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Antsche-Maus



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BeitragVerfasst am: 04.11.2011, 09:49    Titel:   Antworten mit Zitat

Das find ich gut Super ! Ich fürchte dann wirst du aber gar nicht auf Wettbewerben springen können. Denn selbst in Springreiterwettberwerben oder E-Springen ist das Gebiss vorgeschrieben. Dafür darf man aber da schon mit Pelham reiten, wo ist da noch der sinn, frage ich mich KopfMauer Und Freizeit-Springturniere habe ich noch nie gesehen. Aber vielleicht wirst du ja Glück haben, wenn es soweit ist Lächeln

Das mit den Gelenken und unnatürlich ist letztendlich meine persönliche Meinung. Aber dass es irgendwo auf die Gelenke geht ist klar, wenn man sich überlegt wie viel Pferd und Reiter wiegen und dabei an die Höhe und das Tempo denkt. Schau mal bei Bildern wo das Pferd landet auf die Fesselgelenke, das ist schon Oh Schreck Deshalb springen die Profis ihre Pferde auch im Training nur selten auf Wettkampfhöhe.

Unnatürlich ist es allemal, da die meisten Pferde in der Natur nur im Notfall über solche Höhen springen wenn sie z.B. auf der Flucht sind und es nicht anders geht. Und wie ich oben schon geschrieben hab: Von den Methoden mit denen sie oft dazu gebracht werden, willst du gar nichts wissen... Teufel Und selbst wenn man nicht auf Wettbewerben springt, bleibt es für mich ab einer gewissen Höhe Leistungssport. Denn Springen auf diesem Niveau hat nichts mehr mit Gymnastizierung, Beweglichkeit, Förderung der Koordination etc. zu tun, da reicht auch locker ein Meter weniger, was dann auch pferdeschoneneder wäre. Und ich muss ehrlich sein, ich hab was gegen Leistungssport mit Tieren, weil es irgendwie immer auf Kosten der Tiere und nur zur Freude des Menschen ist. Und es gibt ja auch so viele andere Pferdesportarten die (teilweise sogar auf Wettbewerben, solang es nicht um Hochleistungssport geht) sehr pferdegerecht und auch durchaus sinnvoll für das Pferd sind sind.

Ja, das Video kenne ich. Und nein, der halsring gehört nicht so hoch und stramm. Ich hab gelernt, dass er locker um den Hals des Pferdes hängen und dabei möglichst seine Ringform behalten soll.
Ja, er bildet auch aus und wenn ich sowas wollen würde, würde ich sicher lich bei einem wie ihm Unterricht nehmen. Aber wie du schon gemerkt hast, hat auch er keine ganz weiße Weste, wegen dem Halsring und der Box. Ich denke in diesen "Kreisen" gibt es gute und schlechte, aber man wird niemanden finden, der sein Pferd im Offenstall hält, es nicht eindeckt bzw. schert im Winter etc. Er reitet seine anderen Pferde übrigens auch teilweise mit Gebiss. Was ich persönlich jetzt nicht grundsätzlich schlimm finde, aber es ist dann eben doch nicht alles so Friede Freude Eierkuchen Zwinkern

Kein problem, gern Lächeln Es freut mich immer, wenn man gelerntes oder Erlebtes Teilen und weitergeben kann Zwinkern

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Madeleine



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BeitragVerfasst am: 04.11.2011, 11:14    Titel:   Antworten mit Zitat

Darf man eigentlich ein Springtrunier / Barockturnier oder Cross Country Rennen privat veranstalten und dabei die Bedingungen selber bestimmen? Oder muss man dazu Mitglied bei der FN sein oder ist es privat gar nicht erlaubt? Ich dachte daran, dass wenn man es privat organisiert, dann könnte man das Silberne Reitabzeichen im Rai Reiten als Teilnahmebedingung festlegen Lächeln . Das sollte die traditionellen Reiter dann vom Wettbewerb fernhalten Mr. Green .

Zitat:
Dafür darf man aber da schon mit Pelham reiten, wo ist da noch der sinn, frage ich mich KopfMauer

Ich kannte das Wort bisher nicht und habe das mal in Google eingegeben. Sie aus wie eine Kandare, nur dass durch die gerade Stange die Zugwirkug vermutlich noch stärker ist ... Verwirrt
Zitat:

Deshalb springen die Profis ihre Pferde auch im Training nur selten auf Wettkampfhöhe.

Das wusste ich nicht. Ich persönlich würde mit einem Pferd nur so hoch springen, dass es bei regelmäßigem Training trotzdem nicht auf die Gelenke oder Bänder geht.
Zitat:

Unnatürlich ist es allemal, da die meisten Pferde in der Natur nur im Notfall über solche Höhen springen wenn sie z.B. auf der Flucht sind und es nicht anders geht.

Das kann sein allerdings solltest du bedenken, dass Pferde für den Sport auch zusätzlich trainiert werden, so dass die Kondition und die Bemuskelung dann besser sein sollten. Die Grenze liegt natürlich da, wo es trotz Training schädlich für den Körper des Pferdes ist, da hast du Recht.
Zitat:

Von den Methoden mit denen sie oft dazu gebracht werden, willst du gar nichts wissen...

Die Methoden kenne ich bereits durch den Film "Du armes Pferd Geliebt. gequält. gedemütigt". Ich dachte bisher nur eben, dass man das Pferd auch mit schonenden Mitteln auf ein solches Niveau bringen kann.
Zitat:

Und ich muss ehrlich sein, ich hab was gegen Leistungssport mit Tieren, weil es irgendwie immer auf Kosten der Tiere und nur zur Freude des Menschen ist.

Ich selber habe nichts gegen Leistungssport, denn dazu zählt ja das Springreiten, Barockreiten und die Cross country Rennen, aber ganz sicher etwas gegen Hochleistungssport, wo leider mit solchen Methoden gearbeitet wird wie im Film "Du armes Pferd Geliebt. gequält. gedemütigt." (ist auch auf Youtube drauf) Traurig Bei normalem Leistungssport sollte man das Pferd mit SCHONENDEN Mitteln an seine NATÜRLICHE Leistungsgrenze bringen. Der Punkt ist nur der, dass man an dieser Grenze WIRKLICH AUFHÖRT anstatt mit künstlichen Mitteln nachzuhelfen ...
Zitat:

Ich denke in diesen "Kreisen" gibt es gute und schlechte, aber man wird niemanden finden, der sein Pferd im Offenstall hält, es nicht eindeckt bzw. schert im Winter etc.

Zum eindecken wollte ich einen eigenen Thread machen, aber da du es hier bereits erwähnst: Muss ein Pferd, dass im Offenstall gehalten wird, nicht geschoren ist und gutes Futter bekommt, eingedeckt werden? Ich selber dachte daran es zur kalten Jahreszeit lediglich über Nacht einzudecken oder vielleicht auch tagsüber, wenn Minusgrade herrschen. Ist das nicht gut?
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Antsche-Maus



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BeitragVerfasst am: 04.11.2011, 12:50    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Darf man eigentlich ein Springtrunier / Barockturnier oder Cross Country Rennen privat veranstalten und dabei die Bedingungen selber bestimmen? Oder muss man dazu Mitglied bei der FN sein oder ist es privat gar nicht erlaubt? Ich dachte daran, dass wenn man es privat organisiert, dann könnte man das Silberne Reitabzeichen im Rai Reiten als Teilnahmebedingung festlegen . Das sollte die traditionellen Reiter dann vom Wettbewerb fernhalten .

Ja, du kannst Turniere Privat veranstalten. Musst dich natürlich an gewisse Rgeln halten. Es sollte ein Tierarzt und Sanitäter vor Ort sein usw.
Ich glaub das mit dem Abzeichen ist nicht so eine gute Idee, da die meisten Rai-Reiter nicht springen wollen oder irgendetwas in die Richtung und Fred wäre davon möglicherweise auch nicht so begeistert...weiß ich aber nicht Zwinkern Weiß auch nicht, ob das erlaubt wäöre, wenn du nicht selbst Rai-lehrer bist.
Und abgesehen davon gibt es auch nicht sooo viele Rai-Reiter die dann auch noch das Abzeichen haben. Und ohne Teilnehmer wärs blöd Mr. Green und warum die traditionellen fern halten, über den tellerrand schauen ist doch gut. Und so kann man denen auch mal zeigen, dass es auch anders geht. Ich würde persönlich z.B. nicht in einem Stall stehen wollen wo alle nur auf eins fixiert sind.

Zitat:
Ich kannte das Wort bisher nicht und habe das mal in Google eingegeben. Sie aus wie eine Kandare, nur dass durch die gerade Stange die Zugwirkug vermutlich noch stärker ist ...
Die gerade Stange ist gut. Gebrochene Hebelgebisse verkanten und verderehen sich bei einseiten Zügelhilfen und tun dem Pferd nur noch mehr weh.

Zitat:
Ich selber habe nichts gegen Leistungssport, denn dazu zählt ja das Springreiten, Barockreiten und die Cross country Rennen, aber ganz sicher etwas gegen Hochleistungssport, wo leider mit solchen Methoden gearbeitet wird wie im Film "Du armes Pferd Geliebt. gequält. gedemütigt." (ist auch auf Youtube drauf) Bei normalem Leistungssport sollte man das Pferd mit SCHONENDEN Mitteln an seine NATÜRLICHE Leistungsgrenze bringen. Der Punkt ist nur der, dass man an dieser Grenze WIRKLICH AUFHÖRT anstatt mit künstlichen Mitteln nachzuhelfen ...

Zitat:

Das kann sein allerdings solltest du bedenken, dass Pferde für den Sport auch zusätzlich trainiert werden, so dass die Kondition und die Bemuskelung dann besser sein sollten. Die Grenze liegt natürlich da, wo es trotz Training schädlich für den Körper des Pferdes ist, da hast du Recht.

Es geht nicht darum ob die Tiere dafür trainiert werden, es ist und bleibt ab einem gewissen grad absolut unnatürlich. Und es wäre ja auch noch schöner, wenn sie nicht vernünftig vorbereitet würden. Dass sie dafür trainiert werden ist logisch, da man ja auch erfolgreich sein will. Ich verstehe einfach nicht, warum es immer höher, schneller und weiter sein muss. Warum reichte ein meter Höhe denn nicht? Muss es unbedingt mehr sein? Ein Paar Sprünge auf dem Platz, mal ein baumstamm oder ein Graben im gelände? reicht das nicht?
Und der Vergleich zum Barockreiten hinkt. "Dressur", sei sie nun klassich, barock, alt-kalifornisch etc. hat den Zweck das Pferd so zu schulen und zu gymnastizieren, dass es den reiter vernünftig tragen kann und bis ins hohe Alter gesund und beweglich bleibt (natürlich nur wenn man es richtig und ohne Zwang macht). Der Springsport hat diesen Zweck nicht. Er bringt dem Pferd eigentlich nichts. Er ist zur Freude des Menschen, sonst nichts.

Ich persönlich finde im übrigen dass man ein Pferd möglichst gar nicht bis ganz an seine Leistungsgrenze bringen sollte. Die Gefahr ist viel zu groß, sie dann zu überschreiten. Zumal dieser Begriff sehr variabel ist. Wo ist denn die Leistungsgrenze? Da wo das Tier pitschnass und zitternd vom Platz kommt? Da wo es vorm Sprung aus Angst verweigert? Ab welchem Punkt sieht es nicht mehr schön aus? Die Leistungsgrenze steigt ja im Training und hängt an ganz vielen anderen faktoren. Außerdem sehe ich das ganze nicht rein körperlich. Man muss auch die Psyche eines Tieres berücksichtigen.

Den Film habe ich im TV gesehen. Das problem ist, dass nicht nur im Hochleistungssport so trainiert wird. das fängt schon in den unteren Klassen an. Man kann ein Pferd definitiv auch mit schonenden Mitteln auf solch ein neiveau bringen. Dauert aber länger und es funktioniert auch nicht bei so vielen Pferden. Also macht man es sich lieber leicht....

Achso, und was meinst du mit Cross Country Rennen? Vielseitigkeit/Military oder etwa Hindernissrennen?

Zitat:
Das wusste ich nicht. Ich persönlich würde mit einem Pferd nur so hoch springen, dass es bei regelmäßigem Training trotzdem nicht auf die Gelenke oder Bänder geht.


Das ist leichter gesagt als getan. es gibt Pferde die S springen und mit 20 noch topfit sind. Andere laufen nur auf L-Niveau und sind mit 10 platt auf den Beinen. Reiten ist immer irgendwo Belastung fürs Pferd, kann aber natürlich auch förderlich sein. Deshalb nochmal: Warum muss es unbedingt an die Grenze gehen? je niedriger die Hindernisse sind um so weniger riskiere ich, dass mein Pferd sich verletzt oder frühzeitig Verschleiß an den gelenken hat.



Zum Eindecken gibt es glaub ich schon was, sonst mach ich was auf. das sprengt sonst hier den Ramen. ist ja eh schon zu einer grundsatzdiskussion geworden Wink alt

Edit: Hier was zum Thema Eindecken: http://www.rai-reiter-forum.de/view....postorder=asc&start=0

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Madeleine



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BeitragVerfasst am: 04.11.2011, 19:38    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:

Und abgesehen davon gibt es auch nicht sooo viele Rai-Reiter die dann auch noch das Abzeichen haben. Und ohne Teilnehmer wärs blöd

Ja, sicher wäre es ohne Teilnehmer blöd. Mir geht es auch nicht darum die Teilnahme unnötig zu erschweren sondern zu verhindern, dass sich Leute für die Veranstaltung anmelden, die im Alltag gar nicht ohne Gewalt und Zwang reiten sondern traditionell. Ich unterstelle den Traditionalisten einfach mal, dass sich sich an der Veranstaltung absichtlich anmelden würden um bewusst spektaküläre Unfälle zu provozieren, da ihre Pferde eine pferdegrechte Reitweise nicht kennen. Das würde sich sicherlich rumsprechen und damit enden, dass die Veranstaltung verboten werden würde Sad.

Außerdem muss man in der FN sicherlich auch irgendeine Prüfung bestehen, bevor man an einer Sportveranstaltung teilnehmen kann, oder? Somit wäre die Bedingung, dass das Silberne Reitabzeichen im Rai Reiten gemacht werden muss auch nicht ungewöhlich Lächeln .

Zitat:

Mr. Green und warum die traditionellen fern halten, über den tellerrand schauen ist doch gut.

Sicher, solange es nicht der falsche Tellerrand ist Mr. Green .
Zitat:

Ich persönlich finde im übrigen dass man ein Pferd möglichst gar nicht bis ganz an seine Leistungsgrenze bringen sollte. Die Gefahr ist viel zu groß, sie dann zu überschreiten. Zumal dieser Begriff sehr variabel ist. Wo ist denn die Leistungsgrenze?

Die Grenze habe ich schon genannt, aber dann formuliere ich es mal genauer. Was IMMER tabu ist, sind Barren, Doping sowie Gebisse Pelhams, Kandaren, Serretas, Sporen und Peitschen. Bei der Dressur und dem Barockreiten sind Gerten zum dirigieren und antippen erlaubt. Ansonsten vesrteht sich eine gute Haltung im Offenstall und gutes Futter von alleine. Um dem Pferd zusätzlich Energie zu geben, füttert man die passende Menge Kraftfutter hinzu. Regelmäßiges Training innerhalb der Woche ist erlaubt, die 2 Tage am Wochende wird nicht trainiert. Ansonsten sollte das Training pro Tag natürlich nicht zu lange dauern. Ich schätze mal, dass eine Stunde pro Tag genug ist. Ansonsten sollte man sich natürlich auch trotz Training mi dem Pferd beschäftigen und auch mal entspannt ins Gelände reiten Lächeln . Und das Niveau, welches man mit diesen Mitteln erreicht ohne die verbotenen einzusetzen ist dann die Leistungsgrenze Glücklich So stelle jedenfalls ICH mir das vor Cool .

Zitat:
Den Film habe ich im TV gesehen. Das problem ist, dass nicht nur im Hochleistungssport so trainiert wird. das fängt schon in den unteren Klassen an.

Das wusste ich nicht. Aber gerade deswegen finde ich das Silberne Reitabzeichen im Rai Reiten sehr gut um solche Leute von der Veranstaltung fernzuhalten Glücklich . Jemand, der von sich aus mit Gewalt und Zwang reitet, wird sich mit Sicherheit nicht die Mühe machen, zuerst das Bronzene Reitabzeichen (muss man ja vorher machen) und dann noch das Silberne Reitabzeichen zu machen, wenn sich die Person mit einer pferdegerechten Reitweise nicht identifiziert. Zudem kosten die Kurse ja auch Geld. Natürlich müsste Fred Rai selber damit einverstanden sein, das ist klar.
Zitat:

Achso, und was meinst du mit Cross Country Rennen? Vielseitigkeit/Military oder etwa Hindernissrennen?

Weder das eine noch das andere. Cross Country Rennen führen quer durch ein Gelände mit seinen natürlichen Hindernissen, also Hecken, liegende Bäume, Teiche. Damit die Strecke für alle Teinehmer gleich ist, sollte die Strecke auch eingezäunt sein, wobei die Breite des Reitweges natürlich auch breit genug sein sollte, dass kein Gedränge entsteht. Wegen der Begrenzung sollte die Anzahl der Teilnehmer begrenzt sein.

Zitat:
Warum muss es unbedingt an die Grenze gehen? je niedriger die Hindernisse sind um so weniger riskiere ich, dass mein Pferd sich verletzt oder frühzeitig Verschleiß an den gelenken hat.

Wenn du das so streng siehst, dann könntest du es auch in Frage stellen, warum du überhaupt reitest oder nicht? Schließlich muss kein Pferd geritten werden oder etwa doch? Ich denke, wenn der Sport pferdegerecht durchführt wird, dann wird das Pferd nicht überfordert und dann sollten Unfälle selten sein.
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Sandy & Gina



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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 12:32    Titel:   Antworten mit Zitat

Liebe Madeleine,

es tut mir Leid das so sagen zu müssen, aber vielleicht solltest du dir mal darüber im Klaren werden, dass das was du hier schreibst nur deiner Fantasie entspringt und du noch extrem wenig Ahnung hast, wie das überhaupt mit Pferden ist. Es ist alles viel komplizierter als du denkst. Um einen einigermaßen ausreichenden Wissenstand über Pferde zu haben, dauert es Jahre - und dann muss man auch noch die passenden Lehrer finden. Auch bis man ein Pferd richtig einschätzen und lesen kann, muss man im Normalfall hart an sich arbeiten und man braucht einfach Erfahrung.
Auch ist es wichtig, wenn du über Sättel nachdenkst, dass es oft sehr schwierig sein kann, dass man überhaupt einen passenden Sattel findet -wenn das Pferd eine komplizierte Sattellage hat.
Zudem ist es unwahrscheinlich, ein Pferd so trainieren zu können, wie du dir das vorstellst - das es bis zum Hochleistungssport geht-, wenn du jetzt erst mit dem Reiten anfängst. Über das Geld, das dafür benötigt wird, hast du wahrscheinlich auch noch nicht genauer nachgedacht.

Ich würde dir raten, gleich auch Bodenarbeitskurse zu besuchen bzw. einen Reitlehrer zu finden, der auch dieses gut unterrichtet, denn das ist meiner Meinung nach unabdingbar, wenn man eine gute Beziehung zu seinem Pferd haben will.

Ich bin zwar kein Rai-reiter (mehr), aber ich kann dir sagen, dass es so gut wie keine Rai-reiter gibt, die an einem Turnier teilnehmen würden, an Springturniere braucht man gar nicht denken. Es gibt auch nicht so viele Raireiter, vor allem nur wenige, die das Silberne Abzeichen haben. Da könntest du nie ein Turnier veranstalten.

Ich möchte dich hiermit nicht entmutigen und dir deine Wunschvorstellungen austreiben. Natürlich kannst du darüber gerne weiter nachdenken, ich wollte nur darauf hinweisen, die Realität auch nicht völlig außer Acht zu lassen Lächeln


Liebe Grüße und viel Spaß bei deinen ersten Reitstunden
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Madeleine



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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 14:59    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo,

also erstmal danke, das du mir viel Spaß bei meinen ersten Reitstunden wünschst Glücklich . Aber dennoch hast du dir meine Texte nicht vollständig durchgelsen, denn du behauptest Dinge von denen ich mich bereits distanzierst habe.

Zitat:

Zudem ist es unwahrscheinlich, ein Pferd so trainieren zu können, wie du dir das vorstellst - das es bis zum Hochleistungssport geht-, wenn du jetzt erst mit dem Reiten anfängst. nachgedacht.

Ich habe mehrmals gesagt, dass ich nicht nichts gegen Leistungssort habe wie eben Springreiten, Barockreiten und Cross Country Rennen. Auch, dass ich im Zweifelsfall auf den Sport verzichten würde. Vom Hochleistungssport und seinen Methoden habe ich mich hingegen bereits zweimal distanziert, das solltest du nicht verwechseln.
Zitat:

Ich würde dir raten, gleich auch Bodenarbeitskurse zu besuchen bzw. einen Reitlehrer zu finden, der auch dieses gut unterrichtet, denn das ist meiner Meinung nach unabdingbar, wenn man eine gute Beziehung zu seinem Pferd haben will.

Bodenarbeit finde ich gut, damit kann ich sicherlich beginnen. Danke für den Tipp Glücklich .

Zitat:
Es gibt auch nicht so viele Raireiter, vor allem nur wenige, die das Silberne Abzeichen haben. Da könntest du nie ein Turnier veranstalten.

Ja, aber es gibt doch bisher kein Turnier an welchem man über ein Rai Reitabzeichen teilnehmen könnte, oder? Sollte sich das ändern, dann ist die Motivation vielleicht größer, das Silberne Reitabzeichen im Rai Reiten zu machen Cool . Wobei ich noch anfügen will, dass meine Fragen und Aussagen sicherlich theoretisch sind, aber es heißt ja nicht, dass nicht doch jemand mal ein pferdegerechtes Turnier veranstalten wird ...

Ich merke allerdings, dass eure Geduld bezüglich Sportreiten erschöpft ist. Ich will da auch gar nicht weiter nachbohren, meine Fragen sind ja beantwortet worden Glücklich .
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Reserl



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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 20:15    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich sehe das so, dass nur Leute, die wirklich "eingefleischte" Rai-Reiter sind, das Silberne Abzeichen machen (weil es bis dahin ein sehr sehr langer Weg mit seinem Pferd ist). Und das Rai-Reiten versteht sich als ein reines, entspanntes Wander- und Freizeitreiten, das dezidiert ohne den Druck, den es im traditionellen Turniersport gibt, funktionieren möchte.
Warum sollte aber so ein Rai-Reiter dann an einem Springturnier teilnehmen? Also wenn man jetzt an hohe Hindernisse denkt. Kleine Cavalettis überspringen, ok, aber das wär dann wahrscheinlich mehr ein Spaßturnier bei dem es nicht so nur ums Springen geht, sondern vll auch um Geschicklichkeitsspiele, Trailaufgaben etc. Sowas könnte ich mir mit Rai-Reitern vorstellen, wo es um die Gemeinsamkeit von Pferd und Reiter geht, um Geschicklichkeit, um das Agieren als Team. Nicht darum, artwidrigerweise hohe Hindernisse zu überwinden.
Wobei man hierbei die Belastung in den Vorderbeinen nicht vergessen sollte. Ein Pferd springt in der Natur nun einmal meist nicht freiwillig. Seine Gelenke etc sind nicht dazu ausgelegt. Auch wenn man nicht an das Limit eines Pferdes geht sondern nur für das Pferd mittelhohe Hindernisse immer wieder überspringt, tritt vielleicht eine Überbelastung der Gelenke ein, das Pferd bekommt womöglich eine Hufrollenentzündung etc.
(ich beziehe mich hierbei auf das immer-wieder-trainieren und auf Hindernisse, bei denen das Pferd schon mit erheblichem Druck auf den Vorderbeinen landet).
Also warum sollte man so etwas überhaupt machen?

Was ich noch anfügen möchte - ich finde es nicht gut, dass du so oft die traditionelle Reiterei per se mit Gewalt und Druck gleichgestellt hast oder dass traditionelle Reiter absichtlich ein pferdefreundliches Turnier sabotieren wollen würden. Also wenn ich ein ganz traditionell reitender Reiter wäre, der sich aber - wie so viele - Gedanken um die Bedürfnisse seines Pferdes macht und weitestgehend ohne körperliche Gewalt etc arbeitet (mit psychischem Druck arbeitet soweit ich das mitkriege eh jede Reitweise, auch Rai-Reiter werden wütend und vermitteln dem Pferd auf für Pferde verständliche Art und Weise mit gebührendem Druck dass es dies oder das tun oder lassen soll) dann würde ich mich jetzt wirklich angegriffen fühlen Wink
Nur mal so zum Nachdenken ...

lg
Moni
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Vera



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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 23:43    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo,

nun muss ich aber auch noch kurz mal meinen Senf dazu geben.......... Glücklich
Leider habe ich bei den meisten deiner Beiträge, Madeleine, gedacht, dass du das alles nicht ernst meinst, sondern uns ver............äppelst. Enschuldige, aber ich habe ständig nur mit dem Kopf geschüttelt und gedacht, das kann doch nicht sein, dass du dir über Hindernishöhen, Turniere usw. Gedanken machst und gleichzeitig noch null Ahnung von Pferden hast. Ich bin auch spät zum Reiten gekommen, noch fast 10 Jahre später als du, aber für Pferde habe ich mich schon immer interessiert und selbst heute, mit 46 Jahren, bedaure ich, dass ich heute so viel mehr über Reitweisen, Pferdeverhalten usw. weiß als damals, als ich ein eigenes Pferd hatte. Also kann ich dir nur empfehlen, lies und informiere dich, auch gern im Internet, man kann so viel lernen, man lernt in Punkto Pferde wirklich nie Motzkopf aus. Auf jeden Fall ist der Umgang mit Pferden wunderbar, man muss einfach einiges wissen, damit man sich allein zwischen Pferden auf der Koppel z.B. bewegen kann, ohne, dass man in Gefahr gerät. Und wie schon erwähnt, lernt man besonders viel auch bei der Bodenarbeit. Ich wünsche dir einen guten Start, lass dich nicht entmutigen, wenn vieles nicht gleich klappt. Meistens liegt es am Menschen, nicht am Pferd. Konsequenz, Geradlinigkeit und Ehrlichkeit sowie der feste Wille werden von den Pferden erkannt und -wenn auch manchmal unter Motzen- respektiert. Und manch ein Leitier ist froh, sich auch mal in die Sicherheit des Zweibeiners fallen zu lassen. Das erlebe ich oft bei meiner RB Lanny, der bei uns am Stall der Boss ist. Nichts für ungut!

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Antsche-Maus



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BeitragVerfasst am: 06.11.2011, 19:47    Titel:   Antworten mit Zitat

Jop, meinen Senf bekommst du jetzt auch Razz

Und ganz wie Reserl schon sagte, fühle ich mich in der Tat etwas angegriffen. Ich reite mein Pferd klassisch/Dressur. Inzwischen nicht mehr nach FN, sondern eher Richtung Barock. Meine Trainerin ist Schülerin von Bent Branderup, kannst ihn ja mal Googeln Zwinkern Und ja, ich reite mein Pferd mit Gebiss (nicht nur, aber auch) und ja wir benutzen auch Sporen und Gerte. Überraschenderweise kann man diese Hilfsmittel aber auch als feine Kommunikationsmittel verwenden und nicht als Folterinstrumente. Und weißt du was? Auch ohne Gebiss kann ich einem Pferd weh tun, sogar sehr. Es kommt immer auf das "wie" an. Ich halte zwar nicht (mehr) viel von der FN, aber wirf mal einen Blick in die Richtlinien, da ist nirgendwo die Rede davon, dass man sein Pferd mit Brutalität unterwerfen soll. Wenn es richtig gemacht wird, wird in keiner Reitweise Gewalt angewendet. Und dass Englischreiter absichtlich Unfälle provozieren um einem Freizeitturnier zu schaden ist, mit verlaub, der größte Schwachsinn den ich je gehört hab KopfMauer Bei uns im Stall sind viele Reitweisen vertreten und alle Reiter lieben ihre Pferde und wollen nur das beste für sie. Abgesehen vielleicht von solchen, die wirklich von Geld- und Erfolgsgier zerfressen sind, aber die starten so oder so nicht auf einem Spaßturnier.

Und übrigens, die von Dir so gelobten Barockreiter sind sehr viel schneller mit der Verwendung scharfer Gebisse, als die sogenannten Traditionalisten Mit den Augen rollen Das ganze übrigens auch noch blank oder kombiniert mit der netten Serreta...

Und wie meine Vorredner auch schon sagten. Das Rai-Reiten ist eine reine Freizeitreitweise und so soll es auch bleiben. Von der Bodenarbeit hat sicher jeder etwas. Aber Springen auf einem Niveau wie du es vielleicht anstrebst, ist weder vorgesehen noch erwünscht. Zumal ein Pferd (und auch der Reiter) eine ganz andere Ausbildung braucht um diese Leistung erbringen zu können. Wenn du auf L/M Niveau Springen willst, kommst du um eine traditionelle (Dressur-)ausbildung nicht drumrum. Wer A sagt muss eben meist auch B sagen...
Mir erschließt sich auch nicht, warum du Springen auf solchem Niveau anstrebst und gleichzeitig keine Englischreiter auf einem Freizeitturnier haben willst. Wo ist da der Sinn? Grübeln

Und noch zu dem Thema Leistungsgrenze/warum überhaupt reiten:

Klar, muss ein Pferd nicht geritten werden. Körperliche und geistige Betätigung tut aber gut, auch einem Tier...und sorgt dafür dass es lange fit und gesund bleibt und möglichst alt werden kann. Außerdem macht mir das reiten natürlich Spaß und ganz wie es auch im Rai-Reiten ist, bin ich der Meinung im Tausch eine faire Leistung, an der auch das Pferd Spaß hat, verlangen zu können. Antsche bekommt von mir ein Leben in ihrer Herde, Futter, Wasser, Hufschmied, Tierarzt und sie wird bis an ihr Lebensende bei mir bleiben dürfen. dafür kann sie mich dann auch mal tragen Zwinkern

Wie gesagt, ich sehe aber keinen Grund mein Pferd bis ans Ende seiner (natürlichen) Leistungsfähigkeit zu fordern. Zumal viele Pferde auch sicher so loyal sind, vielleicht auch ohne Zwang darüber hinaus zu gehen. Wir haben die Pflicht immer gut auf sie zu achten und sie nicht zu überfordern, auch mental.

In diesem Sinne, auch von meiner Seite nichts für Ungut. ich wünsche Dir viel Spaß beim reiten lernen, aber schnupper vielleicht erstmal in viele Sachen rein, ließ ein Paar gute Bücher und dann merkst du von allein, was du wirklich möchtest Wink alt

Liebe grüße, Katharina Winken

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BeitragVerfasst am: 18.11.2011, 23:21    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich würde gerne noch einmal auf deinen ersten Beitrag eingehen, um den es ja ging.

Zitat:
Zudem ist es auch so, dass als ich die eine halbe Stunde Longenunterricht hatte und ich auf dem Sattel saß empfand ich ihn als ziemlich hart, so dass ich die starke Vermutung habe, dass da ein Holzbaum drin war. Zudem taten mir nach nur dieser kurzen Zeit die Obeschenkel etwas weh Sad.


Das liegt einfach daran das deine Muskeln das Reiten nicht gewohnt sind und der Sattel
erschien dir so hart, da du die Bewegung nach erst einer Longenstunde sicherlich noch nicht perfekt und geschmeidig mitgehen kannst.
Ein baumloser Sattel hat den Nachteil, das die Druckverteilung bei den meisten Modellen sehr viel schlechter ist als bei Baumsätteln, gerade als unerfahrener Reiter hat man in einem Baumsattel noch den Vorteil das dieser den vorerst unausbalancierten Sitz etwas kaschiert und es dem Pferd angenehmer macht. Er liegt stabiler, verteilt den Druck,
hält die Wirbelsäule frei und du hat einen festeren Sitz.

Zum Sattelkauf: Solltest du dir einmal ein eigenes Pferd holen ist ein maßgefertigter oder vom Sattler angepasster Sattel die beste Lösung wenn du regelmäßig reiten willst.
Dies kann locker 2000 € schlucken.

Zitat:
Ich habe auch gegoogelt und fand dabei die spanischen Vaquera Sättel. Mir gefallen sie optisch besonders gut und ich habe auch gelesen, dass sie sehr bequem sein sollen und quasi unverwüstlich. Stimmt das? Und eignen sich solche Sättel auch gut zum Geländereiten? Diese Sättel haben einen flexiblen Baum aus einem Material Mix, wäre es da eigentlich möglich diesen vermischten Baum rauszunehmen falls er mich stören sollte? Oder ist die Oberseite des Sattels dann zu flach, so dass der Sattel dann schnell reißt?


Ein Sattel sollte so klug gekauft werden das er dem Pferd passt, du gut sitzen kannst und er euren Anforderungen entspricht. Ein Dressurreiter wird einen anderen Sattel bevorzugen als ein Springreiter etc.
Die Idee einen Sattelbaum herauszunehmen ist unsinnig, das er da ist hat einen Sinn und der geht flöten wenn du ihn entfernst. Es geht einfach nicht nur um dich und wie du gerne sitzen möchtest, dabei muss vorrangig an das Pferd und seinen Rücken gedacht werden.
Ein freier Galopp auf blanken Pferderücken ist wunderbar, aber bitte nicht 5 Tage die Woche eine Stunde.

Ansonsten sammle doch erst einmal etwas Pferdeerfahrung, es dauert ein Leben lang halbwegs gut reiten zu können und ein Pferd bis zum Leistungssport zu bringen ist das Werk von Trainern und bedarf sehr viel Können.
Über den Sinn von Leistungssport mit Pferden wurde ja schon gesprochen, da schließe ich mich an.

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Es gibt nur zwei Arten zu Reiten!
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