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Longieren und Muskelaufbau   
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Kipferl88
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BeitragVerfasst am: 02.03.2010, 16:59    Titel:   Antworten mit Zitat

ich kenne eine longenschule, die ich persönlich für super toll halte. ich habe sie selbst noch nicht ausprobiert aber das ist deshalb, weil mir der am anderen ende der longe fehlt Wink

den kappzaum finde ich persönlich gut, natürlich keinen der das pferd irgendwie verletzt aber das ist sowieso klar. zumindest ist er eine super alternative zum longieren mit zaum + gebiss.

der link zur seite mit dem guten longenkurs ist http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php

ich longiere, wenn ich longiere, mit longe. weil wir kein round pen haben, sondern nur einen reitplatz (20x40m)
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 02.03.2010, 19:12    Titel:   Antworten mit Zitat

Elfe hat Folgendes geschrieben:
...Ich würde gerne die Rückenmuskeln aufbauen (mit Bodenstangen) und er läuft noch so takt unklar...


Wenn er unklar läuft, liegt das nicht an einer unzureichenden bemuskelung sondern an Verspannungen.

Da ist es schon wichtig, dass er zum Longieren eine gute Zäumung hat. Dazu zählt bestimmt der Kappzaum.
Allerdings sollte man für das Longieren selber eine gute Grundlage haben. Sonst erreicht man den gewünschten Effekt nicht.

Muskel durch Longieren ist sehr zeitaufwendig und setzt eine große Regelmäßigkeit vorraus.

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Elfe



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BeitragVerfasst am: 02.03.2010, 19:23    Titel:   Antworten mit Zitat

Caprivi hat Folgendes geschrieben:
Elfe hat Folgendes geschrieben:
...Ich würde gerne die Rückenmuskeln aufbauen (mit Bodenstangen) und er läuft noch so takt unklar...


Wenn er unklar läuft, liegt das nicht an einer unzureichenden bemuskelung sondern an Verspannungen.


Ja das ist mir auch klar Zwinkern und habe das mit dem Takt und Muskeln auch nicht zusammen gemeidn.... öhm ich hoff du versteht jetzt meine Erklärung Kichern

Wenn ich es mache dann auch in einem bestimmten Rythmus, Ziel usw.
aber bis jetzt habe ich mich da nie groß angestrengt und hab eben das Pony laufen lassen da mir klar ist das Longen am Halfter eben eher nur im Kreisführen ist und nicht mehr...das ist gut wenn das Pferd mal kurz laufen soll aber sonst hat das glaub auch kein großen effeckt...

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A. und M. Eschbach
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 02.03.2010, 19:34    Titel:   Antworten mit Zitat

Dr. Heuschmann berichtet in seinen Seminaren, dass er verspannte Pferde durch Longieren mit Kappzaum löst.
Er reagierte auf die Frage zum Vorbereiten und Muskelaufbau mittels Longieren weniger begeistert. Er findet es besser, wenn das Pferd unter dem sattel richtig trainiert und ausgebildet wird. Er verweist da auf die HDV 12, die alte Reitvorschrift der Kavallerie.
Da werden die Remonten gezielt im Entlastungssitz auf der Vorhand geritten bis sie gelöst unter dem Reiter gehen. Erst in einem weiteren Trainingsschritt wird es dann gezielt trainiert, an die Hand geritten und die Hinterhand trainiert.

Ich war besonders von den zeitlichen Dimensionen für die Ausbildungstraining überzeugt.

Das Training unter dem Sattel trainiert durch die Last geau die Muskel die es braucht, so der Ansatz.

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Kipferl88
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BeitragVerfasst am: 02.03.2010, 20:37    Titel:   Antworten mit Zitat

ich persönlich glaub auch nicht, dass das longieren zum muskelaufbau geeignet ist. schlicht und einfach weil ich glaube, dass es nicht gut ist, das pferd dauernd nur kreise gehen zu lassen. einige muskeln werden sich schon stärken, aber ich glaub nicht dass der sinn der longenarbeit schlicht und einfach muskelaufbau ist.

aber das longieren ist eine gute vorbereitung auf das reiten und auch eine gute ergänzung. was soll das pferd an der longe lernen? losgelassen und entspannt, im takt und schwungvoll zu gehen. es kann zum beispiel sein, dass ich im sattel fehler mache und das pferd verliert seinen schwung oder takt oder geht nicht so entspannt. dann kann ich zurück auf den boden gehen und das pferd an der longe laufen lassen. außerdem kann ich mein auge schulen. ich weiß wie das pferd geht, wenn es entspannt, im takt und schwungvoll geht. ich sehe wie es gehen kann wenn es keinen reiter auf dem rücken hat. das mache ich mir bei der arbeit im sattel zunutze weil ich weiß, wie mein pferd gehen KANN und das ziel ist, dass es mit mir auf dem rücken auch so geht.

allerdings will auch richtiges longieren gelernt sein. es gibt wege, es so zu machen, dass es dem pferd etwas bringt, aber man muss sich eben dahinterklemmen und es nach anleitung machen und nicht irgendwie.

ich glaube nicht, dass longieren unbedingt nötig ist, und bevor man es irgendwie macht, sollte man es lassen. aber wenn man es kann, und das pferd es kann, dann kann es eine schöne ergänzung zum reiten sein.
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 02.03.2010, 21:04    Titel: Informationen über Longieren   Antworten mit Zitat

Auf der HP http://www.longieren.de/ kann man sich grundlegend über das Longieren informieren.
Zitat:
Entwickeln der Tragkraft

Das Entwickeln der Tragkraft ist an der einfachen Longe nur bedingt zu erreichen. Außerdem erfordert es ein hohes Maß an Fachkenntnis und Erfahrung. Das Pferd muss vom Exterieur, seiner Ausbildung und seinen Gängen in der Lage, diese Anforderungen zu erfüllen.


Sie verweisen auch das Buch Longieren "Richtlinien Band 6 Longieren"

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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 02.03.2010, 22:03    Titel:   Antworten mit Zitat

Auf der HP gibt es noch weitere Literatur zum Longieren.
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Elfe



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BeitragVerfasst am: 03.03.2010, 11:03    Titel:   Antworten mit Zitat

Danke für die HP Applaus

Mh welche möglichkeiten gibt es denn um ein Rücken gut auf zu bauen wenn man gerade nicht in die Natur kann und auch nicht reiten?

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BeitragVerfasst am: 03.03.2010, 12:42    Titel:   Antworten mit Zitat

Elfe hat Folgendes geschrieben:
...
Mh welche möglichkeiten gibt es denn um ein Rücken gut auf zu bauen wenn man gerade nicht in die Natur kann und auch nicht reiten?


Muskelaufbau geht mit Stangenarbeit und Ganzheitlich durch "Hügeln".

Aber wichtiger finde ich das Pferd gelöst laufen zu lassen oder auch die Zeit für feine Kommunikationsübungen zu nutzen.

Um diesen Muskelaufbau wird mir ein viel zu großer Hipe gemacht und auch das Gymnastizieren ist für mich ein Reizwort, denn wenn man vernünftig aufbaut bekommt man das genau in dem Umfang, den man für seine Bedürfnisse braucht.
Bei dem Versuch Muskel zu trainieren reagieren Pferde ahnlich wie Menschen mit Muskelkater. Nur wir können das sagen und auch genau beschreiben, Pferde aber nehmen Schonhaltungen ein und die werden oft falsch interpretiert., denn sie sagen ja nichts und der fehlende Schmerzlaut lässt es einen erst "zu Spät" erkennen.

Eine gute Kommunikation und regelmäßige Übungen am Anfang einer jeden Einheit geben Sicherheit, festigen die Beziehung und man erkennt früh Abweichungen vom Üblichen.
Das kann verhindern, dass man ein unpässliches Pferd belastet und eine leichte Erkrankung dramatische Ausmaße annimmt.

Damit es klar ist, das Trainieren und Gymnastizieren ist für die Nutzung unerlässlich, aber es muss nicht forciert werden, denn bei einem kontinuierlichen Aufbau der Bodenübungen und der Reitübungen bekommt man es dazu.
Stellt Euch einfach mal die Frage, wieviel ihr Euch selber gezielt trainiert/gymnastiziert

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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 03.03.2010, 13:10    Titel:   Antworten mit Zitat

Etwas ganz einfaches sind die Gangartwechsel.
Sie fördern das Untertreten und
der Wechsel Trab-Galopp wechselt von einer beidseitigen Beanspruchung der langen Rückenmuskel zu einer wechselseitigen Beansspruchung.

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Kipferl88
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BeitragVerfasst am: 03.03.2010, 14:49    Titel:   Antworten mit Zitat

ich hab auf meinem schreibtisch ein kleines heftchen mit büchern von krämer herumliegen. und genau auf der einen seite, die man sieht ist das buch "rückentraining mit dem kappzaum" von kirsten jung abgebildet. vielleicht ist etwas in die richtung ja was? (ich kenne das buch selbst nicht)
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Dany





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BeitragVerfasst am: 05.04.2010, 21:18    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi Sunshine,
Ich wollte Dir nur kurz auf die Frage antworten, warum Dein Pferd den Kopf beim Longieren nach aussen dreht:
Das hat nichts mit koerperlichen Schwierigkeiten zu tun, es ist eine Dominanzsache.
Um das Problem zu beheben, wuerde ich Dir vorschlagen, sowohl Dominanzuebungen zu machen, als auch im Round pen zu longieren/ zu arbeiten, da Dein Pferd dort nicht "auskann" und sich auf die Arbeit mit Dir konzentrieren muss. Du wirst sehen, dass sie nach einiger Zeit den Kopf mehr nach innen stellt und sich auf Dich konzentriert.
Dany
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