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Beniers-Zaum   

 
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Vera



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BeitragVerfasst am: 10.04.2010, 18:14    Titel: Beniers-Zaum   Antworten mit Zitat

Hallo,

hat jemand von euch schon einmal den Beniers-Zaum getestet. Mein Pflegepferd wird sonst mit doppelt gebrochenem Gebiss geritten, auch mal ohne Gebiss mit langem Zügel. Mit dem Beniers-Zaum kann man wohl in Anlehnung reiten und der Zaum soll sehr schonend sein. Ich würde den Zaum gern ausprobieren. Was meint ihr? Danke für Infos! Hoho Karotte

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Grüße aus dem hohen Norden!
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Tequiline



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BeitragVerfasst am: 10.04.2010, 18:25    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Vera!

Ich habe auch schon oft mit dem Gedanken gespielt, mir diesen Zaum zuzulegen. Finde ihn richtig super durchdacht! Ich bin auch nur davon abgekommen, weil er vom Aussehen her so gar nicht zu unserer Ausrüstung passt (braun und eher Western) und bin demnach bei meinem Sidepull geblieben.
Würde ihn an deiner Stelle auf jeden Fall ausprobieren. Der scheint mir sehr sanft zu sein von seiner Wirkung her Lächeln!


Liebe Grüße
Lisa

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Respekt entsteht durch Vertrauen, Vertrauen entsteht durch Respekt.
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Lexi




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BeitragVerfasst am: 10.04.2010, 21:05    Titel:   Antworten mit Zitat

X hat Folgendes geschrieben:
... allerdings könnte ich mir vorstellen, dass zum Reiten in Anlehnung hier die Einwirkung etwas "schwammig" sein könnte... Grübeln .


naja, das würde ich jetzt nicht so direkt sagen

ich reite mit dem Bosal (http://lh6.ggpht.com/_Y4ETDg0lpXk/S....WZfjhiI/s512/bosal01.jpeg ) und da hat man auf der Nase halt einen Ring aus Rohhaut mit einem harten Kern.
Ich kann damit das Pferd sehr wohl unter Anlehnung reiten sowie komplett ohne und hab keinerlei Probleme damit, dass es "schwammig" wäre.

Lediglich beim Erlernen neuer Lektionen (Travers, Renvers) müssen wir dies vom Boden aus machen, da einfach die seitliche Einwirkung fehlt, was aber beim Benier Zaum ja nicht der Fall wäre.
Anlehnung kann man rein theoretisch mit jedem (noch so brutalen) Zaum erreichen und schwammig ist diese weder bei einer Kandarre noch dem Bosal.

ich glaub also weniger, dass es schwammig ist. Gibt ja immer noch Gewicht, Stimme, Schenkel ...
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Lexi




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BeitragVerfasst am: 11.04.2010, 08:40    Titel:   Antworten mit Zitat

X hat Folgendes geschrieben:
Warum schreibst Du noch so brutale Zaum? Die Anlehnung die man über Gewalt erreicht ist auch keine korrekte Anlehnung-egal in welcher Reitweise und mit welchem Zaum)


ich denke dabei an das Bit/Kandarre der Westernreiter, wo sich jeder damit rühmt, dass das Pferd damit ohne Anlehung geritten wird, etc
schau mal aufn Abreiteplatz und du siehst das Gegenteil, mit Zäumungen, die ohne Anlehung geritten werden sollten, wir mit Anlehnung geritten.
Und ich kenne in einem anderen Forum, wo ich nur stiller Mitleser bin, User, die groß sagen, dass man das und das nicht darf und ja nicht Zügel annehmen und im Stall dann all das machen, was man nicht darf Mit den Augen rollen

Anlehnung wird mit jedem Zaum geritten und erreicht. Und man kann auch unter Schmerzen eine korrekte Anlehnung erreichen. Jeder Westernreiter mit dem Bit im Maul kann das Pferd in perfekter Anlehnung reiten.

Aber um auf den Beniers Zaum zurückzukommen.
Ich verstehe gerade nicht, wieso du meinst, es könnte schwammig sein?

braucht man für Anlehnung denn ein Gebiss deiner Meinung nach? finde ich nicht.

und das Bosal wird durchaus mit leichter Anlehnung über Slack and Pull geritten!
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Vera



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BeitragVerfasst am: 11.04.2010, 10:34    Titel:   Antworten mit Zitat

Danke euch für die vielen Antworten bis jetzt! Das hört sich doch alles in allem recht positiv an. Gebraucht habe ich den Zaum allerdings noch nicht irgendwo gefunden, werde ihn wohl dann bei Krämer bestellen und dann berichten! Zwinkern
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Vera



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BeitragVerfasst am: 13.04.2010, 21:26    Titel:   Antworten mit Zitat

Um euren Fragen mal eine Antwort zu geben.........ich habe ein super Verhältnis zu der Besi von Lanny, wir kümmern uns gemeinsam um ihn, ich habe ja auch noch ein paar Sachen von meinem eigenen Pferd, das ja nicht mehr lebt, falls ihr meine Vorstellung noch in Erinnerung habt, die benutzen wir auch für ihn, ein Knotenhalfter z.B.. Lanny's Besi und ich sind genau auf einer Wellenlänge, wir probieren auch gern was aus mit ihm, z.B. üben wir jetzt nach der HSH-Methode (Hand-Sattel-Hand) nach F. Stahlecker. Wir Menschen hatten BEdenken, ob wir überhaupt gefahrlos hinter und neben ihm laufen können und was war??? Lanny (der ja auf der linken Seite blind ist) nimmt das alles so gut an,wir staunen nur. Er hat sich in dem einen Jahr, das er bei uns im Stall ist, so super entwickelt, klasse. Natürlich ist eine Umstellung gewesen, statt selbst Besi zu sein, nun RB zu sein. Den Begriff finde ich aber nicht schön. Ich sage immer, ich kümmere mich mit um ihn. SChließlich reite ich nicht nur, manchmal verbringen wir auch einfach Zeit mineinander, machen Wohlfühlprogramm mit putzen und bißchen Spiel und Spaß auf dem Reitplatz vom Boden aus. Sich kümmern bedeutet für mich auch, mich um sein Wohlbefinden zu kümmern und da ich ja am liebsten, seit ich auf Rai Reiten gestoßen bin, vom Gebiss weg kommen möchte, habe ich sie einfach gefragt, ob es für sie in Ordnung ist, wenn ich ihm die Zäumung kaufe. Nur mit durchhängendem Zügel reiten, da kann sie sich nicht für erwärmen, gerade im Gelände, aber wir reduzieren schon die Einwirkung auf ein Minimum. Im Übrigen hat meine Freundin, die damals mein Pferd mit betreute, auch mal was für meinen Balzac gekauft. Die Dinge habe ich auch noch, das meiste andere habe ich verkauft oder entsorgt, je nach Zustand. Ich jedenfalls bin auch bei Lanny mit dem Herzen dabei und deshalb macht es mir Freude, dass ich auch die Erlaubnis habe von seiner Besi, alles Mögliche mit ihm zu machen und z.B. auch einen gebisslosen Zaum zu probieren bei ihm. So, hoffe, ihr versteht mich jetzt besser.......... Zwinkern
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Bijou-Balia



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BeitragVerfasst am: 14.04.2010, 09:21    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich war ja früher auch eine RB und habe dann vorab mit den beiden Besitzern besprochen, ob es ok ist, wenn ich dann auch mal was fürs Pferd hole und das wars, also habe ich es gemacht.

Ich finde es nicht schlimm wenn man es vorab abspricht, kommt ja auch der Besitzerin zugute im Endeffekt, sie kann den Zaum ja auch benutzen.

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Lexi




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BeitragVerfasst am: 14.04.2010, 12:27    Titel:   Antworten mit Zitat

ja ihr habt da eigentlich alle Recht Kichern
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Vera



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BeitragVerfasst am: 14.04.2010, 18:14    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi X,

um das genau richtig zu formulieren, müsste ich noch mal im Buch nachlesen........hm, also entwickelt hat der Herr Stahlecker diese Ausbildungs-bzw. Trainingsmethode, um Remonten, also ganz junge Pferde, die noch nicht geritten wurden, erstmal am Boden auszubilden. Und zwar in der HInsicht, dass er annimmt, was das Pferd ihm anbietet und daraus entwickelt man sich weiter. Stufe für STufe, mit gewissen Ausbindern, die aber locker durchhängen meistens. Wir benutzen auch nur einen Kappzaum ohne Stahleinlage oder so, er hat einen ganz bestimmten entwickelt, Lannys Besi hat ihn nachgebaut und auch andere lange ZÜgel rangebastelt und so. So macht man von ganz einfachen Übungen am Boden (beginnt mit neben her gehen und stehen bleiben, also erstmal auf KOmmando anhalten und los gehen und so) bis (bei entsprechend begabten und trainierten Pferden) zur Piaffe, die wir aber nicht anstreben......... Kichern Uns ging es dabei, ihn im Maul wieder weicher zu bekommen, da wir alles über die Ringe im Kappzaum machen, nicht durch die Trensenringe, dann einfach gegenseitigen Respekt und Vertrauen weiter aufzubauen und ihm auch Abwechslung zu bieten. Wir arbeiten also sozusagen mit Doppellonge, laufen aber hinter ihm oder hinten seitlich, denn Travers oder ähnlich Große Freude kann er auch schon. Wir haben einen Mini-Kurs besucht und jetzt am WE soll Lanny mit zum nächsten Kurs, heute war HÄnger fahren üben, verladen klappt jetzt ganz gut, aber auch nur mit Knotenhalfter hat er es gelernt. Boh, er will sich immer seitlich hinwerfen, stützt sich an der Zwischenwand ab, puh, einer fuhr im Hänger mit und 2 im Zugfahrzeug mit Handyverbindung. *schwitz* Ging alles gut..........Mal sehen, ob es für Sonntag schon reicht. Musst mal googeln wegen HSH, aber wir suchen nur das pferdefreundlichste an Übungen heraus, nix mit Schlaufzügel durch die Trensenringe und so. Das BUch, das ich zurzeit leihweise da habe heißt Das motivierte Dressurpferd von Stahlecker. Lanny findet es gut bisher und wir auch, was wir so machen. So, der Haushalt ruft, wenn ich die Trense bestellt, erhalten und ausprobiert habe, werde ich selbstverständlich gleich berichten! Winken

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Beate




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BeitragVerfasst am: 14.04.2010, 21:55    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi,
ich habe gerade mal nach diesem "Beniers-Zaum" gegoogelt, da mir der Namen so gar nix sagte. Bei Krämer-Reitsport fand ich dann Fotos dazu.
Lt. diesen Fotos handelt es sich von der Wirkweise her eindeutig um ein Side-Pull, das einfach einen anderen Überzug des Nasenriemens hat, und daher anscheinend einen "wohlklingenden" (und verkaufswirksamen?) Namen erhalten hat.
Was die eventuell "schwammige" Wirkung angeht - die könnte ich mir vorstellen, wenn der Nasenriemen komplett aus weicherem Gummi gefertigt wäre. In der Beschreibung steht allerdings, dass es sich lediglich um einen Gummi-ÜBERZUG handelt. Nun wäre es interessant zu wissen, aus welchem Material die "Seele" des Nasenriemens besteht.
Aber insgesamt sehe ich hier keinen wirklich grossen Unterschied zu einem Side-Pull (mit hautfreundlichem Nasenriemen).

Noch ganz kurz zum Bosal:
Lexi schreibt: "ja, beim Bosal erfordert es schon ein sehr durchlässiges Pferd, das gut auf Gewicht und Schenkel reagiert."
Dem kann ich so nicht unbedingt zustimmen. Das Bosal ist eigentlich die klassische californische Hackamore (nicht zu verwechseln mit der mechanischen Hackamore!!). Und in der Californischen Westernreiterei werden genau mit dem Bosal die Jungpferde gestartet, die zu Anfang weder Schenkel- noch Gewichtshilfen kennen. Vom Ursprung her ist das Bosal eine reine Ausbildungszäumung, die später in Kombination mit dem Bit geritten wird (Two-Reins).
Auch kenne ich es nicht, dass im Bosal "in Anlehnung" geritten wird; es ist eher so, dass das Pferd im Laufe der Ausbildung lernen sollte, die Nase einzuziehen und in dem "Nasenring" eine Position zu finden, die ihm angenehm ist. Verbunden natürlich mit einer vermehrten Lastaufnahme der Hinterhand; aber das ist wieder ein anderes Thema ....

Grüssle
Beate
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