Bundesvereinigung für Rai-Reiten Forum für Rai-Reiter
und andere Pferdefreunde
Dieses Forum ist eine private Initiative
und keine offizielle Seite der Bundesvereinigung für Rai-Reiten
Wettbewerb "Foto des Monats"
Wettbewerb Foto des Monats Abstimmung
  Ergebnis Vormonat
;
AnleitungAnleitung    Registrieren, um das Forum in vollem Umfang zu nutzenRegistrieren, um das Forum in vollem Umfang zu nutzen 
Einloggen, um private Nachrichten zu lesen    LoginLogin 
Rai-ReitschulenRai-Reitschulen    LandkarteLandkarte   Statistik  

Süddeutsche Karlmay-Festspiele

Pferd am grasen hindern   

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Rai-Reiter-Forum - Übersicht -> Bodenarbeit und Erziehung
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Noraja




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 01.01.2010
Beiträge: 240

Offline

BeitragVerfasst am: 12.04.2010, 23:08    Titel: Pferd am grasen hindern   Antworten mit Zitat

Hallo,

brauch mal ein bisschen Hilfe von euch. Wie krieg ich das hin, Noraja am Grasen zu hindern. Ich hoffe, ihr versteht was ich meine.

Wenn wir spazierengehen, versucht sie, Gras zu stibitzen. Wie kann ich dies unterbinden?

Danke für eure Unterstützung

LG
Ingrid
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Caprivi
Forenbetreiber


Alter: 58
Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 2228
Wohnort: Fockbek
Entfernung: 0 km
Offline

BeitragVerfasst am: 13.04.2010, 00:15    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Ingrid,
ich habe Deine Frage in diesen Bereich geschoben, da es einige methoden gibt an das Problem herran zu gehen, die überRai hinaus gehen.

Ich habe ein Großpferd regelmäßig von der Weide zum Stall gebracht. Das sollte nicht länger dauern als unbedingt nötig und so nervten die Versuche zu grasen.
Also habe ich das Seil so gehalten, dass ich nicht viel tun musste bis das Seil fast gespannt war und nutzte den letzten Slag um dann mit dem Knotenhalfter anzuklopfen. Einkurzer, bestimmter Zug überraschte das Pferd und es wich dem Druck des Nasenbandes aus.
Dabei war es mit wichtig möglichst wenig eigene Aktion zu machen und mehr den Überraschungseffekt zu nutzen, und die Hauptaktion dem Pferd zu überlassen.
Schon bald reichte es die Hand nur leicht zu heben und das Pferd unterbrach seinen Versuch.
Allerdings habe ich ihm auch hin und wieder erlaubt zu grasen, und wenn ich den Moment verpasste zu reagieren habe ich das Pferd auch grasen lassen und es dann zum weitergehen aufgefordert.
Aber ich habe nie versucht durch Kämpfen und Ziehen das Pferd am Grasen zu hindern.

So konnte es sein Verhalten überprüfen und ändern und dadurch den Ruck am Halfter vermeiden. Nicht der Mensch, sondern das Pferd selber hat in seinen Augen den Ruck ausgelöst.

_________________
Erst wenn der Reiter begreift, wie das Pferd den Menschen wahrnimmt,
entsteht ein tiefes Vertrauensverhältnis!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Lexi




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 05.02.2010
Beiträge: 121
Wohnort: Österreich
Offline

BeitragVerfasst am: 13.04.2010, 01:45    Titel:   Antworten mit Zitat

was Caprivis Methode unterstützen könnte wäre auch, dass DU festlegst, wann gegrast wird.

Beim Spazierengehen kann man ja durchaus, wenns die Gegebenheiten zulassen, auch mal grasen lassen. Man muss Spazierengehen ja nicht mit unbedingter Arbeit verbinden Zwinkern

und gewöhn dir ein bestimmtes Wort zum Grasen lassen an und übe genauso das Stehenbleiben auf einer Wiese.

Bedenke, dass DU der Chef bist und DU entscheidest, wann und ob gegrast wird und dabei sollte es egal sein, ob du auf der herrlichsten Wiese stehst!

bei uns heißts immer "jooooo, jetzt darfst grasi grasi" und dabei geht der Kopf schon runter *gg* "uuuuuund aus" heißt, jetzt ist es vorbei.

Haben das auch ewig und 3 Trage trainiert, vor allem, sie versuchte immer zu entscheiden, wie lange gegrast wird und das ist dann ein Dominanzproblem!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Clovi



Alter: 29
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 09.12.2009
Beiträge: 129

Offline

BeitragVerfasst am: 13.04.2010, 09:34    Titel:   Antworten mit Zitat

ich hab gemerkt, dass es zumindest bei einem mittelgroßen und großen pferd sehr schwierig ist, es vom grasen abzuhalten, wenn man es nicht schafft, es gleich im ansatz zu unterbinden. pferde sind sooo stark und wenn die mal den kopf schon fast unten haben, ist es echt schwierig, dagegenzuhalten. mir gehts zumindest so ... entweder ich werde regelrecht mitgezogen oder ich muss den strick durch meine hand gleiten lassen und dem pferd das grasen erlauben. Kopfschüttel und dann hat das pferd ja gewonnen ...

ich mach es immer so ... ich konzentriere mich auf das pferd und wenn ich merke, dass es grasen will und leichte ansätze dazu macht, gibt es einen kurzen bestimmten ruck am strick und das reicht meistens schon.
manche pferde, die gar nicht folgen wollen nehm ich auch für eine zeit am halfter. wenn man ein pferd dort hält hat man viel mehr einwirkung. wenn das pferd aber da brav ist, nehm ich wieder nur den strick in die hand.

und ich rede eigentlich auch. wenn das pferd was nicht darf sag ich kurz und laut "nein" und gleichzeitig setz ich meine körpersprache ein (in dem fall den kurzen ruck). wenn es grasen darf lass ich den strick ganz lang und sag sowas wie "schauuuu jetzt darfst du grasen" oder "mmmh schau was für gutes gras es da für dich gibt" ist eigentlich immer verschieden, aber der tonfall ist gleich und die pferde verstehn es so auch Lächeln

_________________
Liebe Grüße,
Clovi
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Clovi



Alter: 29
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 09.12.2009
Beiträge: 129

Offline

BeitragVerfasst am: 13.04.2010, 11:12    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich seh es nicht als Kritik. Lächeln Ich weiß ja, dass ich nicht perfekt bin. Diese Methode hat nur 10 Jahre lang bis jetzt bei allen Pferden gut funktioniert. Ich hab ja mit verschiedenen Pferden zu tun und da sind auch einige ziemlich stürmische, dominante dabei. Und ich kann mir die Dominanz bei denen leider nicht erarbeiten, weil ich manche zum Beispiel nur hin und wieder von der Weide hole. Bessere Einwirkung stimmt eigentlich nicht, aber ich hab mehr Kontrolle, zumindest hab ich das Gefühl. Ich machs ja auch nur in extremen Situationen. Am Stall gibt es zum Beispiel eine unerzogene 1,80m große Alphastute die mit jedem das macht, was sie will. Sie ist eine ganz liebe aber sie geht zum Beispiel ihrem Tempo zum Stall zurück (Rennschritt ...). Und bevor ich die Kontrolle über sie verliere, nehm ich sie dann am Halfter. Aber wenn du eine bessere Methode weißt, immer her damit. Lächeln

Ich glaube schon, dass die Pferde verstehen was ich ihnen sagen will, nämlich am Tonfall. Ich glaub, dass sie auch auf den Tonfall hören, ist hald verschieden, jeder Reiter sollte das machen, was besser funktioniert und ich mach das einfach intuitiv immer so und es funktioniert und deshalb bleib ich dabei. Lächeln
Stimmkommandos sind viel präziser und die verwende ich für immer dieselben Dinge. Tonfälle verwende ich eher für ein größeres Gebiet.

ich hab irgendwie eine mischung aus tonfällen und stimmkommandos.

Wort langgezogen und tiefer werdend (langsamer, bzw stehen bleiben)
(wobei ich für stehenbleiben und aufmerksam sein aus jeder lage jetzt ein stimmkommando einüben möchte, nämlich "pssst", dass man das pferd immer und überall anhalten kann und seine aufmerksamkeit bekommt find ich nämlich sehr wichtig.)

Wort auffordernd und lauter werdend (schneller)
(wobei wir für die gangarten die extra stimmkommandos haben)

wenn ich bussis gebe, hole ich mir die aufmerksamkeit, mach ich zum beispiel bei manchen pferden beim reiten vor dem angaloppieren.

"NEIN" heißt, dass das pferd etwas nicht darf

und wenn ich mit dem pferd so rede wie mit einem baby (omg hören darf mich da keiner *gg), dann bekommt das pferd etwas tolles, entweder gras oder ein leckerli oder ein spielzeug. die pferde sind da soooo süß =D meine frühere rb hat dan den hals total gewölbt und die ohren gespitzt und sein kopf hat fast schon ein bisschen gezittert, wahrscheinlich weil er aufgeragt war, weils hald auch unser fressen-ton war Lächeln

_________________
Liebe Grüße,
Clovi
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Elfe



Alter: 31
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 23.11.2009
Beiträge: 640
Wohnort: 89...
Entfernung: 0 km
Offline

BeitragVerfasst am: 13.04.2010, 13:33    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
manche pferde, die gar nicht folgen wollen nehm ich auch für eine zeit am halfter. wenn man ein pferd dort hält hat man viel mehr einwirkung.


Die Finger ins Halfter? Puh Verwirrt

Ich hoff ich bekomme jetzt nicht eins auf die Mütze wenn ich das schreibe Verlegen
Also als ich zu den Ponys kam MUSSTE ich von Besi aus den zwei so ein Kettenstrick (bitte NICHT machen) Oh oh über die Nase tun weil haben ein sonst wirklich einfach ohne beachtung über Wiesen gezogen und gebockt und andre Erziehungsmethoden gab es da nicht -> BIS ICH KAM UND MICH BELESEN und Co. HABE Razz
Jetzt haben wir viel mit den Ponys geübt. Ich halte den Strick immer sehr kurz und die Hand (Arm) ist in Brüsthöhe weil so kann ich das senken des Pferdekopfes schneller abfangen und natürlich das Pony/Pferd immer beobachten, irgendwann bekommt dann da ein Gefühl.

Naja jetzt wo der Frühling wieder kam hat Lisa (Hafi) angefangen rum zu bocken (klar sie wollte ans frische Gras und wollte bestimmen WANN^^) wenn sie am Strick gelaufen ist und von meiner Freundin geführt wurde...naja da haben wir dann ein sanften Führstrick über ihre Nase...ganz locker und sie wird auch sehr locker geführt...nur wenn sie den Kopf in richtung Gras zieht dann drückt es halt und es kommt ein "schimpfton"... Tja das mussten wir jetzt 3-4mal machen und jetzt läuft sie wieder super, soger wenn wir ausREITEN kann man sie seid diesem Jahr ohne Probleme im Gras reiten, sie versucht es nicht mal mehr ans Gras zu kommen....

_________________
"...und ein Wiederspruch an sich ist der oft gehörte Satz: Besonders heikle, scharfe Werkzeuge gehören nur in Hände eines könners - der Könner sollte doch mit viel weniger viel mehr Wirkung erzielen, oder?!"

A. und M. Eschbach
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Clovi



Alter: 29
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 09.12.2009
Beiträge: 129

Offline

BeitragVerfasst am: 13.04.2010, 13:49    Titel:   Antworten mit Zitat

ich verstehs nicht ganz ...
ich umwickel meine finger ja nicht mit irgendetwas oder stecke sie irgendwo rein. bei einem normalen stallhalfter gibt es ja die beiden stücke (oder manchmal ist es auch nur ein stück), die von dem ring, wo man den strick einhängt nach links und rechts weggehen. und eines dieser beiden stücke nehm ich in die hand (meistens das linke, weil ich meistens links vom pferd gehe). ich weiß ja nicht wie ihr eure halfter verschnallt, aber bei uns sind die nicht sehr fest. da kann ich eigentlich nirgendwo hängen bleiben. genauso halte ich ein pferd, wenn ich es aus der box in die stallgasse zum putzen führe. für die drei meter verwende ich normalerweise keinen strick, weil es kein problem ist, die pferde da am halfter zu führen.

verwendet ihr wirklich IMMER einen strick?

_________________
Liebe Grüße,
Clovi
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Elfe



Alter: 31
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 23.11.2009
Beiträge: 640
Wohnort: 89...
Entfernung: 0 km
Offline

BeitragVerfasst am: 13.04.2010, 14:11    Titel:   Antworten mit Zitat

@Clovi,
ja ich dacht mir auch mal "nur die Finger am Halfter, was soll passieren" wenn es dumm läuft dann kann eben was passieren und da frägt man sich auch "hä wie ist das passiert?". Eine Bekannte von mir hat das auch mal gemacht bzw. immer und naja irgendwie wurde ihr Pferd Panisch und zerte ihre Finger einfach mit...weil das geht alles scho schnell mit so viel Kraft *zwinker* ...und ja unsere Halfter sind sehr locker am Pferd. Ein Pferdekopf kann so schnell und stark sein, das ist der hammer.

Öhm wenn es mal z.B. von der Weide in den Stall schnell gehen soll dann nehme ich ein Strick und binde den um den Hals bzw. mach den Strick zum Halfter, so mach ich es... Mr. Green

_________________
"...und ein Wiederspruch an sich ist der oft gehörte Satz: Besonders heikle, scharfe Werkzeuge gehören nur in Hände eines könners - der Könner sollte doch mit viel weniger viel mehr Wirkung erzielen, oder?!"

A. und M. Eschbach
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Clovi



Alter: 29
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 09.12.2009
Beiträge: 129

Offline

BeitragVerfasst am: 13.04.2010, 15:23    Titel:   Antworten mit Zitat

ich kenne eben keinen fall, wo jemandem etwas passiert ist, weil er ein pferd am halfter geführt hat, außerdem hat man das pferd so wirklich besser unter kontrolle, deshalb dachte ich, dass es nicht gefährlich ist und dass es ein positiver und guter tipp für die threaderstellung ist. dass ich damit einen blödsinn schreibe, war mir nicht bewusst und ich weiß immer noch nicht, wie ich die alphastute als alternative führen soll.
_________________
Liebe Grüße,
Clovi
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Tierverrückte



Alter: 32
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 2495
Wohnort: Freiburg
Entfernung: 0 km
Offline

BeitragVerfasst am: 13.04.2010, 20:42    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich hatte das Problem mit Ganda am Anfang auch heftig. Habe es einfach im Ansatz unterbunden. Jetzt klappt es meistens und iwr können stressfrei über eine Wiese gehen. Wenn sie fressen darf, reiße ich ihr vorher ein Büschel aus und gebe es ihr. Das ist dann ihr Zeichen zum Fressen und das versteht sie sehr gut.
Wichtig ist die Konsequenz. Das sehe ich auch immer wieder an meinen Mitreitern. Da dürfen die Pferde mal grasen und mal nicht. Das bringt die Pferde durcheinander.

_________________
Life is not about waiting for the storm to pass, it´s about learning to dance in the rain.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Clovi



Alter: 29
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 09.12.2009
Beiträge: 129

Offline

BeitragVerfasst am: 15.04.2010, 09:23    Titel:   Antworten mit Zitat

Gruppe
_________________
Liebe Grüße,
Clovi
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Noraja




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 01.01.2010
Beiträge: 240

Offline

BeitragVerfasst am: 15.04.2010, 12:49    Titel:   Antworten mit Zitat

Danke euch herzlich für die super Tipps.

Ich habs gestern ausprobiert, eine Mischung aus allem was mir möglich erschien.
Noraja reagierte recht heftig, hat sich dem "im Ansatz" unterbinden heftig gewehrt. Hab mir jetzt das Kommando "Schluss" rausgesucht und ein paarmal ihr Fressen unterbrochen und nach kurzer Pause wieder gestattet.

Zwischendurch sind wir auch ein Stück gelaufen, durfte dabei nicht fressen und dann hab ich es ihr wieder freigegeben. Für mich war es ein arger Kampf, denn ich musste total auf der Hut sein.

Ich hab sie sehr kurz am Strick genommen, sobald ich den Zug ein bisschen verringert habe, ging sie gleich wieder los. Natürlich ist mir auch auch entwischt.

Am Ende konnte ich den Paddockzaun aufmachen, ohne dass sie gefressen hat, also eigentlich ein Erfolg.

Später hab ich dann Bodenarbeit, leider hat sie mich dort versucht zu überholen oder links an mir vorbeizugehen, nicht viel aber immerhin - das hat sie die letzten Wochen nicht mehr versucht - hab ich irgendwie Dominanz verloren? Aber sonst war sie brav und ich darf im "Verladen" üben den Abstand von 1m aufbauen und sie geht durch, rein und auch rückwärts wieder raus.

Beim Putzen danach hat sie versucht an die Heukiste zu gehen, aber auch da hab ich es mit "Schluss" unterbunden und nach 10-20 Versuchen blieb sie ruhig stehen. Julia hat gefüttert, nur Noraja bekam nix, weil ich noch nicht fertig war. Sie wurde kurz hibbelig, aber beruhigte sich schnell wieder.

Als ich fertig war hat Julia Norajas Futter in den Trog gekippt, Noraja hat sich ruhig ihr Halfter ausziehen lassen und ist langsam in ihre Box gegangen.

LG
Ingrid
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Bijou-Balia



Alter: 29
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 19.09.2009
Beiträge: 347

Offline

BeitragVerfasst am: 15.04.2010, 13:16    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich glaube nicht, dass du die Dominanz verloren hast, sowas kenne ich von Bijou. Wenn wir etwas neues geübt haben, wo sie auf mich hören sollte, wurde sie an einer anderen Stelle die sonst immer gut war etwas übermütig.

Man hat halt nicht sofort in allen Situationen die Dominanz würde ich daraus einfach schließen, und in je mehr Situationen du dich im Endeffekt doch als Chef herausstellst, desto besser auch für Noraja. Aber ich denke sie versucht halt einfach anzutesten, ob du eben auch in der alten Situationen immer noch Chef bist.


Und naja man darf auch nicht unterschätzen wie anstrengend es für Noraja war, das mit dem nicht grasen dürfen, auch wenn es für uns nur eine kleine Sache zu sein scheint, ist es für die Tiere oft viel größer und anstrengender.

Vielleicht war es dann auch einfach viel an dem Tag. Ich musste vorgestern mit Bijou auch die Dominanzübung wieder auffrischen, nach 3 Runden war wieder alles im Lot.

Ich denke sowas ist normal. Man darf nicht vergessen, die Pferde vertrauen uns ihr komplettes Leben an, wenn sie uns als Chef akzeptieren, dass sie dann öfter mal nachfragen, ist denke ich legitim, solange man als Mensch konsequent bleibt und immer wieder bestätigt, ich bin der Chef.

Wenn ich es vollkommen falsch sehe, dann tut es mir leid Lächeln

_________________
Liebe Grüße Lächeln

„Haben Tiere eine Seele oder Gefühle, kann nur fragen, wer über keine der beiden Eigenschaften verfügt." Eugen Drewermann
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Clovi



Alter: 29
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 09.12.2009
Beiträge: 129

Offline

BeitragVerfasst am: 15.04.2010, 14:10    Titel:   Antworten mit Zitat

super, dass es zumindest schon im ansatz geklappt hat Lächeln das ist doch schon mal ein anfang!!

ich hab das auch schon beobachtet. wenn man was neues übt, dann sitzt auf einmal das alte, das eigentlich schon gut geklappt hat, auf einmal nicht mehr 100%ig. bei mir wars allerdings im sattel so ... als wir zum ersten mal die vorhandwendung vom sattel aus geübt haben, hat die vorhandwendung super geklappt, aber das rückwärtsrichten hat auf einmal nicht mehr funktioniert. Mit den Augen rollen

vielleicht war das auch ein dominanzproblem? vielleicht war es damals in dem moment zu viel für ihn? vielleicht hat er mich einfach nur nicht verstanden? das kann ich auch nicht sagen.

Pinguin

_________________
Liebe Grüße,
Clovi
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Rai-Reiter-Forum - Übersicht -> Bodenarbeit und Erziehung Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen

Impressum