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Prinzessin



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BeitragVerfasst am: 28.07.2011, 21:30    Titel: NEUES VON SISSI   Antworten mit Zitat

Ich habe mal wieder auf die Homepage geschaut...

ein Ausschnitt:

"Es war daraufhin geplant, daß Sissi vom Pferdechirurg der Tierklinik Starnberg, Dr. Röcken, welcher auch in Gießen tätig ist, an der Gießener Uniklinik Sissi operieren sollte und dort dann durch den Tierorthopäden Dieter Pfaff die Prothese angepaßt werden sollte. Der Pferdechirurg beschäftigte sich ausführlich mit der Operationsmethode und kam letztendlich zu dem Schluß, daß eine Prothese nicht möglich sei.

Auf einem internationalen Chirgurgenkongreß für TierärztInnen (ECVS-Kongreß) wurde Sissis Fall von mehreren TierärztInnen auch aus den USA besprochen. Es wird vermutet, daß die Erfolge bei amputierten Pferden mit Prothese übertrieben werden, indem nur die Erfolge öffentlich präsentiert und Mißerfolge (bei denen das Pferd mit der Prothese nicht klarkommt, nicht laufen kann, Schmerzen hat, die Wundheilung schlecht ist, ...) verschwiegen werden. Wir können das von hier aus nicht beurteilen. Fakt ist, es gibt europaweit keinen Tierarzt/keine Tierärztin, der/die Sissis Bein amputieren und ihr eine Prothese verpassen würde. Die Möglichkeit, einen der drei Tierärzte, die in den USA angeblich routinemäßig Pferdeprothesen anpassen, hierher zu holen oder mit Sissi in die USA zu fliegen, haben wir nicht."

Ok, haben die es jetzt auch gerafft dass ne Prothese Wahnsinn ist...


Allerdings haben sie jetzt die Idee das Bein zu versteifen

"Es gibt nun jedoch die Möglichkeit, Sissis rechtes Vorderbein zu versteifen. Dabei wird das Bein in eine normale Position, in der Sissi gut stehen und laufen könnte, gebracht, und in dieser Position von innen mit einer bestimmten Konstruktion versteift. Diese Methode wendet Dr. Christoph Lischer von der Freien Universität Berlin an und lehrte diese Methode auch. Sie ist sehr erfolgsversprechend, trägt jedoch ein recht hohes Infektionsrisiko nach der Operation. ... Die Kosten ohne Komplikation belaufen sich auf ca. 4000.- Euro (einschliesslich Klinikaufenthalt von 2-3 Wochen)
Bei Komplikationen muss mit zusätzlichen Kosten von 2000.- bis 4000.- Euros gerechnet werden (Je nach Dauer der Behandlung) ... Sissi wird also am 8. August in Berlin operiert werden."

wers genauer nachlesen möchte: http://www.antitierbenutzungshof.de/helfen/sissi.html

Macht denn das Sinn? Also wenn das so ne tolle OP-Methode ist, warum macht das dann keiner (von den Kosten mal abgesehen)? Hab ich zumindest noch nie gehört...

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Wiesi



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BeitragVerfasst am: 29.07.2011, 07:04    Titel:   Antworten mit Zitat

Na das könnte in so fern Sinn machen dass das Pferd wenn das Bein versteift ist keinen Schmerzen mehr hat. Nur wird es sich nie NORMAL fortbewegen können. Lauf mal mit nem Bein das sich nicht abwinkeln lässt... Und wenn sie sich nicht normal bewegen kann dann kann man ja drauf warten dass irgendwelche andere Körperteile auf die falsche Belastung reagieren. Rückenprobleme, einseitige Belastung des anderen - funktionierenden - Beines oder des übrigen funktionierenden Beinpaares. Und dann noch das Risiko und die Kosten...

Schwachsinn, ich kann nur den Kopf schütteln was manche Leute den Tieren antun! Oh Schreck

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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 29.07.2011, 09:24    Titel:   Antworten mit Zitat

Also mein Vater hat schwere Arthrose und den Fuß versteift bekommen...
Laufen kann er seit dem deutlich besser! Aber er braucht immernoch Spezialschuhe und er ist NICHT vollständig schmerzfrei!!! Es ist zwar deutlich besser geworden, aber weh tut es immernoch.
Ich kann mir kaum vorstellen das es bei einem Pferd dann besser ist, immerhin ist das deutlich schwerer! Allerdings hat es 4 Beine, kann auf 3 stehen undwenn es das 4. auch noch benutzen kann...
Wäre es ein junges Pferd würde ich sagen das klingt als sei es einen Versuch wert! So... Naja da bin ich sehr unschlüssig!

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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 29.07.2011, 12:27    Titel:   Antworten mit Zitat

Wie kann sich ein Pferd mit versteiftem Vorderbein hinlegen und wieder aufstehen?

Ich halte das alles für sehr fragwürdig.

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Erst wenn der Reiter begreift, wie das Pferd den Menschen wahrnimmt,
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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 29.07.2011, 12:50    Titel:   Antworten mit Zitat

Ist die Frage um WELCHES Gelenk es sich handelt.
Ich denke es geht schon!

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Wiesi



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BeitragVerfasst am: 29.07.2011, 15:18    Titel:   Antworten mit Zitat

Mir wirds schlecht - bei 7.14min seht ihr Sissi - es ist das Fesselgelenk. Übelst Oh Schreck http://www.antitierbenutzungshof.de/index.html
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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 29.07.2011, 15:28    Titel:   Antworten mit Zitat

Also so vom Bild her halte ich versteifen für möglich! Ich denke es würde ihr helfen! Aber die Tatsache das man bei einem alten Pferd das eh schon lang genug leidet so eine schwere OP durchführen will bleibt weiter kritisch zu sehen...
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Reserl



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BeitragVerfasst am: 29.07.2011, 22:49    Titel:   Antworten mit Zitat

Bei unserem Kater wurde uns nach seinem Unfall bei dem die Gelenkkapsel des Hinterbeins zertrümmert wurde auch eine Versteifung angeraten. Scheint also in der Veterinärmedizin zumindest bei kleineren Tieren gut zu funktionieren. (das Bein bei unserem Kater ist auch ohne Versteifen gut abgeheilt)

Also möglich klingt es auf alle Fälle.
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Prinzessin



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BeitragVerfasst am: 30.07.2011, 12:21    Titel:   Antworten mit Zitat

@ reserl welche gelenkkapsel war kaputt? das Hüftgelenk bzw der Oberschenkelkopf (ist es meistens)? der kann auch einfach abgetrennt werden und der leere Raum wird vom Körper mit Ersatzgewebe gefüllt und wird einigermaßen stabil. Geht aber nur bei Katzen und kleinen Hunden, ab 15 kg Körpergewicht wirds schon schwierig.
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Reserl



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BeitragVerfasst am: 30.07.2011, 22:25    Titel:   Antworten mit Zitat

Es war das Sprunggelenk an einem Hinterbein.. Wink
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Prinzessin



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BeitragVerfasst am: 14.08.2011, 00:07    Titel: NEUES VON SISSI   Antworten mit Zitat

Die OP sei gut verlaufen...

lest selbst

http://www.antitierbenutzungshof.de/helfen/sissi.html

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Reserl



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BeitragVerfasst am: 25.08.2011, 22:32    Titel:   Antworten mit Zitat

Jetzt ist Sissi doch nach prinzipiell gut verlaufener OP gestorben ...

http://antitierbenutzungshof.de/helfen/sissi.html
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Antsche-Maus



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BeitragVerfasst am: 25.08.2011, 22:51    Titel:   Antworten mit Zitat

Es tut mir Leid für Sissi (und auch für ihre Menschen), dass es so gekommen ist. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob ihr weiteres Leben wirklich so qualitativ hochwertig gewesen wäre, wie die Menschen es gern gehabt hätten. Auch bin ich mir nicht sicher, ob der Zustand des Knochens wirklich weder auf Röntgenbildern, noch bei der OP selbst aufgefallen ist. Sie nicht mehr aus der Narkose aufwachen zu lassen wäre vielleicht eine gute, tiergerechte Möglichkeit gewesen...aber damit wären wohl die zahlreichen Spender unzufrieden gewesen.

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass die Leute vom Antitierbenutzungshof gerade nach diesem Vorfall mal drüber nachdenken sollten, wann es vielleicht Zeit ist sein Tier gehen zu lassen und für einen möglichst kurzen und schmerzlosen Tod ohne langen Leidensweg davor zu sorgen. Und das hat absolut nichts mit Benutzen des Tieres oder gar Wegwerfen zu tun, sondern einfach nur mit Verantwortung für ein Lebewesen, welches auf uns Menschen angewiesen ist.

War es wirklich nötig, dass Sissi sich nach ihrem langen Leiden und den Strapazen der OP auch noch das Bein bricht und mit dem gebrochenen Bein, vollgepumpt mit Schmerzmitteln bis zum nächsten morgen warten muss bis ihre Menschen nach Berlin gefahren sind?

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Der Haflinger ist kein Pferd wie jedes andere - er ist ein Traum, geformt aus Schnee und Wüstenwind
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 25.08.2011, 23:51    Titel:   Antworten mit Zitat

R.I.P.

Sissi

Tierliebe war das in meinen Augen nicht. Kopfschüttel

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Naxi



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BeitragVerfasst am: 26.08.2011, 00:56    Titel:   Antworten mit Zitat

Euch stimme ich voll zu, Tierliebe heißt auch loslassen. Ich finde, es war eine Quälerei für Sissi, nun möge sie in Frieden ruhen.

LG
Naxi

PS: ich mußte leider nicht nur einmal die Entscheidung treffen, ob ich ein Tier gehen lassen soll, und ich habe mir die wirklich nicht einfach gemacht, aber nie bereut. Das ist der Vorteil, den unsere Tiere uns Menschen gegenüber haben. Ich wünschte, ich dürfte eines Tages auch über mein Schicksal entscheiden, aber Menschen müssen ja bis zum bitteren Ende ausharren KopfMauer

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Je mehr Menschen ich kennenlerne, desto mehr liebe ich die Tiere.
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