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Sam





Anmeldungsdatum: 02.12.2009
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BeitragVerfasst am: 13.03.2010, 21:01    Titel: Suche Ideen für Bodenarbeit   Antworten mit Zitat

Hallöle,
ich habe ja nun ein Pflegepferd wie ihr villt. bei den Tagebüchern schon gelesen habt Große Freude .
Ich kann die Stute aber nicht reiten und soll deshalb Bodenarbeit mit ihr machen.
Dazu brauche ich ein paar Anregungen von euch.

Was kann man auch als Anfänger schon machen und was macht ihr so mit euren Pferden?

Kennt ihr das Buch "Die Telligton-Methode:So erzieht man sein Pferd"?
Das ist das einzige, das ich habe, in dem auch was über Bodenarbeit drinnsteht.

Über Ideen würde ich mich sehr freuen, es soll ja nicht langweilig werden Hoho Apfel .

Lg Sam
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 13.03.2010, 21:25    Titel:   Antworten mit Zitat

Was verstehst Du unter Bodenarbeit?

da gibt es Übungen für die Gelassenheit, für die Beweglichkeit, zur Stärkung.

Bei mir steht ja am Anfang der Umgang, die Kommunikation. darauf aufbauend dann alles was mir vor die Füße kommt,

zum Beisiel die Aufgaben der GHP,

dann die Übungen aus dem Buch "Bodenarbeit mit Pferden" von Kerstin Diacont.

Fußball mit einem gr0ßen, wirklich großen Gynastikball.

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Erst wenn der Reiter begreift, wie das Pferd den Menschen wahrnimmt,
entsteht ein tiefes Vertrauensverhältnis!
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Sam





Anmeldungsdatum: 02.12.2009
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BeitragVerfasst am: 13.03.2010, 21:54    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Was verstehst Du unter Bodenarbeit?

Ich meine halt Dinge um das Pferd vom Boden aus zu beschäftigen.

Zitat:
da gibt es Übungen für die Gelassenheit, für die Beweglichkeit, zur Stärkung.

Am besten von allem etwas Zwinkern .
Was machst du da so?

Zitat:
Bei mir steht ja am Anfang der Umgang, die Kommunikation

Das hab ich ja heute angefangen und das ist wohl die Grundlage für alles andere, wie du schon geschrieben hast.
Zur Beweglichkeit haben wir ja auch schon was gemacht.

Lg Sam
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Lexi




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BeitragVerfasst am: 14.03.2010, 18:42    Titel:   Antworten mit Zitat

bevor ich aufs Pferd steig mach ich IMMER das:

-) Arbeit fürs Halsringreiten, heißt, beim Anlegen meines Fingers am Hals muss gewichen werden, vorne auf der Brust muss rückwärts gegangen werden, etc

-) Arbeits fürs Bosal reiten, Druck auf der Nase - weichen. Laterale Biegung durchs Anheben der Mecate (Zügel vom Bosal).

bei der reinen Bodenarbeit kommen die 7 Games ebenso zum Einsatz, wie Scheutraining. Da leg ich Planen auf, die ich auch übern Kopf zieh. Schirme, die ich vom Boden aus öffne, mich aufn Rücken schwing, dort auch, etc. Auch mit Einkaufstüten arbeite ich

und natürlich auch alles, was ich hoch zu Ross mach, mach ich auch vom Boden aus:
- Schritt
- Trab
- Galopp
neben mir, in "meiner" Geschwindigkeit (ich darf nicht überholt werden - eh klar)
- Seitengänge an der Bande entlang
- Um Hütchen herum

aber auch Freispringen zählt für mich teilweise zur Bodenarbeit. Ich stell öfters mal ein Cavaletti auf, wo drüber gehopst wird, ich mitspringe, etc oder generell Stangen.

Ich erarbeite mir viele Dinge, die das Pferd unterm Sattel können muss, zuerst vom Boden aus.

richtiges Dominanztraining musste ich zum Glück noch nie machen, sie hatte es schnell heraußen, was ich von ihr will, was ich mir erwarte, etc
Dadurch kam es nie zu diversen Problemen und ab und bissl Bodenarbeit festigt meinen Rang auch vom Boden aus.
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Sam





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BeitragVerfasst am: 15.03.2010, 00:00    Titel:   Antworten mit Zitat

Also ich hab mir überlegt so Sachen wie stehen bleiben, rückwärts gehen ect. halt mit Stimme zu trainieren.

Dann habe ich mal im Internet geschaut und auch ein bisschen was gefunden.
Werd ich aber morgen alles mal schreiben Snoopy.

LG
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 15.03.2010, 00:06    Titel:   Antworten mit Zitat

Da Pferde auch nicht verbal kommunizieren, habe ich es auch nicht gemacht. Für den Anfang empfehle ich immer auf Stimme zu verzichten und den Wunsch in Körpersprache auszudrücken.

Bei Stimmkommandos läuft man Gefahr die erforderliche Körpersprache zu vergessen. Unterbewusst kann es auch zu Widersprüchen kommen.

Später kann man dann auch Stimmkommandos etablieren. Ich habe sie mir aufgehoben, da ich sie für das Fahren nutzen wollte.

Jetzt setze ich Stimme nur ein um Stimmung zu machen.

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Sam





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BeitragVerfasst am: 15.03.2010, 23:55    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo,
wenn jemand nicht versteht, was gemeint ist einfach nachfragen:

Das Labyrinth:
Man benötigt zwei Statangen von ca.4m und vier Stangen von ca.2m.
Die längeren Stangen werden parallel zueinander hingelegt und die 2m Stangen werden versetzt je zwei rechtwinklig an die langen Stangen gelegt.
Dann führt man das Pferd langsam hindurch. Das Ziel ist es, dass das Pferd die Stangen nicht berührt und sich gut biegt.

L-Gasse:
Man benötigt vier Stangen, von 2m Länge. Diese werden mit einem Abstand von ca.80cm zu zwei L's gelegt. Dann führt man das Pferd hindurch. Je nachdem wie gut es klappt, kann man den Abstand verringern oder muss ihn vergrößern. Zum erhöhen des Schwirigkeitsgrades, kann man das Pferd auch vörwärts hinein und rückwärts wieder hinausführen.

LG Sam
Winken
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Bijou-Balia



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BeitragVerfasst am: 16.03.2010, 15:06    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich finde das mit der Stimme sehr gut, mache ich auch so. Auch wenn Pferde nicht verbal kommunizieren, sie steigen einem ja auch nicht auf den Rücken und lassen sich vom Leittier tragen oder?

Ich finde Stimme toll, sie hat ein Kommando fürs stehen bleiben, rückwärtsgehen, losgehen, wir üben grade halten und drehen auf kommando.
Wenn sowas wirklich einmal sitzt, kann man es auch im Sattel machen, finde es sehr hilfreich

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„Haben Tiere eine Seele oder Gefühle, kann nur fragen, wer über keine der beiden Eigenschaften verfügt." Eugen Drewermann
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 16.03.2010, 15:22    Titel:   Antworten mit Zitat

Das stimmt schon, das es praktisch ist.

mein Hinweis schließt es auch nicht aus, aber ich habe beobachtet, dass sehr viele Menschen meinen ein Pferd rumkommandieren zu können.

Gesagt ist nicht gehört,
gehört ist nicht verstanden,
verstanden ist nicht begriffen,
begriffen ist nicht umgesetzt.

(unvollständig, frei wiedergegeben)

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Bijou-Balia



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BeitragVerfasst am: 19.03.2010, 09:27    Titel:   Antworten mit Zitat

ja, sowas gibt es leider immer, haben wir auch im Stall, aber ich denke, dass ist nicht das, was gemeint war.
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Sam





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BeitragVerfasst am: 01.04.2010, 23:56    Titel:   Antworten mit Zitat

Ach ja, was mir grade noch einfällt, was sind die 7 Games, was wird damit bewirkt, wie funktionieren sie?
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Charissima
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BeitragVerfasst am: 02.04.2010, 09:43    Titel:   Antworten mit Zitat

Die Fragen zur Lateralen Biegung habe ich herausgeteilt und ein neues Thema daraus gemacht: http://www.rai-reiter-forum.de/viewtopic.php?t=2254#start

Über die 7 Games findest du schon einiges im Bereich Natural Horsemanship, siehe http://www.rai-reiter-forum.de/viewforum.php?f=41#start. Bei Bedarf kannst du ja doch noch weiterschreiben.

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Beate




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BeitragVerfasst am: 02.04.2010, 09:46    Titel:   Antworten mit Zitat

Bijou-Balia hat Folgendes geschrieben:
Ich finde Stimme toll, sie hat ein Kommando fürs stehen bleiben, rückwärtsgehen, losgehen, wir üben grade halten und drehen auf kommando.
Wenn sowas wirklich einmal sitzt, kann man es auch im Sattel machen, finde es sehr hilfreich


Hi,
das mag - in den Sattel übertragen - hilfreich sein. Aber leider ist es so, dass man dadurch nicht wirklich besser REITEN kann/lernt. Das Pferd folgt den Stimmkommandos, aber der Reiter hat
dann nicht unbedingt die Kontrolle, ob sein angewandtes Reiten vom Pferd richtig verstanden wird. Und wenn man sich voll und ganz auf die Stimmkommandos verlässt, aber dadurch vielleicht die eigene Hilfengebung vernachlässigt, was macht man dann, wenn man mal auf einem fremden Pferd sitzt, das die Stimmkommandos nicht kennt? Daher finde ich es besser, an der korrekten Hilfengebung zu arbeiten, anstatt an den STimmkommandos.
Beim jungen Pferd/Muli kombiniere ich anfangs die reiterlichen Hilfen auch etwas mit der Stimme, aber ich versuche, die Stimme dann relativ schnell wieder "rauszunehmen" und das Pferd mehr über die reiterlichen Hilfen zu "steuern".
Grüssle
Beate
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Bijou-Balia



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BeitragVerfasst am: 02.04.2010, 15:38    Titel:   Antworten mit Zitat

Niemand hat gesagt, dass man dadurch ein besserer Reiter wird, das ist eine Interpretation gewesen, die ich nicht ausgedrückt habe Zwinkern

Stimmkommandos kann man dann nur bei den Pferden einsetzte die darauf trainiert wurden, kann ja auch keine Westernlektionen mit einem Springpferd reiten.

Achja und ich habe auch nie geschrieben, dass dann nur Stimmkommandos benutzt werden, sondern dass sie eine sinnvolle Hilfe darstellen

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