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Wie stellt ihr euch den perfekten Stall vor?   

 
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EmmaShetty



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BeitragVerfasst am: 08.08.2009, 20:18    Titel: Wie stellt ihr euch den perfekten Stall vor?   Antworten mit Zitat

Bei uns steht ganz aktuell eine Neuorientierung an. Wir überlegen ganz konkret unsere Pferdehaltung zu vergrößern und Pensionspderde aufnehmen. Da wir einen Aussiedlerhof im Auge haben, können wir uns dort ausleben und ganz nach unseren Wünschen umbauen.

Daher meine Frage an euch: "Wie stellt ihr euch einen perfekten Stall vor. Was ist für euch wichtig fürs Wohlbefinden eures/eines Pferdes und was ist wichtig für euer Wohlbefinden?

Liebe Grüße, Bianca

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Lisa



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BeitragVerfasst am: 08.08.2009, 23:33    Titel:   Antworten mit Zitat

Also bei mir ständen an oberster Stelle die Sauberkeit und die Rücksichtnahme auch auf das Wohlergehen der rangniedrigen Pferde. (Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ein Offenstall geplant ist?) Konkret würde das für mich heißen:

1. Es sollte für den Winter eine groß genuge, wetterfeste, befestigte Fläche geben (z.B. Sandpaddock o.ä.), die leicht sauber zu halten ist (und auch sauber gehalten wird), damit die Pferde nicht in ihrem eigenen Kot und tiefem Matsch herumlaufen müssen

2. Der Stall/Unterstand sollte so groß sein und genügend Eingänge haben, dass auch die Pferde am unteren Ende der Rangordnung sich bei schlimmem Winterwetter unterstellen können

3. Es sollte pro Pferd für den Winter ein Fressplatz vorhanden sein, damit die rangniedrigen Pferde nicht auf ihr Heu warten müssen und es nicht ständig Rangeleien am Futter gibt, die den Herdenfrieden stören. Aus gleichem Grund fände ich Heu/Stroh satt zumindest im Winter wichtig, also nicht nur 2x täglich o.ä. - denn das reduziert die Fressgier.

4. Auch die Weide im Sommer sollte irgendwie abgeäppelt werden, damit die Fliegen reduziert werden und die Pferde nicht zwischen ihrem eigenen Kot fressen müssen. Nach dem Abweiden der Wiese den Kot zu verteilen finde ich auch nicht gut - denn das kommt ja wieder auf "zwischen Kot fressen müssen" raus, nur dass er dünner liegt, aber dafür dann überall. *igitt* Und selbst wenn er vergangen ist, es dauert 1-2 Jahre, bis der Boden und das Gras wieder richtig normal sind.

Daher bleibt eigentlich nur den Kot zu entfernen, entweder in Handarbeit oder mit einer entsprechenden Maschine (da gibt es nette Entwicklungen, z.B. den Grashopper, aber ich befürchte, dass sich so einen nur ein großer Pensionsbetrieb leisten kann)


Weitere Punkte:

5. Für mich als Mensch würde ich mir vor allem kurze Wege (bei trotzdem schöner und angenehmer, artgerechter Haltung fürs Pferd) wünschen. Also Putzplatz, Reitplatz (wäre gut einen zu haben, besonders wenn man noch Anfänger ist, oder halt zumindest einen Rounpen oder ein kleines Viereck) etc. sollten wenn möglich recht nahe bei den Pferden liegen. Damit man gerade als Anfänger auch mal kommen, 15 Minuten mit seinem Pferd üben und wieder gehen kann, ohne viel Zeit in Hin- und Rückweg investieren zu müssen.

6. Toilette vor Ort. Wink alt

7. Eine Sattelkammer, die so großzügig ist, dass jeder komfortabel seine Sachen unterbringen kann und man trotzdem noch durchlaufen kann.

8. Absoluter Luxus wäre natürlich ein Reiter"stübchen", so mit Holzofen für den Winter und elektrischem Licht. (Ohne beides ist es einfach nur ungemütlich und dunkel und würde ohnehin nicht genutzt, denn im Sommer bleibt man draußen!) Allerdings braucht man so einen Raum ehrlich gesagt nur, wenn die Stallgemeinschaft gut ist und sich die Leute gerne mal noch treffen und reden - oder wenn es dort Seminare und Kurse gibt. Ansonsten ist man ja doch eher direkt beim Pferd (so meine Erfahrung).

9. Von so etwas war ich jetzt noch nicht betroffen (da ich ein wild futterndes und trotzdem nicht dick werdendes Warmblut habe), aber für Besitzer von diversen Pony-Rassen wäre es sicherlich sehr wichtig, wenn es mindestens zwei Pferdegruppen gäbe. Eine die immer und überall so viel futtern darf wie sie will (auch gerade Gras im Sommer) und eine, bei der drauf geachtet wird, dass sie die mageren Wiesen etc. bekommt, damit die Hufrehe-Empfindlichen oder zu Übergewicht neigenden Pferde nicht krank werden.

(Eine Freundin von mir hat z.B. das Problem, das ihre Appaloosa-Stute mit zwei großen Warmblütern und einer Trakehner-Stute zusammen steht, die halt das Futter viel schlechter verwerten. Die Folge ist, dass ihre Stute im Sommer immer zu dick ist, da für ihre Verhältnisse einfach Gras + Stroh im Übermaß vorhanden ist.)

Das wäre jetzt so das, was mir spontan einfallen würde. Smile
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Antonia



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BeitragVerfasst am: 09.08.2009, 09:46    Titel:   Antworten mit Zitat

stimme mit Lisa voll und ganz über ein! Glücklich
- Gutes Heu satt (auch für die rangniedrigen Pferde!), denn satte Pferde ergeben eine ausgeglichene ruhige Herde. Möglicherweise mehrere Futterstellen einrichten, damit jedes Pferd die Möglichkeit hat in Ruhe sein Heu zu fressen, das minimiert die Rangeleien untereinander.
Zudem finde ich Stroh als Einstreu ganz schön, weil die Pferde auch das gerne mal knabbern und dem Darm gut tut.
- Unterstellmöglichkeiten sollten so groß und so konzipiert sein, dass jedes Pferd bei schlechtem Wetter sich unterstellen kann und nicht die Rangniedrigen draußen stehen müssen. Neutral
- Zudem würde ich auch ein bissel darauf achten, dass die Pferde irgendwie auch zusammen passen. Also Größe, Geschlecht , Rasse, Alter, Veranlagung... Denn man kann einfach Pferden, die total unterschiedlich sind wie z.b. ein leichtfuttriges Pony und ein schwerfuttriges Vollblut in einem Offenstall irgendwie schwer gleichzeitig gerecht werden. Zudem wollen junge Pferde vielleicht auch noch einen Spielkamaraden, während z.B. ältere Pferde doch öfter mal ihre Ruhe wollen usw...

Wünsche dir auf jeden Fall viel Glück bei euerem Vorhaben. Super ! In welcher Gegend wollt ihr euch denn dann niederlassen? *neugierigbin* Zwinkern

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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 09.08.2009, 14:17    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich finde die Idee einer Bedürfnisssammlung echt gut. Und Lisa hat schön die Bedürfnisse der Pferde (zuerst) und der Menschen sortiert.
Aus unserer Einstellererfahrung mit Selbstversorgung

Für dei Pferde:
Weide und Ausläufe auf denen dem unterschiedlichen Ernährungsbedürfniss der Pferde gerechtwerden kann. Also Weiden mit pferdegerechtem Gras, und dazu Ausläufe weitläufige Ausläufe ohne Bewuchs.
Unterstande, Futterplätze die immer begehbar sind.

Für die Menschen:
Ein Bad und Toiletten entsprechend der Einstellerzahl.,
Ausreichend Raum in dem die Reiter Platz für mindesten einen Schrank von ca. 1 Meter Breite haben und auch noch etwas offen stellen können.
Belüftete, trockene Sattelkammer, sicher abschließbar, Schließsystem mit Schlüsseln für die Einsteller.
Reiterstube mit ausreichend Platz um auch als Schulungsraum dienen zu können.

Für das Reiten:

Ganzjährig nutzbare Reitbahn mit ausreichender Beleuchtung
Solide Reitbahneinfassung,

Eine zweite Bahn zum Reiten und für Bodenarbeit,

Ein Round Pen 18-20 Meter Durchmesser

Und wenn es der Aussiedlerhof erlaubt, eine Naturreitbahn, die um die ganze Anlage geht aber rechts und links abgegrenzt ist.

Noch zwei Quellen mit guten Anregungen:
Ingolf Bender, Praxishandbuch Pferdehaltung und
Hit Aktivstall, hier geht es um die Pferdegerechte Anlage.

Und dann schau mal auf Dragomarrys HP. Ihr Mann vertreibt Stallzubehör, da findet man fast alles.

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EmmaShetty



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BeitragVerfasst am: 09.08.2009, 16:00    Titel:   Antworten mit Zitat

Danke für eure Anregungen Glücklich


Ich gehe da absolut mit euch konform. Hoho

Mir ging es in erster Linie darum mal zu sehen was besser ankommt, ein großer Hit-Aktiv-Stall oder lieber mehrere kleine Gruppen in denen ähnliche Pferde zusammen gehalten werden und man individueller agieren kann.
Mein Favorit ist zweiteres!

Unser Problem ist, dass dieser traumhafte Hof mehrere Kilometer vom nächsten Ort entfernt ist und versteckt in einem kleinen Tal liegt dass nur über einen betonierten Privatweg zu erreichen ist.

Da der Hof nicht gerade billig ist, müsste es sehr gut geplant sein und damit sicher gestellt sein, dass wir schnell Einsteller finden bzw. sie uns.

Zur Zeit hängt alles daran, ob die untere Naturschutzbehörde einen Reitplatz und einen Roundpen bewilligt. Dann stände (außer der Bank, die mit einem guten Konzept aber auch kein Hindernis dar stellt) niemand mehr im Weg.

Ich gebe euch mal ein paar Eckdaten:
- 15 ha Wiese direkt am Hof, Offenställe mit großen Ausläufen kein Problem,
- ca. 1000 qm Scheunen als Unterstände und überdachte Freßplätze nutzbar.
- landschaftlich traumhaft! In der Abenddämmerung laufen die Rehe am Haus vorbei. Man sieht keine Häuser, Straßen, etc. Man hört sie noch nicht mal.
Eine Reithalle dürften wir nicht bauen. Würde euch ein guter Allwetter-Reitplatz und ein Roundpen (event. überdacht) reichen?
Mir schon, aber ich will jetzt nicht von mir auf andere schließen.
Im Sommer gäbe es dann noch einen Naturreitplatz und einen Trail- und Bodenarbeits-Platz hätte ich auch noch im Auge.

Hast haltet ihr von Computer-Fütterung? Ich persönlich bin mehr ein Fan von guter alter Handarbeit, einfach weil man so, meiner Meinung nach, ein besseres Auge auf die anvertrauten Tiere hat und schneller merkt, wenn etwas nicht in Ordnung ist.

Liebe Grüße, Bianca

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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 09.08.2009, 18:49    Titel:   Antworten mit Zitat

Also ich finde die computergestützte Fütterung gut, da man in der Gruppenhaltung trotzdem sehr zielgerichtet und individuell füttern kann.
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Lisa



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BeitragVerfasst am: 09.08.2009, 21:01    Titel:   Antworten mit Zitat

Also wenn zumindest der Roundpen überdacht wäre, das fände ich als Einsteller schon super. Das ist sehr praktisch, gerade im Herbst/Winter. Smile

Aber wenn ihr so viele Scheunen habt, könnt ihr da nicht einfach eine davon zur (Mini)-Reithalle umfunktionieren? Haben Iris und Klaus vom Tulpenhof auch so gemacht.

Solange es Heu-Satt / Stroh-Satt gibt, fände ich Computerfütterung jetzt nicht verkehrt, da es ermöglicht, dass die Pferde ihr Kraftfutter in mehreren, gut verträglichen Portionen fressen können. (Und nicht 1x täglich einen riesen Eimer voll, so wie das bei Aragons Stall war.)
Aber da müsste man halt immer wieder mal ein Auge drauf haben, ob das alles noch so funktioniert, wie es soll.
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 09.08.2009, 21:06    Titel:   Antworten mit Zitat

Wenn eine Halle nicht möglich ist, dann muss der Boden immer reitbar sein. Ist auch nicht einfach.
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EmmaShetty



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BeitragVerfasst am: 10.08.2009, 07:05    Titel:   Antworten mit Zitat

Heu gibt es jetzt schon in unserem kleinen Stall 24h Lächeln in engmaschigen Heunetzen.
Und Kraftfutter 3x tägl in kleinen Mengen. Das würde ich so beibehalten wollen. Zumal in kleinen Gruppen die Fütterungscomputer einfach gerade am Anfang für uns nicht bezahlbar sind, da sind mir erstmal einen gute matschfreie Paddockbefestigung und gute Trainingsmöglichkeiten wichtiger.

Für den Reitplatzbau dachte ich an Kunststoff-Gitter und einen ganz speziellen Belag. Die Kombi hat ein Bekannter und ist super zufrieden damit. Im Sommer staubt es nicht und im Winter ist der Platz selbst nach starkem Regen und auch bei Frost bis -20 Grad bereitbar. Ich kam selbst schon in den Genuss einen solchen Platz eineinhalb Jahre zu benutzen und konnte immer und bei jedem Wetter darauf. Glücklich


Jetzt warte ich erstmal auf Rückmeldung vom Makler.

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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 10.08.2009, 12:07    Titel:   Antworten mit Zitat

Cool!!!
Ich wollte schon die ganze Zeit nachfragen ob es nun was wird mit eurem Hof, aber da wäre ich wohl eh zu früh gewesen.
Ich finde alles was bisher gesagt wurde gut! Möchte gern noch hinzufügen das es meistens eher der Boden ist, der bei schlechtem Wetter das reiten verhindert als das Wetter "von oben" (dem kann man meist ausweichen) daher kann man mit einem guten Reitplatz-Boden + guter Beleuchtung schon viel erreichen!
Und ich denke das man ja auch in den Gruppen gleich beim Stallbau darauf achten kann das die Pferde zur Bewegung angehalten werden, also Wasser, Futter, Ruheplatz auseinander liegen. LAG System soweit wie es zum eignen Stall passt halt...

Du bekommst auch noch eine PN *g*

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"Ich will alles daran setzen und mein Bestes geben, damit diese Pferde in ihrem freundlichen Wesen gut über mich urteilen und damit Harmonie walte, getragen vom Einvernehmen zwischen zwei Lebewesen."
Reitmeister Nuno Oliveira
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 10.08.2009, 19:43    Titel:   Antworten mit Zitat

Als ich vom Hit-Aktiv-Stall schrieb, ging es mir mehr um die Gestalltung und weniger um den Futterautomat. Das ganze wäre sehr kostenintensiv und rentiert sich erst bei einer größeren Anzahl von Tieren.
Das Argument von der persönlichen Nähe, dem rejmäßigen Kontakt finde ich gut. Super !

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BeitragVerfasst am: 10.08.2009, 19:48    Titel:   Antworten mit Zitat

Also:

- auf jeden Fall Offenstall mit homogener Gruppe
- ausreichende Unterstände
- überdachte Futterstellen (am besten in Netzen)
- im Sommer 24h Weide, mit immer zugang zum Stall
- im Winter stundenweise Weidegang
- Futter/Unterstände/Wasser getrennt voneinander, dass sie laufen müssen
- verschieden Untergründe
- nette kleine Stallgemeinschaft mit Stüble und Grillplatz
- Reitplatz und Roundpen
- eine Reithalle wäre das non-plus-ultra, ist aber nicht von Nöten
- Sattelkammer

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Corinna



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BeitragVerfasst am: 15.08.2009, 15:16    Titel: PFERDEHALTUNG   Antworten mit Zitat

Hallo ihr lieben,
sorry, hab mir nicht alle beiträge ganz genau durchgelesen. konnte nirgends was lesen von der LAUF UND ARBEITSGEMEINSCHAFT. vielleicht ja gar nicht bekannt hier.
hätte ich das große glück, einen eigenen stall errichten zu können, würde ich trotz meines grundwissens diesbezüglich auf jeden fall einen Inspektoren vom LAG kommen lassen. die helfen einem, artgerecht pferde zu halten und vergeben sterne ( wie hotels) für den jeweiligen stall.

im internet unter: http://www.lag-online.de/ zu finden. ( LAUF UND ARBEITSGEMEINSCHAFT)

find ich übrigens super, dass ihr euch da richtig den kopf macht Glücklich

liebe grüße
cori
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EmmaShetty



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BeitragVerfasst am: 17.08.2009, 16:22    Titel:   Antworten mit Zitat

Ja an die LAg habe ich auch schon gedacht Glücklich

Aber zur Zeit hängt unser Stall am seidenen Faden, denn in diesem wunderschönen Tal hat das Amt für Landwirtschaft ein Wörtchen mitzureden und die werfen uns gerade ziemliche Felsbrocken in den Weg. Aber wir sehen es sportlich Zwinkern Wenn es nicht klappt, dann haben wir zumindest schon mal Erfahrungen mit den zuständigen Behörden gesammelt und suchen dann halt weiter.

Aber dieser Hof und die Landschaft drumherum ist einfach nur traumhaft schön ....

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