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Charissima
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BeitragVerfasst am: 13.06.2008, 20:20    Titel:   Antworten mit Zitat

Kannst du das Rezept mal einstellen? So viel Arbeit habe ich mir noch nie gemacht, da muss ich dich bewundern. Vielleicht weiß Criniera ja Rat, die kennt sich mit dem Kochen sehr gut aus.
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Wer die Menschen kennt, lernt die Pferde lieben.
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Criniera




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BeitragVerfasst am: 13.06.2008, 23:52    Titel:   Antworten mit Zitat

Damit kenne ich mich auch nicht aus. Das fällt von der Qualität her unter Präparate und ich würde es auch nicht essen, wenn es gelungen ist. Man kann doch so viel aus verschiedenen Getreidesorten machen! Der Geschmack kommt ja auch beim Fleisch nur von den Zutaten und Gewürzen.

Liebe Grüße
Susanne
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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 14.06.2008, 15:25    Titel:   Antworten mit Zitat

Wer auf Fleisch verzichten möchte, findet in Gluten einen geschmacklich hervorragenden Ersatz. Gluten, ein Weizenmehlprotein, sind schon deshalb eine sehr gute Alternative, weil ihr Verzehr niemanden verletzt und tötet - keine Kreatur dieser Erde. Richtig gewürzt und angerichtet, ist es geschmacklich und von der Konsistenz her von Fleisch kaum zu unterscheiden. Eiweiß-Proteine vom Weizenmehl werden schon seit vielen Tausend Jahren in China benützt, sind aber den meisten westlichen Menschen unbekannt.
Die Chinesen nennen die Weizen-Gluten „Mee Kng“.
Gluten werden aus Weizenmehl hergestellt, das so lange ausgewaschen wird, bis es sich in eine weiche, flexible bräunliche Masse verwandelt mit einem milden, tofuähnlichen Aroma.
Der Glutenmasse kann man verschiedene Formen geben, so dass sie einem Schnitzel, einer Hühnerkeule, einer Wurst oder Fleischkäse etc. ähnlich sieht. Wir haben den Test gemacht und nach einem chinesischen Kochbuch einen Glutenteig erstellt. Das Resultat sehen Sie auf diesen Seiten. Wir waren überrascht, wie einfach die Zubereitung ist und wie köstlich das Resultat - fein und würzig angerichtet - schmeckt.

Zutaten für den 1. Teig (ergibt ca. 1 kg Glutenteig)
• 2 kg Mehl
• 1,2 Liter Wasser
• 1 Tasse Sonnenblumenöl
• 1 TL Salz

Zutaten für den Glutenteig
• 3 TL Streuwürze (GUT ZUM LEBEN)
• 1/2 TL Muskatnuss
• 1 Messerspitze Pfeffer
• 2 TL Paprika süß (nach Belieben auch Paprika scharf)
• 1 TL Salbei
• Messerspitze Ingwer (Alle Gewürze können nach Belieben ergänzt oder verändert werden - experimentieren Sie)

Zubereitung

1. Mischen Sie das Mehl und das Wasser am besten mit einem Mixer (mit Knetaufsatz). Natürlich geht es auch von Hand.
2. Geben Sie das Öl und das Salz hinzu und kneten Sie den Teig, bis er nicht mehr klebt und eine feste Form bekommt.

3. Decken Sie den Teig mit einem feuchten Tuch zu und lassen sie ihn ca. 30 Minuten ruhen.

4. Kneten Sie nun den Teig in einer Schüssel unter fließendem Wasser so lange durch, bis das abfließende Wasser keine weiße Farbe mehr besitzt, sondern sich klärt. Die Masse, die übrigbleibt, hat eine weiche, gummiartige Konsistenz.

5. Kneten Sie nun diese Glutenmasse wiederum am besten mit dem Mixer und fügen Sie nach Belieben Gewürze hinzu. Von Hand ist es schwierig, die Gewürze einzukneten, da der Teig sehr elastisch und in sich geschlossen ist.

6. Nun den Teig in die gewünschte Form bringen, z.B. Schnitzel, Hühnerschenkel etc. Dies ist nicht einfach, da die Masse eine eigendynamische Konsistenz hat, wie Sie schnell sehen werden. Die Chinesen wickeln z.B. lange, dünne Glutenstränge um den Stiel einer Holzkelle und ziehen dann die Kelle zurück. Was bleibt, sind hohle Würste. Es macht aber nichts, wenn die Stücke unförmig aussehen, denn um z.B. „Geschnetzeltes“ herzustellen, kann man später jede Form zerschneiden.

7. Die geformten Stücke in Salzwasser ca. 30 Minuten kochen. Je größer die Stücke, desto länger müssen sie gekocht werden. Die Glutenstücke schwimmen nach gewisser Zeit auf dem Wasser und gehen auf.

8. Die gekochten Stücke abkühlen lassen und nach Belieben verwenden. Flache Stücke z.B. panieren und als Schnitzel braten. Größere Stücke können auch wie Hühnchenteile gebraten werden. Unförmige Stücke kann man gut zerschneiden und würfeln, als „Geschnetzeltes“ anbraten und in einer dunklen Soße servieren. Wenn der Glutenteig gut gewürzt wurde, ist der Geschmack dem von Fleisch sehr ähnlich. Jedenfalls eine sehr bekömmliche Abwechslung und ein guter Einstieg für Fleischesser in die vegetarische Küche. Übriggebliebene Stücke können im Kühlschrank aufbewahrt werden

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"Ich will alles daran setzen und mein Bestes geben, damit diese Pferde in ihrem freundlichen Wesen gut über mich urteilen und damit Harmonie walte, getragen vom Einvernehmen zwischen zwei Lebewesen."
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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 14.06.2008, 15:26    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich wollts ja KAUFEN aber nein, das ist meinem Mann ja zu teuer...
Boah das war echt Arbeit! Mit den Augen rollen

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Criniera




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BeitragVerfasst am: 16.06.2008, 10:00    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo WhiteCat!

Das kann ich so gar nicht nachvollziehen, wieso du sowas unbedingt essen willst? Ist die Konsistenz von Fleisch so ein eizigartiges Esserlebnis (von Geschmack kann ohnehin keine Rede sein), dass man das auf Teufel komm raus nachmachen muss? Gut würzen und formen kann man alle möglichen Getreidesorten. Das schmeckt herrlich.

Dieses Rezept ist unter hohem Energieaufwand zu Tode gekochte Mehlpampe aus ohnehin schon totem Auszugsmehl - genau wie auch die entsprecheden Fertigprodukte, die es in der Richtung gibt. Da muss ich deinem Mann unbedingt Recht geben - keinen Cent für solches Zeug.

Warum bleibst du nicht beim Fleisch, wenn es unbedingt genauso sein muss?

Liebe Grüße
Susanne
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BeitragVerfasst am: 16.06.2008, 10:13    Titel:   Antworten mit Zitat

Weil Fleisch Tier ist?
Es mir hierbei erstmal nicht so sehr um gesunde Ernährung geht sondern darum das ich für mich nicht so sehr das Gefühl hab auf etwas zu verzichten, bis ich mich an "ohne Fleisch" gewöhnt hab...
Übrigens gehts meinem Mann ganz sicher NICHT um die Inhaltstoffe! Der kauft immer nur das billigste, da würde grade Dir eh schlecht werden wenn du Ihn essen sehn würdest! Das ganze Übergewicht was er hat muss ja auch irgendwoher kommen...

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BeitragVerfasst am: 16.06.2008, 16:03    Titel:   Antworten mit Zitat

Wenn schon ungesund, dann aber wenigstens nicht für viel Geld.

Aber im Ernst. Wenn es um die Tiere geht, müsstest du vegan leben. Das hieße, auch keinen Kuchen (Eier) und keine Milchprodukte. Denn dafür sterben auch Tiere.
Dann gönn doch lieber einem Bio-Tier ein schönes Leben. Wenn du dafür halb so viel Fleisch isst, ist das sicher nicht teurer und es schmeckt euch doch.

Susanne
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BeitragVerfasst am: 16.06.2008, 19:56    Titel:   Antworten mit Zitat

Tja das mit dem halb soviel und bio will mein mann auch nicht...
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BeitragVerfasst am: 17.06.2008, 01:04    Titel:   Antworten mit Zitat

Und was willst du? Du bist seine Frau, nicht seine Sklavin.

Wenn das Essen meinem Mann oder den Kindern nicht passt, dann müssen sie selber kochen. Das machen aber nur die Kinder!
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BeitragVerfasst am: 18.06.2008, 10:56    Titel:   Antworten mit Zitat

Und der Geldbeutel? Der ist nun mal uns beiden! Und wenn nicht wärs sein Geld, da er ja verdient... Was natürlich quatsch ist! Aber dennoch entscheiden wir gemeinsamm, sonst hätte ich ja auch einfach ein Pferd kaufen können... Sowas geht halt nicht wenn man verheiratet ist!
Er is der Rechner und Vergleicher beim einkauf und kauft nur das billigste Mit den Augen rollen ich müsste das schon alles haarklein ausrechnen das bio und weniger wirklich nicht teurer wird. Und davon bin ich selbst nicht überzeugt, weil WENN würde ich alles bio kaufen und da macht dann das bisschen Fleisch weniger auch den Preisunterschied nicht weg!

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BeitragVerfasst am: 18.06.2008, 20:50    Titel:   Antworten mit Zitat

Bisher ging es ja nur ums Fleisch. Und nachdem Biofleisch nicht doppelt so teuer ist, wie konventionelles, geht die Rechnung auf.
Wenn man alles in Bioqualität haben will, müsste man genau überlegen, was und auch wo gekauft wird. Schließlich kannst du schlecht nur die halbe Menge insgesamt essen.

Es gibt Leute, die es mit dem allerniedrigsten Einkommen auch bio schaffen. Die haben aber in der Regel einen Garten mit eigenem Gemüse und essen wirklich wenig Fleisch. Auch durch Einkauf ab Hof wird es billiger. Rohes Gemüse als Salat spart Geld, weil beim Kochen die Menge viel weniger wird.

Außerdem kommt es drauf an, wieviel selbst gemacht wird. Bionudeln sind sicher teurer, aber sie bestehen nur aus Getreide und Wasser, was wieder billig ist. Bei Brot und Gebäck wäre mir schon das normale zu teuer.
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WhiteCat



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BeitragVerfasst am: 20.06.2008, 09:11    Titel:   Antworten mit Zitat

Also alles müsste auch nicht Bio sein, aber eben alles vom Tier so das die zumindest Auslauf haben...
Allerdings fängt da ja schon bei den Eiern der streit an: Ich möchte bio kaufen, er Legebatterie jetzt kaufen wir Bodenhaltung... Und so geht das eigentlich mit allem.

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BeitragVerfasst am: 26.03.2009, 01:54    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich habe mir schon oft überlegt ob ich auch ohne Fleisch leben kann, der Tiere wegen.

Nur wenn man krankheitsbedingt alle gluten-, laktose-, Raffinerie Zuckerhaltigen-, Ei-, Soja und Kokosnusshaltigen Lebensmittel IMMER meiden muss, dann würde ich ohne Fleisch (ohnehin nur Huhn und Rind) noch weniger Abwechslung im Speiseplan haben. Es gäbe dann ja nur noch Gemüse, Fisch, Reis, Salat und Obst Kopfschüttel . Zugegebenermaßen habe ich dennoch ein schlechtes Gewissen wenn es kein Bio ist und man halt mal eben bei xx das Fleisch gekauft hat.

Aber weniger Fleisch zu essen und eben auf artgerechte Tierhaltung zu achten könnte schon etwas an deh katastrophalen Zuständen der Maßentierhaltung ändern. Billigwurst im Supermarkt geht immer auf Kosten der Tiere, das sollte man sich bewusst werden.

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Liebe Grüße
sunshine-yf &

LEBE DEINEN TRAUM!!!
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Charissima
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BeitragVerfasst am: 26.03.2009, 15:39    Titel:   Antworten mit Zitat

Wenn man krankheitsbedingt eingeschränkt ist, so ist das für mich in Ordnung Fleisch zu essen. Mein Mann kann außer Fleisch und manchen Gemüsesorten auch nicht viel essen, seitdem hat er immer eine ordentliche Portion Fleisch auf dem Teller. Allerdings fällt es mir manchmal schwer, das zuzubereiten, vor allem bin ich den Geruch nicht mehr gewohnt, denn ich koche ja nur am Wochenende für ihn und auch das nicht immer.

Gestern war ein Artikel in unserer Landeszeitung, der auch für Fleischesser interessant ist. Selbst wenn es einem nicht in erster Linie um die Tiere geht, so ist doch die eigene Gesundheit und der Umweltschutz für jeden wichtig.

Viel Fleisch kann tödlich sein
Das Ergebnis einer breit angelegten Studie in den USA warnt vor dem regelmäßigen Konsum von Rind- und Schweinefleisch. Das Sterblichkeitsrisiko steigt um rund ein Drittel.
Rockville/Maryland

– Mehr als 500 000 Menschen im Alter zwischen 50 und 71 Jahren beteiligten sich an der in Umfang und Tiefe einmaligen Untersuchung des „National Cancer Instituts“ (NCI) in Rockville. Über zehn Jahre hinweg verfolgten die Forscher des führenden Krebsforschungs-Zentrums der USA die Essgewohnheiten der Teilnehmer. Die Erkenntnisse lassen nach Ansicht der Experten wenig Raum für Zweifel. „Wenn die Leute länger und gesünder leben wollen, sollten sie weniger rotes und weiterverarbeitetes Fleisch essen“, fasst der Ernährungswissenschaftler Barry M. Popkin die Befunde zusammen.

Demnach reicht schon der tägliche Konsum eines kleinen Hamburgers (160 Gramm) aus, das Sterblichkeitsrisiko in den zehn Folgejahren deutlich zu erhöhen. Die Forscher fanden ein um 31 Prozent höheres Risiko bei Männern und einen Anstieg um 36 Prozent bei Frauen heraus. Damit einher geht eine Zunahme an Herz- und Krebserkrankungen. Bei Frauen stieg das Risiko, einen Herztod zu sterben, um 50 Prozent.

Dagegen erweist sich der Genuss von weißem Fleisch als förderlich für die Gesundheit. Personen, die regelmäßig Fisch oder Huhn auf dem Speiseplan stehen haben, verringerten ihr Sterblichkeitsrisiko um acht Prozent. „Sie können also auch als Nicht-Vegetarier sehr gesund leben, solange der Konsum an rotem Fleisch zurück geschraubt wird“, interpretiert Walter Willett von der Harvard School of Public Health die Ergebnisse.

Schuld am riskanten Fleischkonsum sollen laut NCI unter anderem die gesättigten Fette im roten Fleisch sein, die in der Vergangenheit mit Brust- und Darmkrebs in Verbindung gebracht wurden.

Ganz auf Fleisch verzichten müsse man laut Popkin aber nicht. Ein gelegentliches Stück Fleisch gehöre zur ausgewogenen Ernährung, meint er. Bedenklich für die Gesundheit sei der regelmäßige Konsum. Ein paar Gramm weniger Rind- und Schweinefleisch verringerten zudem ganz nebenbei die Folgen der Massentierhaltung für die Umwelt. Sein Fazit: „Es gibt eine klare Notwendigkeit, den Fleischkonsum deutlich zu reduzieren.“
Thomas J. Spang

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Wer die Menschen kennt, lernt die Pferde lieben.
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Wiesi



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BeitragVerfasst am: 26.03.2009, 19:37    Titel:   Antworten mit Zitat

Was versteht man unter "gelegentlich"? Grübeln 1x pro Woche? 1x pro Monat? 1x pro Jahr?


Was meint ihr???

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