tier sehr unangenehm ist und es sich wehrt.

LG, Katharina Winken

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BeitragVerfasst am: 21.03.2012, 00:52    Titel:   Antworten mit Zitat

Oh, da ist man ja etwas abgeschreckt wenn man sich hier umsieht und die Anschuldigungen liest. Sehr schade, dass so etwas passieren muss. Ich bin ja selbst noch neu hier. Im wirklichen Leben kennen wir uns ja nicht, da sollte man von solchen Unterstellungen absehen.
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 21.03.2012, 00:54    Titel:   Antworten mit Zitat

Was willst Du amit sagen?
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BeitragVerfasst am: 21.03.2012, 17:23    Titel:   Antworten mit Zitat

Nun ja, hier gibt es ja schon dinge die einfach gesagt werden und unterstellt werden - es hat sich zwar auch jemand entschuldigt, aber ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass man etwas vorsichtiger rangehen sollte, wenn es um einen chat room geht.
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 22.03.2012, 00:05    Titel:   Antworten mit Zitat

Das stimmt.
Auch in diesem Forum können wir nur eindimensional kommunizieren. Und dabei werden Missverständliche schnell geklärt, und sich sogar entschuldigt.
Im Gegensatz zu einem Chatroom lassen sich die meisten hier mit ihren Antworten Zeit und überlegen sich was sie schreiben. Deshalb sind Differenzen selten und die Meisten/die Aktiven profitieren davon.

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