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Mit dem Pferd sprechen....   
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WhiteCat



Alter: 32
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BeitragVerfasst am: 11.08.2010, 22:49    Titel:   Antworten mit Zitat

Muss grad mal feststellen das ich doch recht häufig "schlage" Sammy fängt sich z.b. öfter mal was wenn er zu dreist bettelt! Ich arbeite ja nicht mit ihm und kanns nicht korrigiern, aber beissen lasse ich mich auch nicht und androhen auch nicht! Mit der flachen Hand gibts da schon mal was wenns mir zu bunt wird!
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"Ich will alles daran setzen und mein Bestes geben, damit diese Pferde in ihrem freundlichen Wesen gut über mich urteilen und damit Harmonie walte, getragen vom Einvernehmen zwischen zwei Lebewesen."
Reitmeister Nuno Oliveira
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Juana
Gast








BeitragVerfasst am: 11.08.2010, 22:54    Titel:   Antworten mit Zitat

Alle Tiere verstehen uns und besonders Pferde sind sehr senibel. Sie verstehen nicht unsere Worte, aber was sind Worte?!? Wissenschaftler haben herausgefunden, dass nur wirklich 20 % Prozent über das reine Wort gesagt wird. Viel ausschlaggebender ist Miimik, Gestik und was du im Herzen mit den gesagten Worten verbindest.

Seit 2 Jahren bemühe ich mich die Tierkommunikation zu erlernen, manchmal gelingt es mehr, manchmal weniger, aber eins kann ich mit Sicherheit sagen, Pferde sind sehr sensible Gesprächspartner und verstehen mehr, als manchem Reiter sicher lieb ist. Zwinkern

Als Reiter bin ich blutige Anfängerin, aber auf der Kommunikationsebene etwas erfahrener, daher denke ich das wäre die perfekte Verbindung .... Rai-Reiten und Tierkommunikation.

Worte sind bei der Tierkommunikation aber nur zweitrangig, wichtiger ist das Bild was wir mit den Worten verknüpfen. Tiere denken in Bildern, nicht in Worten. Dabei ist zu berücksichtigen, sage ich einem Tier, du darfst dies oder jenes nicht, ist diese Anweisung in kein Bild zu verpacken, man kann ja kaum die Dinge durchgestrichen visualisieren Nein Nein

Alles was man von dem Pferd möchte, positiv sagen und mit entsprechenden Bildern verknüpfen. Ich bin mir sicher, das Pferd wird die Dinge fast vor euch erahnen Applaus

Durfte heute zum ersten Mal ohne Sattel und Trense reiten Applaus , das war echt toll, hatte zwar echt noch ein bissi Angst, aber ich habe einfach tapfer im Schritt mit lockerem Zügel geübt, war richtig stolz auf mich, bin sogar im Trab nicht runtergefallen Große Freude

Auf der Stute, auf der ich geritten bin war toll, sie hat sofort angehalten, wenn ich gedacht habe, oh das ist mir zu schnell... fand ich richtig Klasse...
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Charissima
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Anmeldungsdatum: 14.02.2006
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BeitragVerfasst am: 14.08.2010, 20:51    Titel:   Antworten mit Zitat

Juana, darf ich fragen, wie alt du bist? Hört sich interessant an. Ich benutze keine Stimmkommandos, stelle aber oft fest, dass mein Pferd beispielsweise schon durchpariert, wenn ich daran denke.

Whitecat: Pass bitte auf, so etwas kann schnell gefährlich werden und dann böse für dich ausgehen. Verteidigen darfst und musst du dich, aber lerne und benutze dafür lieber pferdegerechte Blockaden, die das Pferd akzeptieren und verstehen kann und sichere dir überhaupt erstmal die Dominanz. Sonst macht es schnell ein Spiel daraus: Schaffe ich es, Whitecat zu beißen, bevor sie mich schlägt. Gerade du solltest doch die Psyche der Pferde kennen und wissen, dass Schlagen bei einem Fluchttier nicht wirklich funktioniert. Klar, es lassen sich leider viele Pferde auf diese Weise im Angstbereich halten, aber das ist es doch nicht, was wir hier in diesem Forum wollen.

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Wer die Menschen kennt, lernt die Pferde lieben.
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Tierverrückte



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BeitragVerfasst am: 15.08.2010, 00:09    Titel:   Antworten mit Zitat

Also, wenn Ganda mir zu aufdringlich wird *fängt* sie sich auch mal eine. Deswegen hat sie aber keine Angst vor mir. Bei weitem nicht *g*! Pferde machen es untereinander auch nicht anders. Wenn ich Ganda wegschicke, drohe ich ihr erst mit der Gerte und gebe ihr Zeit weg zu gehen, aber wenn sie das nicht tut, dann *fängt* sie sich eine und das weiß sie auch.
Ich würde deswegen aber wie gesagt noch lange nicht sagen, dass ich jetzt im Angstbereich bin und Ganda sich von mir aus Angst unterdrücken lässt...

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Life is not about waiting for the storm to pass, it´s about learning to dance in the rain.
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WhiteCat



Alter: 32
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Beiträge: 2516
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BeitragVerfasst am: 15.08.2010, 15:47    Titel:   Antworten mit Zitat

@ Karin: Ich werde mir über dieses Pony nicht die Dominanz erarbeiten können, denn ich arbeite nicht mit ihm und habe keinen Einfluss auf das Tier. Wenn ein frei laufendes Pferd nach mir schnappt und ich nichts dabei habe (Strick oder Gerte zum Eindruck machen) dann hab ich kaum eine Wahl mich zu wehren... Und beißen lasse ich mich von dem kleinen Frechdachs nicht einfach! Ich halte ihn da aber auch nicht im Angstbereich, er kann ja gehen und soll sich mir ja garnicht nähern! Gefährlich wirds nur wenn er sich umdrehn sollte... Aber lieber werd ich sauer und haue auch nach ihm als das durchgehen zu lassen denn dann hab ich bald ein ernstes Problem!
Ich mein wenn er Mogli so kommen würde gäbs was andres als nen Klapps von ner Mädchenhand...

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Reitmeister Nuno Oliveira
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Lisa



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BeitragVerfasst am: 15.08.2010, 16:55    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich handhabe das so ähnlich wie Fabienne. Weder Aragon noch Sam haben Angst vor mir. Die Abfolge der Ereignisse ist für sie ja voll verständlich und sie haben ihre Entscheidung selbst getroffen. Ist auch ähnlich wie wenn ich mit dem Strick wedele, um zu sagen "komm nicht näher, dies ist mein persönlicher Raum" und das Pferd läuft dann in den Strick. Bittschön, war seine eigene Entscheidung. Und vermutlich wollte es sogar testen, ob ich es tatsächlich ernst meine, mit dem was ich sage. Hätte ich dann aufgehört den Strick zu schwingen, dann hätte ich den Test nicht bestanden.

@WhiteCat: Ich hatte es ja schon vorher gesagt - ich würde dringend empfehlen, dass du nur noch noch Seil oder Gerte o.ä. auf die Weide gehst. Hört sich nämlich echt gefährlich an und da muss man dann einfach Eindruck machen können, um seine Sicherheit bewahren zu können.

---

Aber zum eigentlichen Thema:
Ich rede sehr viel mit Aragon. Ich sage ihm hallo, ich frage ihn, ob es ihm gut geht, während ich mir anschaue, ob es tatsächlich so ist Wink alt - ich rede beruhigend auf ihn ein, wenn er aufgeregt ist. Und darauf reagiert er sehr gut.
Worauf ich allerdings achte - wenn ich ein Kommando geben will, höre ich mit dem Reden auf. Also da ist quasi erst eine deutliche Stille und dann kommt auch nur das Kommando von mir, so dass Aragon klar erkennen kann, dass das jetzt ein Kommando ist und etwas von ihm gefordert wird.

Lisa
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Elfe



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BeitragVerfasst am: 19.08.2010, 14:21    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich glaub man sollte unterscheiden von "eine Patschen" (was ihr wohl meint) und "eins drauf Schlagen".

Unter einem "Patscher" versteh ich, das man dem Tier so zu sagen ein spührbares Warnsingal gibt (das nicht weh tut aber ziep bzw. eben spührbar ist) in dem man sagt "Vorsicht, du bist mir zu nah gekommen und wenn du so weiter machst dann kracht es wirklich...". So machen es Tiere untereinander auch. Also NUR wenn ein Pferd durch sein aufdringliches (Dominates?!) verhalten weh tut bzw. evtl. in Gefahr bringt.

Unter Schlagen verstehe ich eher das es wirklich schon weh tut und vom Schlagen das Prügeln nicht mehr weit ist und sollte man wohl NUR machen wenn man selbst in Gefahr ist, durch das Pferd.

Wenn die spührbaren Warnsignale nicht oft kommen und auch wirklich nur wenn das Pferd es zu weit getrieben hat und auch weiß wie es sich zu verhalten hat - damit meine ich das man sich sicher sein kann das dies Pferd weiß wie weit es geht kann/darf weil man z.B. Dominaz Übungen u.ä. gemacht hat und es keine Psychischen hintergrund hat - dann finde ich ein "Patscher" gerechtfertig weil das Pferd sehr gut verstehen wird was man meint.
Ich würde es aber z.B. Sinlos finden so zu handeln wenn man z.B. ein Angstbeiser an seiner Seite hat oder ein Pferd mit dem man eh nichts zu tun hat und man auch nicht weiß WARUM es so handelt...ich würde dann lieber ein grausamen Ton von mir geben bzw. mich ganz von dem Tier entfernen.

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"...und ein Wiederspruch an sich ist der oft gehörte Satz: Besonders heikle, scharfe Werkzeuge gehören nur in Hände eines könners - der Könner sollte doch mit viel weniger viel mehr Wirkung erzielen, oder?!"

A. und M. Eschbach
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Steffie11



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BeitragVerfasst am: 19.08.2010, 18:35    Titel:   Antworten mit Zitat

ich finde reden auch nicht schlimm, bzw. ich mache es sehr gerne mit allen meinen Tieren. außerdem redet Domino ja auch mit mir.

"Letztens auf der Weide"..... es regnete wie aus Eimern und ein einsames Tinkerpony stand vor der Absperrung - die anderen Pferde standen noch weiter hinten und grasten. Mein Pony wollte einfach nur weg aus diesem Sch... wetter. Er stand da und als er mit kommen sah fing er an zu "blubbern" und zu wiehern. Er sah so erbärmlich aus! - Die Augen sprachen auch Bände.. - ich holte ihn rein und trocknete ihn ab, dann blubberte er nochmal und frass gemütlich sein Heu Smile....
Na ja - eine andere Sprache - aber immerhin.

Unsere Katzen und Hunde reden ja auch mit uns, warum also nicht auch die Pferde Smile

_________________
Der Mensch zertritt die Schnecke achtlos
Die Schnecke ist dagegen machtlos.
Zu spät erst kann sie im Zerknacken
den Menschen beim Gewissen packen.
(Eugen Roth)
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Lisa



Alter: 36
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Beiträge: 798
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BeitragVerfasst am: 20.08.2010, 01:16    Titel:   Antworten mit Zitat

Du kannst dich glücklich schätzen, wenn du so ein "gesprächiges" Pferd hast. Smile Die sind nicht alle so - zumindest nicht Menschen gegenüber. Mein Aragon gibt z.B. da kaum mal einen Ton von sich (unser Sam aber allerdings schon) - Regenwetter und naß sein mag er allerdings auch nicht. Er kommt dann schnell zu mir gelaufen, guckt zum Stall o.ä. und schnaubt zufrieden (ok da redet er dann doch *hihi*), wenn er dann im Trockenen ist. Naja, ich weiß jedenfalls trotzdem woran ich bin. Wink alt
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