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Welche Horsenality hat dein Pferd?   

 
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Welche Horsenality hat dein Pferd?
LBI - Left Brain Introvert
18%
 18%  [ 3 ]
LBE - Left Brain Extrovert
50%
 50%  [ 8 ]
RBI - Right Brain Introvert
12%
 12%  [ 2 ]
RBE - Right Brain Extrovert
12%
 12%  [ 2 ]
Ich kann mein Pferd da gar nicht einordnen
6%
 6%  [ 1 ]
Diese Umfrage ist zeitlich nicht begrenzt

Autor Nachricht
Lisa



Alter: 36
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 02.12.2007
Beiträge: 798
Wohnort: bei Kaiserslautern
Entfernung: 0 km
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BeitragVerfasst am: 17.03.2010, 23:45    Titel: Welche Horsenality hat dein Pferd?   Antworten mit Zitat

Edit: Lisa hat die Horsenality-Beschreibungen so schön zusammengetragen, da dachte ich, ich mache eine kleine Umfrage daraus.
Hier kannst du dir den Bogen herunterladen und ihn für dein Pferd ausfüllen: http://www.parelli-instruktoren.com....senalityprofildeutsch.pdf




Danke Charissima! Smile
Hier jetzt auf einen Blick:

LBE: Left Brain Extrovert

Was ein LBE braucht:
Das Spiel und viel Abwechslung
Kreative Aufgaben
Neue Lektionen
Und du musst schnell sein. Sonst langweilen sie sich und machen Blödsinn.

Was ihm schwer fällt:
Vorderhand bewegen
Rückwärts
Weichen auf stetigen Druck
Stillstehen
Circling-Game, vor allem das Hinaussenden.

Gute Eigenschaften:
lernt schnell
überschwänglich (exuberant)
clever
verspielt


LBI: Left Brain Introvert

Was ein LBI braucht:
Anreiz wie Pausen, Grasen, Leckerlis, Streicheleinheiten.
Dem Ganzen einen Sinn geben.
Umgekehrte Psychologie, genau das Gegenteil von dem tun, worauf man hinaus will.
Alles ganz langsam angehen, wie unter Valium, dann wird der LBI von sich aus schneller.

Was ihm schwer fällt:
Vorderhand bewegen
Ansaugspiele auf einen zu
Weichen auf stetigen Druck
Sich bewegen allgemein
Circling Game
Liberty

Gute Eigenschaften:
Schlau, ruhig, verlässlich, unbeirrbar - ein gutes Geländepferd.


RBE: Right Brain Extrovert

Was ein RBE braucht:
Sicherheit
Annäherung und insbesondere Rückzug bei Schwierigkeiten
Durchbrechen seines Musters
Starker Fokus
Eine Aufgabe
Einen sicheren Platz
Ersetzte die Furcht durch etwas Positives

Was ihm schwer fällt:
Hinterhand bewegen, auskuppeln
den Menschen anschauen
rückwärts
Friendly Game (ist ängstlich)
Sideways Game
Stillstehen
Circling Game - herreinkommen

Gute Eigenschaften:
Viel Energie, athletisch, ausdauernd, gute Auffassungsgabe.


RBI: Right Brain Introvert

Was ein RBI braucht:
Zuspruch, Behaglichkeit (Comfort)
Warten
Rückzug
Langsames Vorgehen
Abhängen (hang out)

Was ihm schwer fällt:
Hinterhand bewegen, auskuppeln
den Menschen anschauen
auf einen zukommen
Hinterhand nachgeben
Circling Game - das Kreisen

Gute Eigenschaften:
Gehorsam, unterwürfig, Verbundenheit, können verzeihen.
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WhiteCat



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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 23.08.2007
Beiträge: 2516
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BeitragVerfasst am: 22.03.2010, 10:09    Titel:   Antworten mit Zitat

Das ist ja mal total intressant das kannte ich ja noch garnicht! Ich bin nur neulich mal in einer Anzeige über diese mir unbekannten Kürzel gestollpert und dachte nur "hä? was ist das denn nun wieder?" aber das klingt richtig hilfreich!
Sowas ähnliches gibt es für Menschen ja auch und da ist das auch sehr nützlich wenn man sich selbst und seinen Partner mal "einsortiert" hat versteht man oft viel besser woher ein Verhalten kommt! Ich denke das ist beim Pferd genauso! Echt cool, danke Lisa fürs einstellen! Ich will dir eh grad ne Email schreiben, jetzt hab ich noch mehr Inhalt.

_________________
"Ich will alles daran setzen und mein Bestes geben, damit diese Pferde in ihrem freundlichen Wesen gut über mich urteilen und damit Harmonie walte, getragen vom Einvernehmen zwischen zwei Lebewesen."
Reitmeister Nuno Oliveira
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 22.03.2010, 11:26    Titel:   Antworten mit Zitat

Was man immer beachten muss,
diese Beurteilung des Pferdes soll man ständig machen, denn die Tiere entwickeln sich, und wenn man den Bogen sorgfälltig ausfüllt, sieht man, das es auch "Mischformen" gibt.

_________________
Erst wenn der Reiter begreift, wie das Pferd den Menschen wahrnimmt,
entsteht ein tiefes Vertrauensverhältnis!
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Bijou-Balia



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Beiträge: 347

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BeitragVerfasst am: 22.03.2010, 12:13    Titel:   Antworten mit Zitat

Dumme Frage, aber wie genau füllt man denn den Bogen aus? Also wenn ich alle Fragen da im Kreis ausgefüllt bzw. angekreuzt habe, wann weiß ich dann, welcher Typ sie ist?
_________________
Liebe Grüße Lächeln

„Haben Tiere eine Seele oder Gefühle, kann nur fragen, wer über keine der beiden Eigenschaften verfügt." Eugen Drewermann
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Caprivi
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Alter: 58
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Beiträge: 2228
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BeitragVerfasst am: 22.03.2010, 12:24    Titel:   Antworten mit Zitat

Du beantwortest alle Fragen im Kreis durch ein Kreuz.
Da wo die meisten Kreuze aussen sind ist die momentan wesentliche Charaktereigenschaft.

_________________
Erst wenn der Reiter begreift, wie das Pferd den Menschen wahrnimmt,
entsteht ein tiefes Vertrauensverhältnis!
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Bijou-Balia



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BeitragVerfasst am: 22.03.2010, 13:17    Titel:   Antworten mit Zitat

ah ok danke Glücklich
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Liebe Grüße Lächeln

„Haben Tiere eine Seele oder Gefühle, kann nur fragen, wer über keine der beiden Eigenschaften verfügt." Eugen Drewermann
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Lexi




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BeitragVerfasst am: 22.03.2010, 16:58    Titel:   Antworten mit Zitat

also ich habs eindeutig mit einem LBI zu tun *seufz*

und ja, Vorderhand bewegen fällt ihr tatsächlich schwer und das bekommen wir gerne mit der Hinterhandwendung zu spüren.

left brain introvertiert
typisch Haflinger sehr futterorientiert, dickköpfig, aber sehr sehr intelligent, wenn sie was heraußen hat, was man von ihr will, dann macht sie auch mit.
Wenn sie auf dem Reitplatz jedoch nicht gefordert wird, dann wird ihr schnell langweilig was dazu führt, dass sie nicht mehr aufmerksam ist, überall hinschaut nur nicht gerade aus und in Außenstellung (außen ist es ja interessanter) rumläuft (seh ich bei jeder potentiellen RB, die immer nur am Hufschlag reiten und keinen Zirkel ohne meiner Anweisung machen würden *gg*)
streitlustig ist sie vor allem anderen Pferden gegenüber, die schlimmste Zicke, die ich je erlebt hatte. Mittlerweile hat sie es heraußen, dass sie in meiner Nähe nicht ausschlagen darf (was sie sonst immer getan hat)
naja, und ich denke jedes Pferd hat mal einen schlechten Tag an dem es faul ist

sie hat aber ein paar Eigenschaften eines LBE
sie ist freundlich, aufgeweckt und alles muss in den Mund genommen werden Cool

vom RBE Eigenschaften:
manchmal nimmt sie den Kopf hoch wie ein Araber und verspannt sich auch unterm Sattel, wenn sie nicht weiß, was sie tun soll oder einfach nicht will.

von RBI hätte ich keine wesentlichen Eigenschaften festgestellt.

die Aussagen zum LBI kann ich nur bestätigen.

wie schon erwähnt ist die Voderhand wirklich ein Problem, wenn es darum geht, diese zu bewegen, das sehen wir bei den Seitengängen und der Hinterhandwendung.
Aber auch das Weichen bei stetigem Druck führt mit der Zeit dann auf Gegendruck. Bei ihr heißt es immer das richtige Maß zu finden.

vom LBE haben wir das Rückwärtsproblem. Ein paar Schritte laufen flüssig, ab dann wirds bockig und jeder weitere Schritt muss rausgekitzelt werden.
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Mona



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BeitragVerfasst am: 22.03.2010, 17:32    Titel:   Antworten mit Zitat

Coole Umfrage Wink
Nur mal als kleiner Tipp, die Kategorie "Habe kein eigenes Pferd, will nur das Ergebnis sehen" ist irgendwie sinnlos, weil man auch einfach auf "Ergebnis anzeigen" klicken kann Wink Ist mir jetzt schon paar mal aufgefallen Razz

_________________
Es fühlt sich an, als wäre es das Normalste der Welt, als wäre sie schon immer da gewesen, und doch überkommt mich jedes Mal aufs neue ein Glücksgefühl wenn ich sie sehe.
Mein Seelenpferdchen - gesucht und gefunden! Lächeln
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Tequiline



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BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 16:01    Titel:   Antworten mit Zitat

Auch wenn ich nicht so recht Ahnung von der ganzen Parelli-Sache habe, würde ich Tequila bei LBE einordnen.

Tequila ist total wissbegierig und meist vie zu übereifrig! Er begreift sehr schnell was man von ihm will und ist dann mit ganzem Eifer bei der Sache. Aber wehe, man verlangt zu oft das gleiche oder man belohnt ihn nicht in kurzen Abständen! Dann hat er keine Lust mehr und steht sich bockig die Beine in den Bauch. Ansonsten spult er auch schonmal sein ganzes Können ab, um zu zeigen, was er alles kann und will dann aber auch sofort Lob haben!
Das Kompliment z.B. hat er fast von Anfang an selbständig gezeigt. Ich musste ihm nie ein Bein "hinlegen". Das hat ihn immer total aus dem Konzept gebracht!!! Aber leider zeigt er kaum Ruhe bei den Übungen, sondern will immer alles ganz hastig machen. Auch ist er teilweise ein totaler Clown und macht viel Blödsinn...
Das "schlecht rausschicken lassen" trifft auch zu. Da muss man ganz schön hartnäckig bleiben. Deshalb lässt er sich auch nicht wirklich longieren. Sobald ein Strick vorne dran ist, heißt es für ihn: ich gehe mit "Mama" mit, wieso soll ich denn weggehen? Das ist mir aber egal, solange er sich so toll "freilongieren" lässt. Ich finde sowieso, dass man nicht so in Rastern denken sollte, sondern dem einzelnen Pferd entsprechend handeln sollte. Das fehlt mir teilwiese bei Parelli.
Und das "Weichen" war anfangs auch nicht so seine Stärke. Da wollte er immer Auskeilen und hat die Ohren angelegt (allerdings vergangenheitsbedingt). Mittlerweile ist das gar kein Problem mehr Wink.


Liebe Grüße
Lisa

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Charissima
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BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 20:17    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich finde sowieso, dass man nicht so in Rastern denken sollte, sondern dem einzelnen Pferd entsprechend handeln sollte. Das fehlt mir teilwiese bei Parelli.

Das mag jetzt hier vielleicht so wirken, dass jedes Pferd in eine der vier Schubladen gesteckt wird. Tatsächlich ist es so, dass man das Pferd ganz genau beobachten soll und dass es immer Mischformen sind und dass sich ein Pferd auch von einer Sekunde auf die andere ändern kann, wenn eine bestimmte Sache das auslöst. Das mit den Horsenalitys heißt nur, dass man für sein Pferd in der augenblicklichen Situation das bestmögliche bieten soll. Keinesfalls soll man starr irgendwas durchziehen, nur weil man meint, das Pferd sei so und so. Bei Parelli wird sehr auf das Pferd als Individuum eingegangen, aber es muss ja auch irgendwie vermittelt werden und dann wird es immer ein bisschen schematisch.

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Wer die Menschen kennt, lernt die Pferde lieben.
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