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Höfliche Pferde   

 
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Tender




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BeitragVerfasst am: 01.02.2012, 21:58    Titel: Höfliche Pferde   Antworten mit Zitat

Ich denke immer bei Pferden ist der Grundsatz "so wie du mir, so ich dir" angebracht,
das heißt wenn mein Pferd unhöflich ist (schnappen, anrempeln etc) dann bin ich ebenso
unhöflich.
Andersherum schätze ich jede noch so kleine Höflichkeit meines Pferdes und bin in den Momenten besonders sanft zu meinem Pferd.

Wie konsequent seit ihr und was gehört für euch zu einem höflichen Pferd dazu?
Die Grenzen sind ja bei vielen ganz unterschiedlich gesetzt und es würde mich
mal interessieren!

lg

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Antsche-Maus



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BeitragVerfasst am: 02.02.2012, 00:12    Titel:   Antworten mit Zitat

Das ist ja lustig, genau da hab ich gestern noch mit einer Freundin drüber gesprochen Zwinkern

Bei mir ist das so:

Ich dulde nichts, was ernsthaft gefährlich werden kann oder auch einfach aggressiv gegenüber Menschen ist. Das sind für mich die einzigen Fälle, in denen man auch mal ruppig werden darf. Antsche darf mich zum Beispiel unter gar keinen Umständen umrempeln oder wegschubsen. Genauso sind schnappen, treten, ansteigen etc. absolute No-Gos. Ich kann an einer Hand abzählen, wie oft so etwas vorgekommen ist, aber das waren die wenigen Fälle in denen ich genauso unsanft meinen Raum verteidigt hab oder sie auch mal mit der flachen Hand eine geklatscht bekommen hat (das war beim Schnappen).

Wichtig ist mir dabei, dass es sich nicht um eine Strafe im eigentlichen Sinn handelt und man auch nicht ausrastet und unkontrolliert und brutal wird, sondern einfach nur kurz aber heftig das Pferd in seine Schranken verweist und es "abwehrt". Genau das gleiche würde ein ranghöheres Pferd auch machen. Und man sollte wie gesagt nicht unkontrolliert werden. ich finde es immer furchtbar, wenn Leute verbal total ausrasten oder auf ihrem Pferd rumprügeln, zumal das auch absolut keinen Lerneffekt bringt. Wie heftig man selbst reagiert hängt natürlich von der Situation ab, ob es nur potenziell gefährlich oder auch wirklich in der Situation vielleicht sogar lebensgefährlich ist.

Das gilt jetzt natürlich nur für mehr oder weniger gesunde Pferde. Körperliche Probleme sollte man ausschließen und auch mit einem schwer traumatisierten Pferd sollte man sicher anders umgehen. Das würde ich mir aber nicht allein zutrauen.


Bei mir war das immer so, dass es dann einmal kurz geknallt hat, aber sofort danach wieder ruhig, lieb und entspannt angesagt war, also auch von mir aus. Das verstehen Pferde, denke ich, sehr gut.

Bei allen anderen Dingen, die für mich zur Höflichkeit gehören(z.B. beim Putzen brav stehen bleiben, beim Führen genau auf mich achten und von allein anhalten, sobald ich anhalte usw.), aber nicht so direkt gefährlich, sondern eher lästig sind, arbeite ich nur mit Lob. Ungewünschtes Verhalten ignoriere ich, oder sage höchstens "nein". Hier wäre es wohl auch fatal, das Pferd zu strafen, da es dann am Ende den Putzplatz z.B. mit Schmerz verbindet. Und ich fände das auch sehr ungerecht.

Also halte ich es eigentlich genau, wie du sagtest Tender, wie du mir, so ich dir Zwinkern Und auch jede Höflichkeit wird belohnt, ich bin dann auch besinders sanft, lobe sie. Auch bei Dingen, die mehr oder weniger alltäglich sind. Denn letztendlich sollte nichts alltäglich werden. Das Pferd soll immer wieder gezeigt bekommen, dass es brav ist und das was es grad macht, toll macht.

Eine kleine Unart lasse ich Antsche allerdings durchgehen. Sie knibbelt immer mit der Oberlippe an mir rum und durchsucht meine Taschen. Klar, das soll sie eigentlich nicht. Sie ist allerdings immer ganz sanft dabei und passt auf. Und sie ist halt einfach mein Mäuschen und wer weiß, wie lang ich sie noch hab...deshalb darf sie das. Wir haben ja auch unsere Macken Zwinkern

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Pimpinella



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BeitragVerfasst am: 02.02.2012, 11:25    Titel:   Antworten mit Zitat

Da kann ich euch nur zustimmen, mache das genau so.

Bei unerwünschtem Verhalten wird es bei einem Rai-Pferd mit einem Zischlaut unterbunden. Was ich auch mache, der wird ihm beim Lehren des Belohnungstones beigebracht, wenn es das Leckerlie ohne Erlaubnis holen möchte.
Das Zischen ist auch ein laut den Pferde nicht unbedingt mögen und es dadurch als unangenehm empfinden.

Ansonsten bin ich einfach konsequent und ich finde man sollte bei einem Pferd bei einer Meinung bleiben. Also wenn es heute zum Beispiel deine Taschen durchsucht und du es machen lässt, morgen es aber dafür bestrafst. Sonst kennt es sich nicht mehr aus.

Liebe Grüße
Mirella
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 02.02.2012, 19:11    Titel:   Antworten mit Zitat

Meiner Meinung nach sind Pferde weder höflich, noch gut oder schlecht erzogen.

Ihr Verhalten ist für sie einfach zweckmäßig und spiegelt das Verhältnis zu dem Menschen wieder. Darin sind sie gnadenlos ehrlich.
Deshalb beobachte ich gern wie Menschen mit ihren Equiden umgehen und wie die Pferde sich verhalten.

Rafaela "darf einfach Alles", zeigt es mir doch wo ich Fehler mache. Ist an ihrem Verhalten etwas unerwünscht, muss ich mir über die Gründe klar werden und dann die entsprechenden Änderungen herbeiführen.
Das kann im Extremfall der TA sein der eine Erkrankung behandeln muss, oder einfach mein Verhalten in Konsequenz, Kontanz und Fairness.

Und es gehört einfach zum Überlebnskampf immer wieder zu testen ob mein Partner noch in der Lage ist für meine Sicherheit zu sorgen. Deshalb muss man auch rechtzeitig reagieren, wenn ein Equide einen Test ansetzt, je früher umso smarter.

Werde zum Leittier deines Pferdes und erhalte Dir die Position. Man muss sie sich auch verdienen, die Equiden aber müssen nicht dienen. Sie haben Anspruch auf Respekt gute Haltung und Führsorge.

Dann bekommen wir das Geschenk eines kooperativen Partners.

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Tequiline



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BeitragVerfasst am: 02.02.2012, 20:14    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich sehe das ähnlich wie Caprivi!
Jedes Verhalten, das ein Pferd an den Tag legt hat irgendwo einen Grund und somit auch seine Berechtigung.
Anstatt Pferde für ihr Verhalten zu "bestrafen", sollte man immer zuerst sich selbst und die Umstände hinterfragen und dann entsprechend handeln.
Ich habe da bei meinem Pferd ein schönes Beispiel mit einem gewissen "Wälzzwang". Er schmeißt sich, sobald der Paddock keine Gelegenheit mehr hergibt (also matschig oder zugefroren ist) beim nächstbesten Boden hin und wälzt sich. Dabei ist es ihm egal, ob ich drauf sitze oder ob wir spazierengehen. Die meisten Reiter, die ich kennenlernte hatten überhaupt kein Verständnis dafür und meinten, an meiner Stelle würden sie dem Pferd ganz deutlich zeigen, dass es das nicht zu tun hat. Man kann sich vorstellen, wie das "zeigen" aussehen würde.
Nun ist es aber so, dass ich die Hintergründe kenne und die Wälzerei tatsächlich als psychische Störung identifiziere. Tequila tut das schon seit ich ihn kenne, also seit er im Reitunterricht lief. Dies hat sich meiner Meinung nach zum einen dadurch entwickelt, dass er in einem komplett befestigten Offenstall stand und er jede Gelegenheit nutzte, sich in den Sand zu schmeißen, wenn er sie bekam. Dies hieß im Klartext, dass er vor jeder Reitstunde in die Halle geschickt wurde und man hoffte, er würde sich bereits ohne Reiter niederlassen Wink.
Zum anderen kann es natürlich auch durch das Dasein als Schulpferd an sich geprägt sein. So wurde man halt seine Reiter auf "sanfte Weise" los. Wobei ich das eigentlich nicht als Grund sehe, sonst hätte er sich nach dem freien Wälzen vor der Reitstunde beim Reiten auch wieder hingeschmissen. Das hat er aber nicht gemacht.
Dieses Verhalten hat sich über Jahre eingebrannt und ist nun halt gegeben. Er kann nichts dafür und meint es sicherlich nicht böse und ich habe mich mit dieser, zugegeben doch etwas "anderen", Eigenart arrangiert Zwinkern .

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Antsche-Maus



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BeitragVerfasst am: 02.02.2012, 22:02    Titel:   Antworten mit Zitat

An sich gebe ich euch natürlich absolut Recht. Aber bei einem körperlich und mental gesundem Pferd finde ich es dennoch nicht unfair meinen Raum zu verteidigen. Das ist für mich dann auch kein wirkliches Strafen, wie ich ja auch geschrieben hatte. Es geht ja nicht drum, dem Pferd weh zu tun. In vielen Fällen muss ich das Pferd ja dafür noch nichtmal berühren.

Im Idealfall sorge ich natürlich durch mein tägliches Verhalten und auch durch gezielte Bodenarbeit dafür, dass das Pferd erst gar nicht auf den Gedanken kommt, meine Leittier-Eignung anzuzweifeln. Sollte es aber dennoch dazu kommen, finde ich schon dass man das Pferd in seine Schranken verweisen darf. Nicht nur um sich möglicherweise selbst zu schützen, auch (oder ganz besonders) um das Pferd nicht in seinen Zweifeln zu bestätigen. Es wäre ja fatal, wenn mein Pferd nach mir schnappt, mit angelegten Ohren auf mich zu kommt oder mich wegrempeln will und ich weiche sofort aus. Das wäre ja absolut unterwürfiges Verhalten.

Das heißt ja nicht, dass ich mich nicht trotzdem frage, warum mein Pferd nun so reagiert hat. Und wenn ich weiß, warum ein Pferd etwas macht, reagiere ich natürlich auch anders. Antsche zeigt beispielsweise derzeit ihren Unmut, wenn ich einen Longier oder Deckengurt fest mache. Ich führe das auf den unpassenden Sattel und auch auf ihre ganz frühe Vergangeheit als Schulpferd zurück. Sie legt dann die Ohren an und schnappt auch mal so in die Luft. selbstverständlich strafe ich sie nicht dafür.

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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 02.02.2012, 22:54    Titel:   Antworten mit Zitat

Antsche-Maus hat Folgendes geschrieben:
An sich gebe ich euch natürlich absolut Recht. Aber bei einem körperlich und mental gesundem Pferd finde ich es dennoch nicht unfair meinen Raum zu verteidigen. Das ist für mich dann auch kein wirkliches Strafen, wie ich ja auch geschrieben hatte. Es geht ja nicht drum, dem Pferd weh zu tun. In vielen Fällen muss ich das Pferd ja dafür noch nichtmal berühren.


Das ist richtig so und dafür brauchst Du Dich nicht rechtfertigen.
Ich halte es für fair dem Pferd auch konsequent Grenzen zu setzen und das Du Deinen Raum verteidigst.
Das sind die Tests, die ich ansprach, und dann halte auch ich es für keine Strafe.
Parelli spricht von Blockaden die man machen soll und die sollen bestimmt und ohne Zorn.

Super !

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Tender




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BeitragVerfasst am: 02.02.2012, 23:16    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich denke es gibt absolut gut oder schlecht erzogene Pferde.

Ein Leithengst/stute in einer Herde wird wohl auch kaum lange darüber nachdenken
wenn ein Jungspund ankommt und mal eben austritt.
Diesem Pferd würde SOFORT klar gemacht werden das das unerwünscht ist,
und das ist fair- denn im Gegenzug hierfür bietet das Leittier Schutz, Erfahrung und
Sicherheit.


Wenn mich ein Pferd anknabbern oder beißen würde muss ich direkt reagieren,
denke ich erst 5 min drüber nach und arbeite dann an möglichen Beziehungsproblemen
dann wird dieses Pferd sich merken das mich zu beißen-okay ist.
Jedoch dürfen auch hier wut oder heftige emotionen keine rolle spielen.

Wenn man von einem Pferd ausgeht das fit ist (kopf und körper) dann gibt
es Dinge die zu einem stressfreien, sicheren und harmonischen Umgang dazu gehören.
Wie in einer Herde gibt es Regeln und ich glaube ein Pferd kann sehr gut erkennen
was erwünscht ist und was nicht.
Zudem wird so etwas ja meist angelernt und basiert nicht mehr auf natürlichem Verhalten.

Navio hat gelernt den Kopf zum Boden zu senken wenn ich auftrense,
das ist für mich beigebrachte Höflichkeit.

Das ich zuerst durch eine Tür gehe und dabei nicht angerempelt werde ergibt
sich daraus das ich führe und er weiß das ich vortritt habe.
Also natürlich und auch höflich- er nimmt es ernst das ich Platz für mich beanspruche
und lässt mir diesen.

Beißen und Treten schließe ich bei Hafi zwar aus, da wir bereits eine Beziehung und
klare Regeln aufgebaut haben aber würde ein anderes Pferd so auf mich zukommen würde
ich nie zögern meinen Freiraum zu verteidigen.
In dem Moment hat man keine 5 min. Zeit um darüber nachzudenken wie es dazu kam.
Im idealfall bringt man sich als Pferdemensch aber nicht in solche Situationen und kann
abschätzen wie das pferd handeln wird- je früher desto smarter, dem stimme ich zu!

Aber es ist einfach so wie es ist:
Ich hab 500 kg neben mir, es muss Regeln und eine klare Aufgabenverteilung geben.
Da ist ein sehr dominantes Pferd habe nehme ich persönlich es damit sehr pingelig.
Andersherum biete ich aber auch körperliche Nähe an, z.b nach einer gut gelungenen Übung legt Navio gerne sein Kinn auf meine Schulter und krault mich.

Es geht mir nicht darum mein Pferd klein zu halten und nichts zu erlauben, ich fördere
nur ein respektvolles Verhalten, klare Grenzen und lasse Nähe in gewissen Situationen
gerne zu- dann wenn sie nett gemeint ist.

lg

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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 02.02.2012, 23:42    Titel:   Antworten mit Zitat

Du sprichst da viele wichtige/richtige Punkte an.

Ich habe hier nur mein Problem mit dem Begriff "Höflichkeit".

Zu oft erlebe ich wie Menschen den Pferden auch menschliche Züge anhängen. Und Höflichkeit ist für mich etwas Kontolliertes was einem Zeck dient.

Ich halte es nicht für höflich, wenn das Pferd den Kopf zum Halfter nimmt. Es ist einfach zweckmäßig. Und es ist ein Indiz, dass es zwischen Pferd und Mensch stimmt. Super !

Wenn man mit den Equiden richtig umgeht handeln sie auch kooperativ und "erzogen".
Equiden brauchen, wie auch menschen, Freiraum, Eigenverantwortung und Grenzen. Und sie haben in der Herde ihren Platz und ihre Aufgabe.

Was sie nicht brauchen ist Zwang und Mikromanagement.

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BeitragVerfasst am: 02.02.2012, 23:44    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich halte es nicht für höflich, wenn das Pferd den Kopf zum Halfter nimmt. Es ist einfach zweckmäßig. Und es ist ein Indiz, dass es zwischen Pferd und Mensch stimmt.


zweckmäßig..das Wort hatte mir gefehlt, so sehe ich das auch.

Ansonsten kann ich deinem beitrag voll zustimmen, gut gesagt!

klg

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