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Palio di Siena   

 
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Onyx



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BeitragVerfasst am: 17.08.2012, 19:46    Titel: Palio di Siena   Antworten mit Zitat

Ach herrjee!

Heute habe ich zum erstenmal von der " Palio di Siena" Wind bekommen, laut Medien dem "gefährlichsten Pferderennen", welches zweimal jährilich in Siena stattfindet.

Ich habe mir dazu Beiträge durchgelesen und Fotos angesehen. Ich kann aber nichts finden, was meine Frage beantwortet:

wieso ist sowas zulässig??

Hat da jemand von Euch vielleicht Infos? Traurig
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Antsche-Maus



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BeitragVerfasst am: 18.08.2012, 23:38    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich war schon mehrfach in Siena, auch zum Palio bzw. zur gleichen Zeit wo er stattfindet, wobei ich das Rennen selbst nie gesehen hab - aus gutem Grund.

Fakt ist einfach, dass die Italiener einen anderen Bezug zu Tieren haben, als wir in Deutschland. Der Palio hat dort eine große Tradition und die Pferde werden eigentlich sehr verehrt, was ihnen aber leider dieses Rennen nicht erspart. Erlaubt ist das ganze, weil das Tierschutzgesetz dort anders ist als hier, ich weiß gar nicht, ob es das dort so gibt wie in Deutschland. Wenn du siehst, wie dort lebende Tiere auf dem Markt verkauft und "verpackt" werden, wird es dir auch schlecht. Aber es ist nunmal erlaubt und viele Italiener haben da einfach andere moralische Vorstellungen den Tieren gegenüber.

Ich hoffe, das beantwortet deine Frage etwas.

LG, Katharina Winken

_________________
No tool is a sleeping pillow for poor riding skills - Bent Branderup

Der Haflinger ist kein Pferd wie jedes andere - er ist ein Traum, geformt aus Schnee und Wüstenwind
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Onyx



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BeitragVerfasst am: 19.08.2012, 12:42    Titel:   Antworten mit Zitat

ja, vielen lieben Dank das war eine gute Antwort! Hoho

Aber echt bitter Traurig
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Criniera




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BeitragVerfasst am: 01.09.2012, 18:52    Titel:   Antworten mit Zitat

Nicht immer geht es bei italienischen Traditionen so brutal zu. Auch das ist Palio:
http://www.youtube.com/watch?v=FCjx13CQcyc
Ein Rennen zwischen den vier Stadtteilen von Giglio Castello - ohne Gebiss und ohne Peitsche. Den Eseln ist das Theater von 15 Minuten im Jahr ziemlich gleichgültig und beim Zuschauen blickt man nicht durch, warum der Sieger am Ende gewonnen hat. Jeder Esel steht zwischendurch herum, lässt sich schieben oder geht woanders spazieren, als er sollte.

Haustiere werden auch in Italien sehr oft gut gehalten und verwöhnt, alte Pferde vor dem Schlachter gerettet usw.

Was Siena betrifft, habe ich auf deren Homepage nach einer E-Mailadresse gesucht:
http://www.comune.siena.it/La-Citta/Cultura
Die untere für Theater und Großereignisse wäre doch passend für eine Beschwerde. Englisch werden sie verstehen und wenn Touristen direkt bei der Stadt ihre Meinung äußern, führt das sicher eher zu einem Umdenken, als jede Unterschriftenliste. Es gibt ja auch in Italien Kritik an diesen Veranstaltungen.

Liebe Grüße
Susanne
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Onyx



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BeitragVerfasst am: 01.09.2012, 19:34    Titel:   Antworten mit Zitat

oha! das wird ja immer verrückter *g*
Das mit den Eseln sieht nun nicht so schlimm aus, auch wenns da etwas "Popoklopfe" gibt - kein Vergleich! Danke für den Link!
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Criniera




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BeitragVerfasst am: 01.09.2012, 19:56    Titel:   Antworten mit Zitat

"Popoklopfe" fällt unter "so hart wie nötig", damit sich das Tier überhaupt bewegt! Die sind nicht gestresst und uns hat es vor ein paar Jahren allen Spaß gemacht zuzusehen.

Im Alltag reiten nur noch manchmal ältere Männer aufs Feld. Als Treibwerkzeug hab ich einen abgerissenen Zweig mit Blättern gesehen, viel näher beim Streicheln als beim Schlagen.

Am 15. September um 17.30 Uhr ist es wieder so weit. Bei traumhaftem Wetter ziehe ich aber das Meer vor. Wenn du Lust hast, kannst du ja dann einen Blick auf die Webcam werfen:
http://www.giglionews.it/2010022440....glio-castello-piazza.html

Liebe Grüße
Susanne
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Pimpinella



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BeitragVerfasst am: 16.09.2012, 21:30    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich soll von meiner Mama/Criniera das hier einstellen. Sie ist nämlich derzeit in Italien in Urlaub.

Zitat:
Heute hab ich mir die Esels in Giglio Castello noch einmal genau angeschaut. Der Palio war nach weniger als zehn Minuten schon beendet und ich bin erst gekommen, als der Sieger seine Ehrenrunde gedreht hat. Der Reiter hat ein wenig mit den Beinen getrieben, eine Frau am Halfter geführt und ein Mann dahinter ständig in die Hände geklatscht und erst wann des nicht gereicht hat, kurz und nicht zu fest mit der flachen Hand auf den Hintern. Danach sind alle vier Tiere höchst zufrieden in der Menge gestanden, von den Besitzern und Reitern gestreichelt und mit Leckerlies belohnt. Die Ohren waren besonders beim Fressen auf zufrieden und jeder Besucher ist zu seinen Fotos gekommen.
Die „Zäumung“ sieht wie ein Bändele aus, ist aber aus einem dicken weichen Strick aus Naturfasern gemacht. Davon war einer sogar in weiches Leder genäht. Und das funktioniert hier sicher nicht erst seit hundert Jahren so.
Ein Esel hatte denselben Heimweg wie ich und der Besitzer ist auch liebevoll mit ihm umgegangen, als keiner mehr zugeschaut hat.



Lg
Mirella
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