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Umgang mit Pferden ohne Dominanz?   
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Sam





Anmeldungsdatum: 02.12.2009
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BeitragVerfasst am: 18.02.2010, 20:07    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich vergleiche Tiere oft mit Kindern. Nicht weil ich im Tier mein Kind sehe, sondern weil ich immer wieder feststellen muss wie viel sie doch gemeinsam haben.

Den Gedanken hatte ich auch schon oft, aber ich war mir da nie so sicher, ob man das wirklich vergleichen kann.

Zitat:
Ich hab mal den Vergleich gelesen, dass Pferde so ähnlich im verhalten sind wie vier-fünf jährige Kinder, immer etwas am testen der Grenzen.

Ich mache gerade so eine Art Praktikum im Kindergarten und dort fällt mir das auch immer wieder auf, allderdings auch bei jüngeren Kindern. Vorallem ein sehr kleiner Junge(weiß nicht genau wie alt er ist, aber noch nicht drei) testet da sehr viel aus. Beim essen steht er z.B. immer wider vom Tisch auf und man muss ihn eigentlich ständig im Blick haben, weil er sonst irgendwas anstellt. Dabei sehe ich immer, dass das Verhalten doch ähnlich wie bei einem Pferd ist und das meine Reaktion und die der anderen Erzieherinnen mit denen beim Umgang mit Pferden zu vergleichen sind, damit man die Dominanz nicht verliert.
Also:
-Konsequenz
-Klarlinigkeit
-Sicherheit
-Überlegte Entscheidungen
-Korrektur im Ansatz eines Ungehorsams
Ich denke man kann das doch ganz gut auf den Umgang mit Kindern übertragen.

Zitat:
ich glaube das Pferd weiß genau, dass der Mensch kein Pferd ist und dass er sich nicht (immer) so verhält.

Ich glaube auch nicht, dass das Pferd eden Menschen als Pferd wahrnimmt, aber ich glaube schon, dass es uns wie ein Pferd behandelt jedenfalls so ähnlich.
Dass das Pferd den Menschen nicht mit angelegten Ohren vertreibt, ist wahrscheinlich auch erlerntes Verhalten, weil es gelernt hat, dass es das nicht darf. Also irgendwie auch, dass der Mensch grundsätzlich erstmal als ranghöher angesehen wird. Anders kann ich mir nicht erklären warum warum ich nicht wie ein neues Pferd behandelt werde, wenn ich z.B. auf eine Weide mit fremden Pferden komme. Ist das jetzt irgendwie verständlich Grübeln.

Lg Sam
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 18.02.2010, 22:44    Titel:   Antworten mit Zitat

Hoofbeat_two hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube schon, dass man ohne Dominanz mit dem Pferd arbeiten kann.
...
Aber wenn ein Mensch dominant ist, kann er zum Leittier werden. Ich interpretiere das so, dass das Leittier Mensch jemand ist, dem das Pferd vertraut, und zwar in sehr vielen oder jeder Situation. Dominanz ist ein so negativ behafteter Begriff, ich glaube nicht, dass das Pferd sich denkt "oh der böse Chef kommt, da muss ich tun was er sagt" sondern "hey da kommt der Chef, bei dem fühle ich mit wohl weil er mich beschützt".
Für mich ist Leittier = Dominanz => Vertrauen

Es geht auch ohne, nur vertraut einem das Pferd dann nicht so. Glaub ich.


Wenn man sich von der negativen Emotion bei dem Begriff löst und ihn so nimmt wie Du es schreibst, dann geht es doch nur mit Dominanz. Wenn ich Deine Ausführung lese, so beschreibst Du das auch, und kommst dann unlogisch zu einer anderen Aussage.

Mark rashid beschreibt in einem Buch gut die Qualität eines informellen Führers.
Und das sollte unser Ideal sein,
kompetent,
sicher,
gerecht,
souverän.

Hoho

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Erst wenn der Reiter begreift, wie das Pferd den Menschen wahrnimmt,
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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 19.02.2010, 12:24    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich glaube auch, dass ein Pferd nie einfach so mit angelegten Ohren den Menschen von seinem Platz vertreiben will


Wie jetzt?? Grübeln
Ein Pferd würde nie einen Menschen mit angelegten Ohren weg jagen???
Also da muss Ich dich entäuschen, ich habs selber schon erlebt und hier im Forum gibts einige deren Pferde sowas (früher) schon getan haben!!!
Ich habe es sogar schon erlebt das Ich mit meiner 2 jährigen Tochter in einem Paddock war und ein Pferd ohne ersichtlichen Grund plötzlich den Kopf senkte, die Ohren anlegte und auf mein Kind los trabte/trottete-diese "Gangart" kurz vorm antraben (oft zu beobachten wenns Pferd nicht traben will)!!!! Meine Tochter hatte KEIN Essen in der Hand oder sowas, wir trugen keine Leckerchen bei uns, das Pferd kannte uns vorher schon ein bisschen und wir waren schon ein paar Minuten im Paddock. Auch hat meine Tochter nichts getan, Sie bewegte sich auf kein Pferd zu, machte keine lauten Geräusche oder irgendwas, Sie ging (nicht rannte) nur durch den Paddock- an meiner Seite. Das Pony kam auf Sie zu, Ich hob Sie hoch und schützt Sie mit meinem Körper vor dem Angriff, der Wallach ging aber tatsächlich um mich rum und versuchte mein Kind zu schnappen!!! Ich drehte mich weg und schrie Ihn an, dann schlüpfte Ich so schnell es ging unterm Zaun durch...
Sowas musste Ich zum Glück nur einmal erleben!
Und tschuldigung aber das war eindeutig Charakterschwäche von dem sch..Vieh! Und wer mich kennt dem ist klar das es für so eine Aussage über ein Tier echt viel braucht bei mir!!!
Das war übrigens in einem Stall von befreundeten Wander-englisch-Reitern die mir danach nicht mal glauben wollten was passiert ist, das Pony hätte Sie nicht angreifen wollen... Ja klar der wollte mit offenem Maul und angelegten Ohre und gezielt nur an mein Kind, Ich war egal, ganz sicher nur mal Hallo sagen.... Und das bei einem Pony das für Kinder eingesetzt wird....

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"Ich will alles daran setzen und mein Bestes geben, damit diese Pferde in ihrem freundlichen Wesen gut über mich urteilen und damit Harmonie walte, getragen vom Einvernehmen zwischen zwei Lebewesen."
Reitmeister Nuno Oliveira
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Sam





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BeitragVerfasst am: 19.02.2010, 20:07    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi WhiteCat,
so ein Pferd kenne ich auch, allerdings kommt er nicht auf einen zu und legt die Ohren an. Dieses Verhalten hat er nur, wenn man ihn vom Paddock holen will oder ihn beim fressen stört. Er macht das aber auch nur bei Leuten denen er anmerkt, dass sie Angst haben Mit den Augen rollen. Wenn ein Pferd allerdings auf einen Menschen losgeht, noch dazu auf ein Kind, find ich das schon ziemlich heftig. Gut das du schnell reagiert hast und nichts schlimmeres passiert ist Super !.

Lg Sam
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Elfe



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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 02:58    Titel:   Antworten mit Zitat

Hoofbeat_two hat Folgendes geschrieben:

Ich glaube auch, dass ein Pferd nie einfach so mit angelegten Ohren den Menschen von seinem Platz vertreiben will und dass es den Menschen nie als ein vollwertiges Mitglied in der Pferdeherde sehen wird --> ich glaube das Pferd weiß genau, dass der Mensch kein Pferd ist und dass er sich nicht (immer) so verhält. Also in dem Sinn gefährlich wird es nicht, denk ich.


Mh doch Pferde können sehr gefährlich werden.
Eine Verwandte von mir hatte mal eine Freundin die hatte wieder rum zwei Pferde und unter andren ein sehr Dominanten Wallach. Ich habe die Pferde noch nie gesehn und die Dame kam mir auch oft sehr eingebildet vor und darum besuchte ich sie auch nie.
Als mein kleiner Bruder vom Pferd gefallen ist...machte sie mich zur Schnecke (ich hatte die Frau noch nie gesehn) wie unverantwortlich ich sei und ich mich nicht auskennen wurde und ich mal zu ihr soll weil dann würde sie mir alles zeigen aber ich aufpassen müsste da ihr Wallach sehr sehr Dominant sei...bla bla bla.
Irgendwan später erzählte mir meine Verwandte das der Wallach ein komisches verhalten hätte (so die Besi) da er sie mit grober Gewalt oft in der Halle oder Box an die Wand drückt und so stark mit dem Kopf gegen ihren Brustkorb drückt das ihr ab und an die Luft wegbleibt und in dem Moment auch machtlos ist...
Und wenn ich es richtig in erinnerung habe, hat sie mal behauptet das dies Schmussen sei bei ihm aber er seine Kräfte nicht unter Kontrolle hätte Grübeln
Und das mit dem vertreiben und angelegten Ohren habe ich selbst mal gesehn Geschockt das ist wirklich hart.

Ich vermute auch das Tiere "wissen" das wir kein 100% gleiche Tierart sind wie sie selbst... aber sie lernen unsere Sprache und Körper kennen und können sich dann so mit uns verständigen aber leider sind wir Menschen die Loser die das nicht ganz verstehen bzw. wieder geben können weil wir können das nicht so schnell und einfach lernen wie ein Tier Kopfschüttel .
Man sollte ein Tier das beim Menschen schon seid über 1000Jahren Lebt auch nicht mehr so mit dem Wilden ursprünglichen Tier vergleichen...da ich das Gefühl habe das sich im Laufe der Jahre sich die Haustiere immer mehr uns Menschen anpassen und auch verändern.

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"...und ein Wiederspruch an sich ist der oft gehörte Satz: Besonders heikle, scharfe Werkzeuge gehören nur in Hände eines könners - der Könner sollte doch mit viel weniger viel mehr Wirkung erzielen, oder?!"

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Sam





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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 17:21    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich würde jetzt nicht sagen, dass man das heutige Pferd nicht mit den Wildpferden bzw. den ursprünglichen Pferden vergleichen kann. Ich glaube schon, dass sich das Pferd mit der Zeit an den Menschen und die veränderten Lebensbedingungen "gewöhnt" hat, aber die Instinkte und Verhaltensweisen sind immer noch dieselben.

Zitat:
aber sie lernen unsere Sprache und Körper kennen


Ich bin auch der Meinung, dass die Pferde uns besser verstehen, als wir sie, weil sie z.B. viel sensibler auf Gefühle reagieren.
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 17:26    Titel:   Antworten mit Zitat

Elfe hat Folgendes geschrieben:
...
Ich vermute auch das Tiere "wissen" das wir kein 100% gleiche Tierart sind wie sie selbst... aber sie lernen unsere Sprache und Körper kennen und können sich dann so mit uns verständigen aber leider sind wir Menschen die Loser die das nicht ganz verstehen bzw. wieder geben können weil wir können das nicht so schnell und einfach lernen wie ein Tier Kopfschüttel .
Man sollte ein Tier das beim Menschen schon seid über 1000Jahren Lebt auch nicht mehr so mit dem Wilden ursprünglichen Tier vergleichen...da ich das Gefühl habe das sich im Laufe der Jahre sich die Haustiere immer mehr uns Menschen anpassen und auch verändern.


Pferde nehmen uns als Lebewesen war und dazu gehört erst einmal, dass wir ein raubtiergesicht haben. Das spricht ersteinmal den Fluchtinstinkt an. Aber die Pferde nehmen auch unser Verhalten war, und wenn sie unser Verhalten als gefährlich interpretieren, dann reagieren sie entsprechend.
Wichtig ist zu erkennen, dass es ihre Interpretation ist, die das Verhalten auslöst. Dabei ist unerheblich was wir dabei gedacht/gewollt haben.
Nicht Pferde lernen unsere "Sprache", sondern wir sind es mit unserer Intelligenz, die lernen müssen uns den Pferden verständlich zu machen.

Die Domestizierung hat tatsächlich mit sich gebracht, dass bei der Selektion und Zucht bevorzug die Tiere ausgewählt wurden die umgänglicher sind. Trotzdem sind die Überlebensinstinkte durch eine über 60 Millionen Jahre alte Evolution stärker augeprägt, als die nur wenige Tausend Jahre währende Domestizierung.
Unterchiede im Sozialverhalten zwischen Haus- und Wildpferden sind das wesentliche, und machen den Umgang leichter. Ein Hauspferd braucht man heute nicht mehr "zähmen" wie ein Wildpferd, aber seine Überlebensinstinkte sind präsent.

Sehr gut beschreibt Jackie Budd in ihrem Buch "Pferde besser verstehen" dieses.
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Hoofbeat_two



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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 18:36    Titel:   Antworten mit Zitat

ich sag ja nur, dass man es ohne dominanz machen KANN, aber ich sag ja nicht, dass es gut ist!

ich weiß, dass man es ohne machen kann, weil ich das schon sehr oft gesehn hab. was dabei rauskommt ist meistens nicht gerade schön. man sieht da dann menschen, die von ihren pferden beim führen hinterhergezogen werden, menschen die fast umfallen weil das pferd wieder mal zu fest mit dem kopf den menschen geschubst hat. man sieht menschen, die vergebns versuchen, ihr pferd rückwärts zu richten. ich hab früher auch zu dieser fraktion gehört. es geht, kein pferd ist jemals böse geworden. sie nehmen den menschen nur nicht wirklich ernst. und das kann bei der größe und stärke dieser tiere natürlich auch gefährlich werden.

dankeschön für eure geschichten über die gefährlichen pferde. echt schlimm diese sachen. aber wenn ein pferd die ohren anlegt, wenn man in seine box kommt, oder wenn ein pferd nach einem kind schnappen will, dann muss doch irgendwann mal etwas vorgefallen sein. kein pferd macht sowas, weil es ihm gerade spaß macht.
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 19:15    Titel:   Antworten mit Zitat

Wenn man Deinen Zweiten Absatz liest, dann zeigt er doch deutlich, dass man es ohn die richtige Dominanz nicht machen kann.
Was ich dabei unter Dominanz versteh steht weiter oben.

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Sam





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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 19:29    Titel:   Antworten mit Zitat

@Hoofbeat_two
Klar kann der Umgang mit Pferden auch ohne Dominanz sein, aber wie du selbst schon geschrieben hast kann das gefährlich werden und das ist dann ja auch keine wirklich gute Beziehung seinem Pferd.
Ich glaube nicht, dass unbedingt etwas vorgefallen sein muss, damit ein Pferd gefährlich wird. Es reicht mMn schon, wenn das Pferd keinen Respekt vor dem Menschen hat.

Lg Sam
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Mona



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BeitragVerfasst am: 28.02.2010, 20:32    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich vergleiche Tiere oft mit Kindern. Nicht weil ich im Tier mein Kind sehe, sondern weil ich immer wieder feststellen muss wie viel sie doch gemeinsam haben.



Ich finde nicht, dass man Kinder mit Tieren vergleichen kann.
Ein Tier reagiert einfach nach dem Reiz-Reaktions-Prinzip.
Kinder können eigenständig denken und handeln, es sind schließlich ganz normale Menschen, nur noch klein!

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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 28.02.2010, 21:32    Titel:   Antworten mit Zitat

Mona, auch Kinder haben diese Phase so mit 3-4 Jahren. Der Vergleich ist gar nicht schlecht.
Aber Du hast natürlich recht, dass sie auch schon planen und denken können und man kann ihnen etwas erklären.

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Charissima
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BeitragVerfasst am: 28.02.2010, 21:41    Titel:   Antworten mit Zitat

Objektiv gesehen hast du völlig recht, Mona. Aber du hast ja auch noch keine Kinder. Aus meiner Erfahrung heraus drängt sich der Vergleich einfach auf. Dieses Austesten, irgendwelche Untugenden von einem Tag auf den anderen, die dann genauso schnell scheinbar ohne Grund wieder verschwinden, dieses Streben nach klaren Richtlinien ist schon recht ähnlich.

Was ich allerdings gar nicht möchte ist, mein Pferd als "Kind" zu sehen. Ich kenne manche Personen, da ist das Pferd geradezu ein Kindersatz, wird "ins Bett gebracht", "angezogen" und was nicht noch alles. So ist das nicht gemeint.

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