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Pferdehaltung im Winter und Eindecken   
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Charissima
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BeitragVerfasst am: 24.11.2008, 09:16    Titel:   Antworten mit Zitat

Mit dem Eindecken habe ich angefangen, als es kälter wurde und tagelang geregnet hat. Da habe ich gemerkt, dass er berührungsempfindlich am Rücken wird. Damals hatten unsere Pferde noch keinen Unterstand. Dafür habe ich zwei ungefütterte Decken gekauft, die am Hals hoch geschnitten sind, das finde ich besser als die normalen. Jetzt, wo es kälter wird, habe ich eine leicht gefütterte Decke (100g) und noch eine mit 200g in Reserve. Von meinem alten Pferd habe ich noch eine ganz dicke, aber die brauche ich hoffentlich nicht. Wenn es tagsüber trocken und freundlich ist, nimmt unsere SB die Decke ab, damit auch mal wieder Luft dran kommt. Ich habe den Eindruck, das tut ihm gut. Bei der Vorbesitzerin stand er mit Decke fast nur in der Box, da muss sich der Körper erstmal umstellen und es dauert einige Jahre, bis sich das Winterfell so richtig bildet, aber da wollen wir noch hin.
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Nightshade




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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 10:36    Titel:   Antworten mit Zitat

@Charissima: Ein kleiner Tipp, ich würde die 100 g Decke möglichst nur bei extremer Kälte verwenden, dann hat Amigo es leichter mit der Umstellung. Die einfachen Regendecken genügen zu 99 % auch bei Minusgraden, ich habe ja auch so ein empfindliches Pferd und meine Regendecken haben nur ein einfaches, leicht seidiges, glattes Nylonfutter (kein Fleece) und selbst bei Minusgraden war er nicht kalt darunter. Regendecken liegen ja nur leicht auf und drücken das Fell nicht so arg platt, so bleibt die normale Thermoregulation erhalten und dein Amigo kann sich besser (und schneller) umstellen. Die 100 g Decke würde ich allerhöchstens bei extremen Minusgraden und Eisregen auflegen und auch dann nur, wenn du merkst, es ist dem Pferd unangenehm. Zwinkern

100 g Decken sind (sofern atmungsaktiv) auch ganz praktisch, wenn es sehr kalt ist und das Pferd noch ein bißchen feucht ist - darunter trocknen sie prima ab (wg. der Wattierung, die nimmt die Feuchtigkeit ganz gut auf und leitet sie nach draußen. Man kann dem Pferd nach der Arbeit diese Decke auflegen, stellt es auf die Weide, erledigt seine Stallarbeit, dann ist das Pferd meist trocken und man kann wieder die einfache Regendecke auflegen.

200 g Decken sind für (gesunde) ungeschorene Pferde in unseren Breitengraden meist schon zu warm.

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Charissima
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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 12:10    Titel:   Antworten mit Zitat

Danke für den Tipp! Die 100g-Decke nehme ich nur, wenn es wirklich deutlich unter 0 Grad geht, was ja bis jetzt selten der Fall war. Meine Regendecken sind so wie du geschrieben hast mit Nylon gefüttert, wobei andere da wieder sagen, Fleece ist besser. Bisher kommen wir prima zurecht. Amigo sucht sowieso bei nassem Wetter ganz schnell seinen schönen Offenstall auf, selbst wenn er dann alleine darin ist. Bei trockenem Frost steht er dafür lieber draußen. Echt schön, wenn das Pferd so viel Entscheidungsfreiheit hat.
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Nightshade




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BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 15:54    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich persönlich finde Nylon besser, da es sich auf dem Pferd nicht festziehen kann und schön rutscht. Der Tragekomfort für das Pferd ist einfach höher. Fleece hat zwar bessere Abschwitzeigenschaften, "bremst" aber ganz schön auf dem Fell und die Decke kann so nach hinten rutschen, sich dort regelrecht festklemmen und würgt dann vorne.

Ich bin übrigens auch froh, daß meine einen Unterstand haben, wenn es regnet, stehen sie auch fast immer drin, genau wie dein Amigo.

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Igel





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BeitragVerfasst am: 02.12.2008, 09:35    Titel:   Antworten mit Zitat

Die armen Tütenpferde Neutral Netterweise hab ich Outdoorponys mit Offenstall, die sind Deckenresistent und gehn einfach rein, wenns zu ungemütlich wird. Unser Nachbar hat eine Warmblüterin, die rennt seit Oktober mit ner Winterdecke (200g würde ich schätzen) herum (es ist immer dieselbe dicke Watte Decke).

Gestern war es sonnig und da die Stute versucht, sich auszuziehen, weil es ihr eindeutig viel zu warm war. Sie hat sich gesuhlt wie blöd, mit den Zähnen an der Decke rumgezogen und so wie ein Aal verwucht, sich am Boden liegend, aus dem Teil sich rauszu-winden. Hat aber leider nicht geklappt und irgendwann hat sie entnervt aufgegeben. Es sind in Deutschland schon so viele Pferde erstunken, erfroren nur ganz wenige, die letzten wohl im 2. Weltkrieg. Zwinkern

- -
Ich muss ja mal gestehen, das ich ein ziemlicher November Fan bin. Nebel, Nieselregen und Gummistiefelmief-Ahoi. Glücklich Leider sind die Seitenstreifen an den Straßenrändern ziemlich aufgeweicht und das ausreiten entwickelt sich schnell zum surfen. So kutschiere ich im Moment ziemlich viel.
Eine Stunde - dann wird zu kalt auf m Bock und es macht einen heidenspaß: Taschentuch nicht vergessen, oder Schwimmbrille - wegen der tränenden Augen und laufende Nase. Super !

Vg Winken

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Guten Ritt & gute Fahrt wünsche ich! PferdNacht Ponys sind keine Höhlenbewohner.
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Antonia



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BeitragVerfasst am: 02.12.2008, 14:40    Titel:   Antworten mit Zitat

unsere Hottis vertragen Gott seid dank die Kälte auch sehr gut und sind schon seit jahren uneingedeckt Tag und Nacht draußen. Sie haben zu solchen Zeiten aber auch richtig dickes Teddy-Fell und immer die Möglichkeit sich unterzustellen. Super !
Von mir aus könnte das Wetter bei uns aber ruhig wieder so kalt sein, dass der Boden hart gefroren ist. Der (Schnee)Matsch überall (an Pferden, Hunden und an einem selbst Zwinkern) nervt langsam. Mit den Augen rollen

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Nightshade




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BeitragVerfasst am: 03.12.2008, 09:08    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich finde dieses graue Nieselwetter total deprimierend, trockener Frost ist mir da lieber.

@antonia: Klingt toll, wie eure Pferde gehalten werden ! Super !

@Igel: Ja, leider gehen die meisten Menschen wohl von ihrem Temperaturempfinden aus. Ich stelle mir das unangenehm vor, wenn die Pferde zu warm "eingetütet" sind, bei uns im Stall hatten auch schon einige das Problem, daß die Pferde unter ihren dicken Decken naßgeschwitzt waren.

Man kann froh sein, wenn man Outdoorpferde hat, sind die meisten ja auch, bei denen, die es nicht sind, ist das Problem ja meist menschengemacht, wie z.B. bei Charissimas Amigo, er hat die Empfindichkeit entwickelt, weil er bei der Vorbesitzerin nur eingepackt in der Box gestanden hat und ich finde es gut, daß Charissima sich einen langen Zeitraum vorgenommen hat, um ihn von "weniger Decke" auf gar keine Decke umzustellen.

Mein Dicker lief bis 2006 auch immer ohne Decke, daß er jetzt eine Regendecke tragen muß, haben mehrere Leute verschuldet.
Einmal meine ehemalige SB, die zum einen ihre Pferde nur minimalistisch eingestreut hat, so daß die immer in einer ekligen Suppe standen Sehr traurig (waren 4 von 8 Boxen) und der Stall zum Ammoniakbunker wurde und zum anderen auch immer sämtliche Türen und Fenster verrammelt hat - angeblich wg. Einbrechern. Im Sommer stand der Dicke dann klatschnass im Stall, weil es viel zu warm war und kam dann so in der Frühe auf die Weide. Mein Vater hat sogar eine Gittertür gebaut, damit zwar Luft in den Stall kann, aber der Einbrecherschutz gegeben war, diese hat sie aber schnell wieder rausgenommen, weil es ja angeblich sooo gezogen hat. KopfMauer
Naja, das Ende vom Lied war, mein Pferd wurde ruckzuck zur Hustinette. Der Husten kam immer häufiger, selbst nach Stallwechsel in einen Stall mit guter Luft. Jedesmal, wenn das Wetter kälter und nasser wurde, kam ein neuer Schub. Ich habe ihn bronchoskopieren lassen, die behandelnde Tierärztin war selber total erkältet und hat mit ihren "Bazillenfingern" am Bronchoskop rumgegrabbelt, auf unseren Hinweis auf Neudesinfektion wurde nicht reagiert. 2 Tage nach der Bronchoskopie war der Dicke dann richtig krank, total verschleimte Lunge, 40°C Fieber und er ist gerade noch davongekommen.
Die TÄ (diesmal aber eine andere) riet, ihn bei schlechtem Wetter mit Regendecke rauszustellen. Die ungünstige Stallhaltung vorher hatte ihn empfindlich gemacht, und wir stehen im z.Zt. in der windigsten Ecke von Schleswig-Holstein und auf den Weiden gibt es keinen Unterstände oder anderen Wetterschutz.

Als zweites Problem kam dazu, daß er während einer Stehpause wg. Einschuß 3 Wochen lang rund um die Uhr auf der Koppel stand und sich total fett gefressen hat. Das gab dann den Stoffwechsel-Supergau. Traurig (Die Stehpause hätte gar nicht so lange nötig getan, aber die TÄ (Nr. 3) hat zu früh eine Beugeprobe gemacht, so daß die Wunde (direkt auf dem Sprunggelenk) wieder aufgerissen ist und es länger gedauert hat. KopfMauer )

Seine Muskel- und Leberwerte wurden grottenschlecht und damit begann es, daß er auf einen kalten nassen Rücken mit verschlagähnlichen Symptomen, dunklem Urin und Steifheit reagierte. es hat 2 Jahre gedauert, bis seine Figur wieder ansatzweise normal waren und die Leberwerte auch. Die Muskelwerte sind immer noch nicht in Ordnung, (hoher Muskeltonus) aber wir arbeiten daran.

Er hat nun halt tagsüber die Regendecke drauf (nachts im Stall steht er ohne) und bekommt auf ihn abgestimte Schüssler Salze und unser Ziel ist es, ohne Salze und ohne Decke auszukommen.

Und ich habe inzwischen einen anderen TA.

Ich habe, weil er Decken eigentlich haßt, ein irisches Modell gewählt, das leicht, atmungsaktiv und vom Schnitt her große Bewegungsfreiheit bietet, damit das arme Pony nicht so genervt wird.



Hmm, mein Text hat ja nun nicht wirklich viel mit dem Wetter zu tun...... Cool

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Antonia



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BeitragVerfasst am: 06.12.2008, 10:59    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
bei uns im Stall hatten auch schon einige das Problem, daß die Pferde unter ihren dicken Decken naßgeschwitzt waren.

Geschockt das ist ja wirklich nicht Sinn der Sache und macht die Pferdchen ja erst recht krank! Kopfschüttel
Jetzt mal abgesehen von schlechter Haltung, kann man eigentlich sagen, dass es auch ein bissel Rassebedingt ist welche Pferde von Haus aus gut mit Kälte klarkommen und welche nicht? Bei uns am Stall finde ich nämlich dass manche Pferde eine ganz andere Fellstruktur haben, viel dünner und glatter irgendwie (obwohl sie auch schon immer draußen sind). Wenn man zudem sich Rassen wie Isländer, Hafis usw. ansieht mit ihrem dicken Winterfell...

@Nightshade: man, da hattet ihr ja nicht viel Glück in den letzten Jahren. Alles wird gut! Meinst du du bekomsmt dein Pferd wieder so robust hin wie es mal war?

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Charissima
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BeitragVerfasst am: 06.12.2008, 12:07    Titel:   Antworten mit Zitat

Unsere SB nimmt Amigo die Decke ab, falls es mal zwischendurch warm wird. Sie ist wirklich sehr aufmerksam.

Amigo weiß seinen neuen Offenstall wirklich sehr zu schätzen. Dieses Jahr habe ich ja mit dem Eindecken angefangen, weil er nach viel Regen so empflindlich am Rücken war. Nach dem Stallumzug rennt er gleich in den Stall, wenn es draußen ungemütlich wird. Somit denke ich, ich kann mir nächstes Jahr das Eindecken hoffentlich sparen. Aber diese Saison, wo ich schon damit angefangen habe, muss es dabei bleiben.

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BeitragVerfasst am: 15.12.2008, 15:04    Titel:   Antworten mit Zitat

Antonia hat Folgendes geschrieben:
@Nightshade: man, da hattet ihr ja nicht viel Glück in den letzten Jahren. Alles wird gut! Meinst du du bekomsmt dein Pferd wieder so robust hin wie es mal war?


Ich arbeite auf jeden Fall daran. Ein erster Schritt in die Richtung war, daß wir uns inzwischen für den Sommer den Sandpaddock mit Unterstand "erkämpft" haben. So haben die Pferde zumindest während der Paddockzeit Schutz. Sie sind nur für 2 - 4 Stunden im Gras, das sind sie dann ungeschützt der Witterung ausgesetzt - im Sommer geht das, aber im Winter bei nasskaltem Wetter kann das schon problematisch werden.

Für den Winter ist der Unterstand leider nicht so geeignet, zumindest nicht zum übernachten, dazu ist er einfach zu klein. Da bräuchten wir schon einen richtigen Offenstall.

Aber dank der 24 Std. Frischluft im Sommer hat sich das Hustenproblem schon etwas verringert.

Ich plane auf jeden Fall, die Pferde im nächsten Frühjahr so früh wie möglich komplett nach draußen zu verfrachten und die Decken wegzulassen. Und im nächsten Herbst wird so spät wie möglich aufgestallt und eingedeckt, ich muß halt seinen Gesundheitszustand sehr genau beobachten. Solange nichts ist, kommt auch keine Decke drauf.

Vielleicht bekomme ich auch die Möglichkeit, den Unterstand etwas wintertauglicher zu gestalten.

Und ich setze meine Hoffnung halt auch auf die Schüssler Salze.

Aber gut Ding will halt Weile haben.

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Tequiline



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BeitragVerfasst am: 09.10.2009, 17:59    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!

Da das Thema ja langsam wieder aktuell wird, möchte ich es nochmal "wiederbeleben".
Wer von euch wird seine Pferde diesen Winter über denn eindecken und aus was für Gründen?
Welche Deckenart benutzt ihr dabei und mit welchen Marken habt ihr gute Erfahrungen in Sachen Dichtigkeit und Sitz gemacht?


Ich dachte eigentlich, ich würde diesen Winter endlich ums Eindecken herum kommen, aber da Tequila, wie letztes Jahr wieder an Rückenschmerzen leidet, sobald es kalt, nass und windig wird, muss ich ihn leider dieses Jahr auch wieder mit einer leichten Regendecke einpacken Traurig . Ich bin echt kein Fan davon, aber es bringt ja letztendlich nichts, wenn er Schmerzen hat.
Ich denke, solange Pferde gesund sind, keine Rückenschmerzen haben und nicht frieren, sollte man immer auf's Eindecken verzichten.

Gute Erfahrungen habe ich bisher mit Decken von Equistar (DMS) gemacht. Die halten absolut dicht und sind auch gut geschnitten für eher schmalere Pferde. Hatte bisher immer die mit hochgezogenem Halsteil, weil die bei Tequila einfach besser saßen (schmale Brust, kurzer Rücken, ausgepräfter Widerrist). Allerdings hattevon dieser auf Dauer Scheuerstellen an der Schulter und außerdem ist sie nicht sehr schmutzabweisend, sondern alles bleibt dran hängen, wodurch sie sehr schwer wird.

Nun hab ich mich dazu durchgerunge eine echt teure Decke von Horseware zu kaufen (142 €). Das Modell Rhino Wug, welches ebenfalls ein hochgezogenes Halsteil hat und einen V-Front-Verschluss, wodurch der Druck ganz anders verteilt wird. Bin sehr gespannt, wie sie sich diesen Winter macht und werde berichten Smile!


Liebe Grüße,
Lisa

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Charissima
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BeitragVerfasst am: 10.10.2009, 12:28    Titel:   Antworten mit Zitat

Amigo ist auch schon seit ein paar Tagen eingedeckt, bei uns im Norden ist es ganz schön kalt und feucht geworden. Ich möchte nicht riskieren, dass er wieder so empfindlich im Rücken wird wie letztes Jahr und ich habe den Eindruck, das Eindecken tut ihm echt gut. Ich habe zwei ungefütterte Reckendecken, eine Regendecke mit Vliesfutter, eine 100- und eine 200g-Decke. Von Cuddel noch eine 400g-Decke, die der aber nie getragen hat und Amigo bis jetzt auch nicht, so kalt war der letzte Winter nicht. Die meisten Decken sind von Wheaterbeeta.

Früher war ich auch nicht so fürs Eindecken, aber wenn's hilft. Und ich muss zugeben, ein stets trockenes und sauberes Pferd ist auch ganz angenehm.

@Tequiline: Wahrscheinlich müsste ich es ja aus anderen Beiträge wissen, aber wie alt ist Tequila eigentlich?

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