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gesundes Pferd wird krankgepflegt   

 
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Koni
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BeitragVerfasst am: 23.04.2008, 06:25    Titel: gesundes Pferd wird krankgepflegt   Antworten mit Zitat

Liebe Raiterinner und Raiter
In unserem Stall steht ein Pferd das nach Ansicht von mehreren Leuten kerngesund und auch gut zu reiten ist.
Die Besitzerin kommt (gottseidank) nur am Wochenende und bemerkt ständig irgendwelche Beeinträchtigungen : einmal hat der Hals zu wenig Muskeln, das nächste mal lässt sich das Pferd zu wenig biegen und soll den Kopf zu wenig senken,
dann geht er nach ihrer Meinung auf einmal lahm, oder hat auf einmal Mineralstoffmangel, und so weiter . . . . . . . .
Das schlimme daran ist, dass er auf alles was die Gute feststellt dann auch behandelt werden muss.
Mehere pferdeerfahrene Leute im Stall (und auch ich) sind der Meinung dem Pferd fehlt nichts- gar nichts und haben auch schon versucht mit ihr zu reden, doch ohne Erfolg.
Sie wird noch das Pferd zu Tode pflegen/ behandeln. Nach Aussage der letzten Blutuntersuchung hat er nun schon ein Leberproblem.
Wie kommt man an so einen Menschen ran, der sein Pferd sehr liebt, nur das allerbeste
möchte und durch sein handeln das Pferd langfristig schädigt/ umbringt.

Gruß Koni

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Wiesi



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BeitragVerfasst am: 23.04.2008, 06:37    Titel:   Antworten mit Zitat

Oh je, ich hab auch so ne Geschäftskollegin. Die hat einen 13-jährigen Golden Retriever. Der hüpft und springt wie ein Junger Kichern , aber in ihren Augen ist er todkrank und sie hat Angst, dass wenn sie von der Arbeit heimkommt, er tot daliegt oder vor Angst bei einem Gewitter eine Herzattacke bekommt. Dabei wäre ich froh wenn Boomer nur viertels so fit wäre wie Denny Alles wird gut! ...

Ich glaub solche Leute brauchen das. Wahrscheinlich ist die Pferdebesitzerin bei sich selbst auch so ein Hypochonder, oder Grübeln ? Meine Geschäftskollegin hat auch alles was alle anderen aussenrum haben.

Schade, manchmal wäre alles so einfach, aber denen ist es nie schwer genug Zwinkern

Du wirst sie leider davon nicht abbringen können, da müsste wahrscheinlich ein guter Psychologe ran - mit Vernunft kommst Du da nicht weiter!

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Antonia



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BeitragVerfasst am: 23.04.2008, 09:12    Titel:   Antworten mit Zitat

oh man, das ist ja echt nervig Abgedreht- armes Pferdchen.
Aber Wiesi hat wahrscheinl. Recht, solche Leute kann man davon nicht so leicht abbringen. Man kann vielleicht höchstens nochmal den Tierarzt bitten mal auf die gute Frau einzureden und ihr erklären, dass sie ihrem Pferd wirkl. mehr schadet als hilft... Neutral

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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 23.04.2008, 09:44    Titel:   Antworten mit Zitat

Jo Psychologe (aber wie soll man Sie dahin bringen?) oder ein TA dem Sie vertraut und der viel Feingefühl hat müsste mit Ihr reden... Aber meiner Erfahrung nach suchen sich solche Leute dann einen andern Arzt der entweder tut was Sie wollen weil er Geldverdienen will oder wieder gewechselt wird. Ist leider ein Teufelskreislauf! Und aus dem kommt man nur mit der Einsicht das bei einem etwas nicht stimmt und dann mit nem guten Psychologen! Zumindest wenns so schlimm ist das Einsicht das man selbst/das Pferd gesund ist nichts mehr bringt! Aber ob Ihr da helfen könnt? Das ist echt fraglich!
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IsiLife
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BeitragVerfasst am: 03.10.2010, 15:52    Titel:   Antworten mit Zitat

Für viele ist ein Tier ein auch nur Ersatz für Kinder um die sie sich kümmern können.
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Koni
Rai-Reitlehrer


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BeitragVerfasst am: 04.10.2010, 06:59    Titel:   Antworten mit Zitat

Tja, heute Morgen erreich mich eine Benachrichtigung aus dem Forum, die mich daran erinnert hat, dass ich da mal was geschrieben habe.
Na wie ging denn das weiter mit dem Hotti?
In den letzten zwei Jahren wurde Dun It, so den Name des QH (9 Jahre alt) wegen allem möglichen behandelt und trotzdem weiter und das manchmal auf eine harte Weise Western geritten.
Das stetzte dem armen Kerl natürlich schon ganz nett zu.
Nachdem wir aber vor über einem Jahr auf unseren eigenen Hof umgezogen sind habe ich Ihn eine ganze Zeit nicht gesehen. Aber schon hie und da mitbekommen wie es ihm so ergeht. Die Besitzerin hat sich dann so im Frühjahr entschlossen ein anderes (noch gesundes) Pferd zu kaufen und weil sie sonst niemand so richtig vertraut wollte sie Dun It nicht an jemand anderen verkaufen sondern einschläfern lassen.
Als ich das gehört habe ging mir doch der Deckel hoch und ich habe mit Ihr gesprochen und
Ihr angedroht, dass wenn sie das tut werde ich mit Ihr niemals mehr ein Wort mit ihr reden.
Ich habe ihr angeboten Ihn zu mir zu nehmen. Das mit meiner Androhung hat sie sich überlegt. Da sie weis dass unsere Pferde hier im Paradies auf Erden leben, hat si sich gegen den Himmel entschieden.
Vor fünf wochen hat sie Dun It dann zu uns gebracht. Er sah echt nicht gut aus, wie ausgemergelt, er hat angefangen Muskeln abzubauen und schien etwas apatisch.
Nach zwei Wochen bei uns öffnete er sich und in der Folgewoche habe ich bemerkt wie er wieder anfängt Muskeln aufzubauen. Die Rückenmuskulatur ist nun weider voll da und die Muskeln der Hinterhand werden sichbar besser, die Gruppe wird wieder runder. Das ist fast ein kleines Wunder. Auf der Vorderhand und im Brustbereich kann ich momentan noch keinen sichtbaren Vortschritt sehen, aber ich bin mir sicher dass das auch noch wird.
Unsere abwechlungesreiches Gelände und das Training, ich stelle ihn gerade aufs rai-reiten um, fördern den Prozess und er freut sich sichtbar seines Lebens.
Manchmal haben Leidenswege und böse Geschichten auch ein gutes Ende.

Liebe Grüße Euer Koni

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Lisa



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BeitragVerfasst am: 04.10.2010, 09:25    Titel:   Antworten mit Zitat

Das freut mich, dass es für Dun It noch gut ausgegangen ist! Smile Smile
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Elfe



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BeitragVerfasst am: 04.10.2010, 10:18    Titel:   Antworten mit Zitat

Wenn man das liest, dann ist es irgendwie sehr grausam (jetzt muss ja ein neues Pferd diesen Leidensweg gehen) und doch freut es ein dass das QH Pferd ein neues schönes Heim gefunden hat, wo es einfach Pferd sein darf und nach deinem beschreiben auch anfäng sich wieder zu öffnen und Spaß an der Arbeit zu haben.


So Menschen bräuchten unbedingt Psychologische betreuung. So ein Verhalten ist Krank und kann verschiedene auslöser - meist in der Kindheit - haben und sitz deswegen auch so tief. Da könnte man sich den Mund wund reden und es würde nichts bringen weil der jenige ein einfach nicht verstehen würde, die leben in ihrer eigenen klein kaputten Welt und sehn die Dinge aus einener ganz anderen sicht. Grauenvoll. Alles wird gut!

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"...und ein Wiederspruch an sich ist der oft gehörte Satz: Besonders heikle, scharfe Werkzeuge gehören nur in Hände eines könners - der Könner sollte doch mit viel weniger viel mehr Wirkung erzielen, oder?!"

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RayMay
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BeitragVerfasst am: 16.10.2010, 20:07    Titel:   Antworten mit Zitat

Geschockt wow ich finde es interessant und teilweise erschreckend wie schnell hier ferndiagnosen gestellt werden..
aber sein wir doch mal ehrlich die meisten pferde werden von uns kaputt geritten-obwohl wir es doch so gut meinen-aber wer hat schon wirklich ahnung über anatomie ,psychologie etc
mit anderen worten wir alle meinen es nur gut-aber sehen den balken im auge des anderen?
meine freudin ist osteopatin und physiotherapeutin und manchmal draf ich sie begleiten daher darf /muß ich einiges sehen und weder tunierreiter noch freizeitreiter wissen wirklich was über ihren liebling! sorry aber meist nur halbwissen-wenn auch gut gemeint!
viele meinen es wirklich nur gut aber wissen???
is mir nur gerade mal so spontan eigefallen als ich die beiträge gelesen habe Grübeln

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Pferde sind die besten Therapeuten
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Elfe



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BeitragVerfasst am: 18.10.2010, 17:20    Titel:   Antworten mit Zitat

Diagnosen? Ich seh es eher als Diskussion und die frage "wie kann mit so Menschen umgehen"...weil ist schon extrem bei der hier genannten Dame.

@RayMay, ich habe mir auch schon oft die Frage gestellt die du schreibst.
Wie viel kennen sich die andren oder auch ich über das Thema "anatomie, psychologie des Pferdes" aus?! Grübeln Wie viel sollte man wissen und woher bekommt man das Wissen?

Ist bei mir ein sehr großes Thema und bschäftigt mich stark...unter anderem weil ich nur das besste für mein Tier möchte und finde wenn man darüber Wissen hat dann kann man auch früher und besser manch problemchen sehen, wenn welche vorhanden sind Wink2 .
Ich find das Thema sehr kompliziert und besonders erst die Frage "Woher das Wissen bekommen?".

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A. und M. Eschbach
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